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Schneebruch und umgestürzte Bäume beschäftigen die Elzer Feuerwehr

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Seit dem Montagnachmittag bis zum Dienstagmorgen war die Elzer Feuerwehr
12-mal im Einsatz. Infolge des Nass-Schnees fielen zahlreiche Bäume um und blockierten die Straßen.
Los ging es um 14:33 Uhr mit einem umgestürzten Baum auf der B 8.
Um 19:39 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung. Infolge des starken Schneefalls und brechender Bäume begann eine Einsatzserie.
Insbesondere die Kreisstraße nach Niedererbach war mehrfach betroffen.
Oft waren Fahrzeuge von umgestürzten Bäumen eingeschlossen.
Da sie zu diesem Zeitpunkt die einzige noch offene Verbindung Richtung Westerwald war, bemühte sich die Feuerwehr, die Straße immer wieder frei zu sägen.
Schließlich krachten die Bäume und starke Äste bzw. Baumkronen vor und hinter den Einsatzkräften fast im Minutentakt um.
So musste dann gegen 22:30 Uhr wegen der drastisch zunehmenden Eigengefährdung der Einsatz dort abgebrochen und die Straße komplett gesperrt werden.
Ein Fußgänger musste davon abgehalten werden, die Strecke nach Niedererbach durch den Wald zu Fuß zu laufen. Einige Autofahrer versuchten, trotz mit Blaulicht quer gestellter Einsatzfahrzeuge in die gesperrten Abschnitte einzufahren.
Dass starker Schneefall Einfluss auf die Hirnleistung Einzelner hat, kann somit empirisch bestätigt werden.
Auch die Notzufahrten zur Autobahn waren betroffen und mussten freigeschnitten werden. Der Gemeindebauhof war mit voller Besatzung ununterbrochen im Einsatz, um die Straßen vom nassen Schnee freizuräumen. Da die Kollegen aber nicht überall gleichzeitig sein konnten, gab es querstehende Lkw auf den innerörtlichen Gefällstrecken der Friedrich-Ebert-Straße und der „Schleicherwies“.
Weitere Einsatzstellen forderten die Feuerwehrleute bis gegen 1:30 Uhr
Am Dienstagmorgen um 6:22 Uhr erfolgte die bislang letzte Alarmierung zu einem umgestürzten Baum „Am Kissel“.

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