Das Einsatzspektrum der Feuerwehren im Bereich der technischen Hilfeleistung wird vor allem mit schweren Verkehrsunfällen in Verbindung gebracht, bei denen schweres hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt werden muss.
Dass die Feuerwehr aber auch gelegentlich Hilfeleistungs-Einsätze mit eher zierlichem Gerät genauso erfolgreich durchführen kann, wurde bei einem internen Fortbildungs-Seminar der Elzer Aktiven zur Thematik „Maschinen-Unfälle“ in der Elzer Feuerwache deutlich.
Ausbilder René Salgert von der Fachfirma „Heavy Rescue Germany“ hatte neben dem theoretischen Teil mit Bildbeispielen von Real-Einsätzen auch einen großen Koffer mit kleinen handelsüblichen Gerätschaften mitgebracht. Damit wurden zielführende Maßnahmen bei z. B. Einklemmungen von Körperteilen in Maschinen, aber auch der klassische Fall mit dem Ring, der sich nicht mehr vom Finger abziehen lässt, mit den Feuerwehrleuten trainiert.
Dabei kamen unter anderem von der Ringsäge, über einen Dremel-Fräser bis hin zum kleinen Trennschleifer und Mini-Hebekissen vielerlei Gerätschaften zur Anwendung, die von den Elzer Feuerwehrmännern unter Einsatzbedingungen auf engstem Raum eingesetzt werden mussten.
Am Ende der vierstündigen schweißtreibenden Fortbildung waren sich alle Mitwirkenden einig, dass mit diesem Seminar der fachliche Horizont für anspruchsvolle Einsatzlagen dicht am Patienten deutlich erweitert worden ist.
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