Zu einem starken Gasgeruch wurde die Feuerwehr Elz am Mittwoch, 28. Januar, um 9:47 Uhr in das Elzer Gewerbegebiet alarmiert.
In der Straße „Hinter den Eichen“ war aufgefallen, dass aus einem Kanaldeckel Gasgeruch austrat.
Der direkt mitalarmierte örtliche Energieversorger konnte den Austritt von Erdgas durch eigene Messungen vor Ort schnell ausschließen.
Auch die Elzer Feuerwehr konnte mit ihrer umfangreichen Messtechnik kein gefährliches Gas messen, obwohl der Geruch sehr deutlich wahrnehmbar war.
Deshalb wurde die so genannte Messkomponente des Gefahrstoffzuges, die bei den Feuerwehren Weilburg und Weilmünster stationiert ist, nachalarmiert, die über noch umfangreichere Messtechnik verfügt.
Ziel war es, auch andere gefährliche Gase oder ähnliches zuverlässig auszuschließen.
Schließlich wurde ein übervoller Ölabscheider eines benachbarten Gewerbebetriebes als Quelle des Geruchs ermittelt. Ein Gemisch verschiedener Öle und Treibstoffe war dort am ausgasen und das Kanalsystem transportierte diesen Geruch aus dem Betriebsgelände bis an den Straßenkanal.
Da keine Explosionsgefahr bestand, wurde der Betreiber der Anlage angewiesen, den Ölabscheider unverzüglich von einem Fachunternehmen leeren zu lassen.
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