Eine junge Frau hatte sich hoffnungslos im nächtlichen Wald mit dünner Spaziergangsbekleidung verlaufen und irrte bereits mehrere Stunden bei Frosttemperaturen im Wald umher.
Kurz nachdem sie den Notruf abgesetzt hatte und die Rettungsleitstelle das Handy orten konnte, war der Akku ihres Handy leer. Die Feuerwehr wurde dann um 21:56 Uhr zur Personensuche in das unwegsame Waldstück alarmiert.
Der Bereich, der geortet worden war, war für große Einsatzfahrzeuge unbefahrbar. Mit dem geländegängigen Kommandowagen konnte der Bereich jedoch gerade noch so angefahren werden, so dass die Frau schließlich mit Wärmebildkamera-Unterstützung gegen 22:45 Uhr gefunden wurde.
Da der Weg zurück bergauf Richtung Malmeneich nicht mehr befahrbar war, erfolgte der Weitertransport zum Rettungswagen dann durch den Wald in Richtung Niederhadamar.
Dort versperrte ein großer umgestürzter Baum den einzig befahrbaren Weg, so dass Einsatzkräfte der Feuerwehr Malmeneich zu Fuß mit der Motorsäge anrücken mussten, um die Weiterfahrt zu ermöglichen.
Schließlich konnte die Frau an der Rettungswache in Niederhadamar -inzwischen durch Sitzheizung und Fahrzeugheizung wieder etwas erwärmt- an den Rettungsdienst übergeben werden konnte.
Augenscheinlich hat die Frau das unfreiwillige eiskalte Wald-Abenteuer ohne bleibende Schäden überstanden.
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