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| Jahreshauptversammlung Feuerwehr Elz |
Feuerwehr Elz 75 mal im Einsatz
Elz. Im vergangenen Jahr waren die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Elz bei insgesamt 75 Einsätzen gefordert. Bei den Einsätzen konnten zehn Menschen aus lebensbedrohlichen Zwangslagen gerettet und weiteren acht verletzten Menschen fachgerechte Hilfe erbracht, massive Umweltschäden verhindert, sowie erhebliche Sachwerte gerettet werden. Für drei Menschen kam leider jede Hilfe zu spät.
Diese Bilanz legte Wehrführer Hilmar von Schenck anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Elz vor. Im einzelnen war der Einsatz der Elzer Wehr bei 43 technischen Hilfeleistungen -meist in Verbindung mit Verkehrsunfällen-(davon acht Umwelt- bzw. Gefahrgut-Einsätze), 26 Brandeinsätzen und zwei Brandsicherheitswachen sowie bei vier „sonstigen“ Einsätzen, wie zum Beispiel Verkehrssicherungen, erforderlich. Neun Mal war die Wehr auf der Autobahn im Einsatz.
Ohne den schnellen Einsatz der Elzer Wehr -das erste Einsatzfahrzeug ist im Schnitt bereits drei Minuten nach der Alarmierung unterwegs zur Einsatzstelle- wären die Schäden, so der Wehrführer, mit Sicherheit um ein Vielfaches höher gewesen. Gerade bei den Bränden in Elzer Gewerbebetrieben konnte stets großer Schaden und damit auch der Verlust von Arbeitsplätzen abgewendet werden. Dies zeige erneut, so von Schenck, wie wichtig und sinnvoll die von der Gemeinde nachhaltig betriebene zeitgemäße technische Ausstattung der Wehr sei. Die Verbindung von moderner Technik mit hoch motivierten und gut ausgebildeten Einsatzkräften habe sich erneut bewährt.
Derzeit leisten 44 Männer und Frauen in der Einsatzabteilung Feuerwehrdienst. Somit konnte der Personalbestand des Vorjahres gehalten werden. Abgänge durch Umzug oder Interessenverlagerung konnten durch Neuzugänge –auch aus der Jugendfeuerwehr- ausgeglichen werden.
6.200 Stunden ehrenamtlicher Dienst
Insgesamt leisteten die Elzer Wehrmänner bei Einsätzen, Übungen und im vorbeugenden Brandschutz 6.198 unentgeltliche Arbeitsstunden für die Sicherheit ihrer Mitbürger. Für den besten Übungsbesuch bei der Einsatzabteilung wurde Sabrina Duda, Guido Mader und Michael Schulz, die jeweils 41 von 43 Übungen besuchte, mit einem Präsent gedankt. Durch das große persönliche Engagement und die hohe Motivation der Wehrleute konnten der Gemeinde Elz als gesetzlicher Betreiberin des örtlichen Brandschutzes erhebliche Kosten erspart werden. So wurden zum Beispiel viele Reparaturen an Fahrzeugen und Geräten in Eigenleistung vorgenommen. Zudem wird wöchentlich „Dienstsport“ unter Leitung von Andreas Mai angeboten, um die Kondition der Einsatzkräfte zu erhalten und zu verbessern.
Erhebliche Technik-Investitionen
Da gute Leistungen auch eine gute Ausrüstung erfordern, wurde im vergangenen Jahr die Ausstattung der Wehr weiter ergänzt und verbessert. Schwerpunkt war dabei vor allem die Ergänzung der Umweltschutz- und Gefahrgut-Ausstattung. Höhepunkt war die Indienststellung des Rüstwagen-Gefahrgut, der zwei Altfahrzeuge ersetztet.
Diese Technik-Verbesserung hat, so Wehrführer von Schenck, eine weitere Ausbildungsoffensive erforderlich gemacht, damit die neue Technik auch fachgerecht eingesetzt werden kann. Etliche Einsatzkräfte wurden daher auf der Landesfeuerwehrschule für den Einsatzbereich „Gefahrgut-Einsatz“ und als Chemikalien-Schutzanzug-Träger ausgebildet. Insgesamt, so Hilmar von Schenck, ist die Feuerwehr Elz mit ihrer technische Ausrüstung -entsprechend dem umfangreichen örtlichen Gefahrenpotential- hervorragend aufgestellt.
Gleiches gilt für den Ausbildungsstand der Einsatzabteilung: von den Elzer Aktiven wurden im vergangenen Jahr 23 Fortbildungs-Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und Landesebene besucht. Der Kommunalpolitik und der Gemeindeverwaltung bescheinigte der Wehrführer eine vorbildliche und reibungslose Zusammenarbeit.
Hervorragend sind auch die Übungs- und Ausbildungsmöglichkeiten auf dem Gelände der Feuerwache. Auch zahlreiche benachbarte Feuerwehren nutzen zum Beispiel den Übungsturm gerne, um Rettungsübungen aus Höhen durchführen zu können. Der Kreisfeuerwehrverband habe zudem erneut mehrere Kreislehrgänge aufgrund der optimalen Ausbildungsmöglichkeiten in Elz durchgeführt.
Gut angenommen wurde erneut das Angebot der Wehr im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes. Die Mitglieder des Arbeitskreises Brandschutzerziehung unter Leitung von Heribert Wittayer konnten mit 198 Arbeitsstunden bei 29 Brandschutzaufklärungs-Veranstaltungen in Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen und Elzer Firmen 438 Personen direkt in Sachen Brandverhütung erreichen und sensibilisieren.
Jugendwehr und Altersabteilung
Erfreuliches hatte auch Jugendwart Paul Duda von der Jugendfeuerwehr zu berichten: neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung bei ihren wöchentlichen Übungen engagierten sich die Jugendwehr-Mitglieder auch im dörflichen Umfeld und im Umweltschutz. Drei Jugendwehr-Mitglieder konnten in den Einsatzdienst der Wehr übergehen, sechs neue Mitglieder kamen zur Jugendfeuerwehr. Derzeit sind 18 Kinder und Jugendliche mit Eifer bei der Sache, die sich dienstags ab 18 Uhr in der Feuerwache treffen.
Auch die Altersabteilung -ein Zusammenschluss der ehemaligen Aktiven unter Leitung von Norbert Eufinger-, war bei ihren monatlichen Treffen vielfältig aktiv. Die Mitglieder dieser Abteilung sind, so Feuerwehr-Vereinsvorsitzender Walter Schaaf, eine wichtige Stütze des Vereins.
Auszeichnungen und Ehrungen
Bürgermeister Horst Kaiser dankte den Mitgliedern der Einsatzabteilung sowie der Wehrführung für die geleistete Arbeit und zeigte sich beeindruckt vom Umfang der zu allen Tages- und Nachtzeiten geleisteten Einsatzstunden.
Besonders dankte er für das umsichtige Vorgehen bei den Bränden in Elzer Gewerbebetrieben, das auch von den Firmeninhabern ausdrücklich gelobt worden sei. Er hoffe, dass die optimale räumliche und technische Ausstattung der Wehr weiterhin Motivation steigernd wirke und auch einen Anreiz für neue Mitglieder darstelle. Kaiser sprach die Hoffnung aus, dass mittelfristig auch aus den Reihen der ausländischen Mitbürger in der Gemeinde neue Einsatzkräfte gefunden werden könnten.
Thomas Lang von der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung dankte für die eindrucksvolle Eigenleistung der Wehr bei der Beschaffung des Rüstwagen-Gefahrgut. Die Kosten sparende Idee, zwei Altfahrzeuge durch ein einziges -aber topp ausgerüstetes- Fahrzeug zu ersetzen nannte er beispielhaft.
Vereinsvorsitzender Walter Schaaf übernahm die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder: Felix Friedrich, Thorsten Hanke, Michael Hilpisch, Ulrich Kunz, Guido Mader, Tobias Müller, Wolfgang Musil, Hans Schmitt und Brigitte Schneider sind seit 25 Jahren fördernde Mitglieder der Wehr und wurden mit der silbernen Vereins-Ehrennadel und einer Urkunde geehrt. Für 40 jährige fördernde Mitgliedschaft wurden Lothar Hölper und Hermann Schlag mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet. Nach Wahl durch die Mitglieder der Einsatzabteilung erhielten Dieter Geberzahn, Heinz Kunz, Christian Stokuca und Thomas Stokuca ihre Ernennungsurkunden als Zugführer im Einsatzdienst. Ebenso die Gruppenführern im Einsatzdienst Norbert Arnold, und Oliver Trela. Einstimmig bestätigte die Versammlung Heribert Wittayer als Schriftführer, sowie Hilmar von Schenck als Pressewart.Kreisbrandmeister Heribert Wittayer überreichte das Silberne Brandschutzehrenzeichen für 25 jährigen aktiven Feuerwehrdienst an Ulrich Kunz. Thomas Müller erhielt für 10 jährigen aktiven Dienst im Katastrophenschutz-Löschzug die bronzene Katastrophenschutz-Medaille. Bürgermeister Horst Kaiser überreichte Wehrführer Hilmar von Schenck und seinem Stellvertreter Guido Mader die Ernennungsurkunden für eine weitere Amtszeit.

vlnr: Bürgermeister Horst Kaiser, Wehrführer Hilmar von Schenck, stellv. Wehrführer Guido Mader, Gemeindebrandinspektor Walter Schaaf.

vlnr:
Tobias Müller, Bürgermeister Horst Kaiser, Ulrich Kunz, Wolfgang Musil, Lothar Hölper, Thorsten Hanke.
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Feuerwehr Elz |
| Blaulicht und Martinshorn - muss das auch Nachts wirklich sein ? |
Regelmäßig gehen nach Nachteinsätzen der Feuerwehr Beschwerden von Anwohnern der Fahrtstrecke wegen der nächtlichen Ruhestörung durch die Einsatzhörner ein.
Wir nehmen das zum Anlass, Sie über die Hintergründe zu informieren:
Stellen Sie sich vor: mitten in der Nacht fährt mit tatütata und Riesenkrach die Feuerwehr mit ihren Einsatzfahrzeugen an Ihrem Haus vorbei.
Sie werden wach! Was denken Sie?
„Hoffentlich können die Feuerwehrleute noch rechtzeitig helfen ?“
oder
„Zum Glück hat es mich nicht erwischt ?“
oder vielleicht
„Sind alle unsere Kinder zu Hause ?“
Viele denken:
Müssen die denn so einen Krach machen und mich in meiner wohlverdienten Nachtruhe stören?
Zur Erinnerung: wird die Feuerwehr alarmiert, zählt oft jede Sekunde. Minuten entscheiden manchmal über Leben und Tod, über kleines Feuer oder Großbrand mit riesigem Sachschaden. Darum muss die Feuerwehr im Schadensfall möglichst rasch an der Einsatzstelle sein.
Dabei helfen ihr die „Sonderrechte“ nach § 35 Straßenverkehrsordnung. Diese dürfen laut Gesetz aber nur mit Blaulicht und Einsatzhorn in Anspruch genommen werden. Nur diese Kombination ordnet an: „Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen.“
Blaulicht allein ist hierfür unzulässig!
Blaulicht allein dient nur der Warnung vor Gefahren, zum Beispiel bei der Absicherung von Einsatzstellen.
Also: Blaulicht und Einsatzhorn müssen sein!
Beachtet das ein Einsatzfahrer nicht und es passiert ein Unfall, wird er vor Gericht zur Verantwortung gezogen - auch wenn er ja eigentlich in seiner Freizeit nur anderen helfen wollte. Das dürfen wir unseren ehrenamtlichen Feuerwehrleuten nicht zumuten.
Sie können sicher sein, dass diese „Krach machenden“ Feuerwehrleute
- selbst auch gerne ungestört schlafen
- vor 5 Minuten noch selbst in ihren Betten lagen
- auch die nächsten 2 oder 3 Stunden nicht mehr schlafen werden (was oftmals auch für deren Familien gilt)
- aber trotzdem um 7 Uhr wieder zur Arbeit müssen
- das Einsatzhorn nicht benutzen, um Sie zu ärgern
- auch Ihnen im Notfall –zu jeder Tages- und Nachtzeit- schnelle Hilfe bringen.
Ihre Feuerwehr Elz dankt Ihnen für ihr Verständnis.
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Feuerwehr Elz |
| Ehrenkreuz für Heribert Wittayer |
Im Rahmen eines feierlichen Empfangs, den seine Elzer Feuerwehrkameraden anlässlich des 60. Geburtstages von Kreisbrandmeister Heribert Wittayer organisiert hatten, wurde der bekannte und beliebte Feuerwehrmann durch den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg, Franz-Josef Sehr, mit dem „Ehrenkreuz des Nassauischen Feuerwehrverbandes für besondere Verdienste“ ausgezeichnet.
Landrat Manfred Michel, Kreisbrandinspektor Georg Hauch und Bürgermeister Horst Kaiser würdigten das herausragende Engagement des Jubilars auf kommunaler und regionaler Ebene und zeigten sich erfreut, dass Heribert Wittayer die neue gesetzliche Regelung nutzt und bis zum 62. Lebensjahr seine kreisweiten Funktionen im Bereich der Ausbildung und der Brandschutzerziehung, sowie als aktiver Elzer Feuerwehrmann fortsetzt.
Gleichzeitig wurde ihm vom Gemeindebrandinspektor und Vorsitzenden der Feuerwehr Elz, Walter Schaaf, die Ehrenmitgliedschaft des Feuerwehrvereins angetragen.
Alle Redner würdigten besonders die tolle Unterstützung, die Heribert Wittayer durch seine Ehefrau Rita und seine drei Töchter erfährt.
Heribert Wittayer war von der ihm zuteil gewordenen Ehrung völlig überrascht worden, hatten seine Feuerwehrkameraden den Empfang und die Ehrungen bis zuletzt vor ihm geheim halten können, so dass die Überraschung gelang.
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Feuerwehr Elz |
| Neues gebrauchtes Fahrzeug für die Feuerwehr Elz "Rüstwagen Gefahrgut"(RW-G) |
Aus zwei mach eins – neues gebrauchtes Fahrzeug für die Feuerwehr
Die Feuerwehr Elz steht -so wie viele Feuerwehren auch- vor den Aufgaben, sich zum einen an die stetig wachsenden Anforderungen durch verstärkte Ausbildung anzupassen, den Gerätepark dafür zu ergänzen und das Ganze in Einklang mit ständig alternden Fahrzeugen und den Haushaltsmitteln zu deren Ersatzbeschaffung bringen zu müssen.
Deshalb hat sich die Leitung der Wehr erneut über eine Neukonzeption des Fahrzeugparks Gedanken gemacht und eine Lösung gefunden, die sowohl den Anforderungen der Feuerwehr genügt und dabei zugleich die finanziellen Mittel der Gemeinde schont.
Bisherige Situation:
Die Gefahrgut-Ausrüstung muss aufgrund des örtlichen Gefährdungspotentials im Umfeld angesiedelter Betriebe und der nahen Autobahn A 3 kontinuierlich verbessert bzw. ergänzt werden.
Der hierzu im Jahre 2001 mit Vereinsunterstützung bereits gebraucht angeschaffte Gerätewagen-Nachschub (GW-N), Baujahr 1975, ist für die Aufnahme weiterer Geräte und Ausrüstung nicht mehr ausreichend dimensioniert, da die zulässige Gewichtsgrenze erreicht ist.
Größere Auffang-Gefäße für die Aufnahme bzw. das Umpumpen von umweltgefährlichen Flüssigkeiten müssen derzeit z. B. per Hänger zur Einsatzstelle nachgebracht werden.
Darüber hinaus steht auch der Rüstwagen (RW 1), Baujahr 1985, absehbar zur Ersatzbeschaffung an. Der Rüstwagen ist ein Spezialfahrzeug für Technische Hilfeleistungen auch größeren Umfanges.
Auch dieses Fahrzeug ist sowohl räumlich als auch hinsichtlich der Gewichtsgrenzen „ausgereizt“.
Beide Fahrzeuge neigen inzwischen altersbedingt regelmäßig zur Reparaturanfälligkeit.
Zudem ist die Zahl der Fahrzeug-Einstellplätze in der Elzer Feuerwache komplett erschöpft, so dass bereits (wieder) zwei Fahrzeuge hintereinander geparkt werden müssen und sogar die Waschhalle mitbelegt ist.
Die Lösung:
Es wurde ein größeres, „junges“ Gebraucht-Fahrzeug gesucht, dass die Ausrüstung beider Alt-Fahrzeuge komplett aufnehmen kann und zusätzlich noch über eine Beladungs-Reserve für absehbar notwendige Materialbeschaffungen verfügen sollte.
Über Internet-Recherche wurde man beim mittelhessischen Feuerwehr-Gebrauchtfahrzeug-Händler Merkel in Reinhardshain fündig:
Das Fahrzeug aus Beständen einer großen Werksfeuerwehr wurde wegen eines Systemwechsels auf Abrollbehälter frei und verfügt nicht nur über die laut Rüstwagen-Norm erforderlichen Ausrüstungsbestandteile Seilwinde und Stromerzeuger, sondern ist zudem bereits für die Aufnahme einer kompletten Gefahrgutausrüstung –einschließlich großer Edelstahl-Auffangbehälter- vorgerüstet.
Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 13,5 Tonnen ist ausreichende Beladungs-Reserve vorhanden. Mit bisher 18 000 km Laufleistung ist es für einen Lkw gerade einmal „eingefahren“.
Dieser so genannte „Rüstwagen-Gefahrgut“ (RW-G) entspricht zwar keiner hessischen Norm, ist jedoch für die Belange des Einsatzdienstes der Feuerwehr Elz geradezu maßgeschneidert.
Rüstwagen sind spezielle Einsatzfahrzeuge mit einer umfangreichen Beladung für technische Hilfeleistungen. Die Besonderheit der neuen „rollenden Werkzeugkiste“ der Elzer Feuerwehr ist die zusätzlich darauf verlastete Beladung zum Einsatz bei Umweltschutz- und Gefahrgut-Einsätzen.
Die Anschaffungskosten betragen rund ein Viertel eines vergleichbaren Neufahrzeuges. Davon gehen die Erlöse für die beiden Altfahrzeuge noch ab, so dass es auch wirtschaftlich keine ernsthafte Alternative zu dieser Lösung gab.
Insgesamt hat die Feuerwehr Elz bisher gute Erfahrungen mit dem Einsatz gut gepflegter Gebrauchtfahrzeuge, z.B. bei der Drehleiter, dem Flutlichtfahrzeug und dem nun zu ersetzenden Gerätewagen gemacht, so dass dieser Weg zumindest bei den (in der Anschaffung besonders teuren) Sonderfahrzeugen derzeit alternativlos erscheint.
Das neue Fahrzeug bringt der Feuerwehr im Unfall- oder Gefahrgut-Einsatz den taktischen Vorteil, dass alles benötigte Gerät auf einem einzigen Fahrzeug –statt bisher auf zweien- zur Einsatzstelle kommt und sofort verfügbar ist.
Der monetäre Vorteil für die Gemeinde besteht zum einen in der Einsparung einer sechsstelligen Investitionssumme und zum anderen in einer Reduzierung der Unterhaltungskosten.
In Vorbereitung auf die durch das Fahrzeug verbesserten Einsatzmöglichkeiten bei Gefahrgut-Einsätzen wurde mit maßgeblicher Unterstützung des Kreisbrandinspektors die fachliche Spezial-Ausbildung von Elzer Feuerwehrmännern auf der Landesfeuerwehrschule forciert, so dass bereits bei Indienststellung eine doppelte Fahrzeugbesatzung ausgebildet ist. Weitere Ausbildungsplätze sollen im laufenden Jahr folgen.
Anlässlich der offiziellen Fahrzeug-Übergabe an die Feuerwehr, an der zahlreiche Vertreter aus Politik und benachbarter Feuerwehren anwesend waren, unterstrich Bürgermeister Horst Kaiser nochmals die Wirtschaftlichkeit der gefundenen Lösung und betonte, dass auch die zeitgemäße Ausstattung eine zusätzliche Motivation der Feuerwehrleute darstelle. Wichtig sei jedoch vor allem, dass jetzt noch besser und zielgerichteter geholfen werden kann.
Kreisbrandinspektor Georg Hauch attestierte dem Bürgermeister, „dass die Gemeinde Elz bei ihrer Feuerwehr in den letzten Jahren alles richtig gemacht hat.“
Das neue Einsatzfahrzeug sei ein ganz wichtiger Beitrag zur Gefahrenabwehr.
Nachdem Gemeindebrandinspektor Walter Schaaf den Werdegang bis zur Anschaffung des neuen Fahrzeug geschildert hatte und erfreut feststellen konnte, dass somit die letzte große Lücke in der technischen Ausstattung der Feuerwehr Elz geschlossen ist, überreichte Bürgermeister Horst Kaiser symbolisch die Fahrzeugschlüssel an die Wehrführer der Elzer Feuerwehr Hilmar von Schenck (Elz) und Heiko Metz (Malmeneich). |
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Bild symbolische Schlüsselübergabe: v.l.n.r.
Wehrführer Malmeneich Heiko Metz, Bürgermeister Horst Kaiser, Wehrführer Elz Hilmar von Schenck, Gemeindebrandinspektor Walter Schaaf
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Feuerwehr Elz |
| Jahreshauptversammlung Feuerwehr Elz (28.02.09) |
Elz. Im vergangenen Jahr waren die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr bei insgesamt 83 Einsätzen gefordert.
Bei den Einsätzen konnten 10 Menschen aus lebensbedrohlichen Zwangslagen gerettet und weiteren 11 verletzten Menschen fachgerechte Hilfe erbracht, massive Umweltschäden verhindert, sowie erhebliche Sachwerte gerettet werden.
Für zwei Menschen kam leider jede Hilfe zu spät.
Ohne den schnellen Einsatz der Elzer Wehr -das erste Einsatzfahrzeug ist im Schnitt bereits drei Minuten nach der Alarmierung unterwegs zur Einsatzstelle- wären die Schäden, so der Wehrführer, mit Sicherheit um ein Vielfaches höher gewesen.
Diese Bilanz legte Wehrführer Hilmar von Schenck anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Elz vor.
Im einzelnen war der Einsatz der Elzer Wehr bei 53 technischen Hilfeleistungen -oft in Verbindung mit Verkehrsunfällen- (davon sieben Umwelt- bzw. Gefahrgut-Einsätze), 19 Brandeinsätzen und sieben Brandsicherheitswachen sowie bei vier „sonstigen“ Einsätzen, wie zum Beispiel Verkehrssicherungen, erforderlich.
Neun Mal war die Wehr auf der Autobahn im Einsatz.
Eine Stabilisierung auf ordentlichem Niveau konnte der Wehrführer hinsichtlich der Mitgliederentwicklung der Einsatzabteilung feststellen: 45 Männer und Frauen umfasst die Einsatzabteilung seit Anfang Januar, wovon 44 über einen Grundlehrgang verfügen. Somit sei die im vergangenen Jahr angekündigte Ausbildungsoffensive für junge und neue Kräfte der Einsatzabteilung erfolgreich umgesetzt worden.
Über 6.500 Stunden ehrenamtlicher Dienst
Insgesamt leisteten die Elzer Wehrmänner bei Einsätzen, Übungen und im vorbeugenden Brandschutz 6.521 unentgeltliche Arbeitsstunden für die Sicherheit ihrer Mitbürger. Für den besten Übungsbesuch bei der Einsatzabteilung wurde Manfred Schermuly, der 40 von 42 Übungen besuchte, mit einem Präsent gedankt. Durch das große persönliche Engagement und die hohe Motivation der Wehrleute konnten der Gemeinde Elz als gesetzlicher Betreiberin des örtlichen Brandschutzes erhebliche Kosten erspart werden. So wurden zum Beispiel viele Reparaturen an Fahrzeugen und Geräten in Eigenleistung vorgenommen. Zudem wird wöchentlich „Dienstsport“ unter Leitung von Andreas Mai angeboten, um die Kondition der Einsatzkräfte zu erhalten und zu verbessern.
Erhebliche Technik-Investitionen
Da gute Leistungen auch eine gute Ausrüstung erfordern, wurde im vergangenen Jahr die Ausstattung der Wehr weiter ergänzt und verbessert.
Schwerpunkt war dabei vor allem die Ergänzung der Umweltschutz- und Gefahrgut-Ausstattung, die in Hinblick auf die Indienststellung eines Rüstwagen-Gefahrgutes, der zwei Altfahrzeuge ersetzt, notwendig wurde.
Diese Technik-Verbesserung hat, so Wehrführer von Schenck, eine weitere Ausbildungsoffensive erforderlich gemacht, damit die neue Technik auch fachgerecht eingesetzt werden kann.
Etliche Einsatzkräfte wurden daher bereits auf der Landesfeuerwehrschule für den Einsatzbereich „Gefahrgut-Einsatz“ und als Chemikalien-Schutzanzug-Träger ausgebildet.
Insgesamt, so Hilmar von Schenck, ist die Feuerwehr Elz mit ihrer technische Ausrüstung -entsprechend dem umfangreichen örtlichen Gefahrenpotential- hervorragend aufgestellt. Gleiches gilt für den Ausbildungsstand der Einsatzabteilung: von den Elzer Aktiven wurden im vergangenen Jahr 60 Fortbildungs-Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und Landesebene besucht.
Der Kommunalpolitik und der Gemeindeverwaltung bescheinigte der Wehrführer eine vorbildliche und reibungslose Zusammenarbeit. Hervorragend sind auch die Übungs- und Ausbildungsmöglichkeiten auf dem Gelände der Feuerwache. Auch zahlreiche benachbarte Feuerwehren nutzen zum Beispiel den Übungsturm gerne, um Rettungsübungen aus Höhen durchführen zu können. Der Kreisfeuerwehrverband habe zudem erneut mehrere Kreislehrgänge aufgrund der optimalen Ausbildungsmöglichkeiten in Elz durchgeführt.
Gut angenommen wurde das Angebot der Wehr im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes. Die Mitglieder des Arbeitskreises Brandschutzerziehung unter Leitung von Heribert Wittayer konnten mit über 150 Arbeitsstunden bei 16 Brandschutzaufklärungs-Veranstaltungen in Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen und Elzer Firmen 400 Personen direkt in Sachen Brandverhütung erreichen und sensibilisieren.
Jugendwehr und Altersabteilung
Erfreuliches hatte auch Jugendwartin Sabrina Schermuly von der Jugendfeuerwehr zu berichten: Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung bei ihren wöchentlichen Übungen engagierten sich die Jugendwehr-Mitglieder auch im dörflichen Umfeld und im Umweltschutz.
Derzeit sind 23 Kinder und Jugendliche mit Eifer bei der Sache, die sich montags ab 18 Uhr in der Feuerwache treffen.
Auch die Altersabteilung -ein Zusammenschluss der ehemaligen Aktiven unter Leitung von Norbert Eufinger- , war bei ihren monatlichen Treffen vielfältig aktiv. Die Mitglieder dieser Abteilung sind, so Feuerwehr-Vereinsvorsitzender Walter Schaaf, als „Mädchen für alles“ immer zur Stelle, wenn Not am Mann ist und aus dem Vereinsleben der Feuerwehr nicht mehr wegzudenken.
Auszeichnungen und Ehrungen
Der Erste Beigeordnete Reinhold Schmitt dankte den Mitgliedern der Einsatzabteilung sowie der Feuerwehrführung für die geleistete Arbeit und zeigte sich beeindruckt vom Umfang der zu allen Tages- und Nachtzeiten geleisteten Einsatzstunden.
Vereinsvorsitzender Walter Schaaf übernahm die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder: Rainer Erbach, Frank Gerlach, Adolf Kunz, Andreas Michel, Wolfgang Pilz, Hilmar von Schenck sen., Michael Schmidt und Günther Schneider sind seit 25 Jahren fördernde Mitglieder der Wehr und wurden mit der silbernen Vereins-Ehrennadel und einer Urkunde geehrt.
Für 40 jährige fördernde Mitgliedschaft wurden Bernd Beck, Theo Michaeli, Rudolf Schmidt und Bernhard Schneider mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet.
Nach Wahl durch die Mitglieder der Einsatzabteilung erhielten Dieter Geberzahn, Heinz Kunz, Christian Stokuca und Thomas Stokuca ihre Ernennungsurkunden als Zugführer im Einsatzdienst.
Zu Gruppenführern im Einsatzdienst wurden Norbert Arnold, und Oliver Trela ernannt.
Einstimmig wählte die Versammlung Heinz Kunz jun. zum stellvertretenden Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, sowie Dieter Fruhner als stellvertretenden Schriftführer wieder.
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Die geehrten langjährigen Mitglieder von links nach rechts:
Bernhard Schneider, Rainer Erbach, Günther Schneider, Michael Schmidt, Bernd Beck, Adolf Kunz, Wolfgang Pilz, Erster Beigeordneter Reinhold Schmitt, Vorsitzender Walter Schaaf
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Feuerwehr Elz |
| Jahreshauptversammlung Feuerwehr Elz (19.11.08) |
Elz. In der Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Elzer Feuerwehren wurden neben den üblichen Regularien auch personelle Zukunftsentscheidungen getroffen:
Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Christian Stokuca, der 18 Jahre in verschiedensten Funktionen für die Jugendfeuerwehr tätig war, musste aus beruflichen Gründen sein Amt zum Jahresende aufgeben. Nachfolgerin wird Sabrina Duda, die bisher als Jugendwartin der Jugendfeuerwehr Elz tätig war.
Keine Änderung gibt es bei der Führung der Gemeindefeuerwehr:
Eindrucksvoll wurden Gemeindebrandinspektor Walter Schaaf und sein Stellvertreter Hilmar von Schenck für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt.
Walter Schaaf hat seine Funktion nun bereits seit 25 Jahren inne, für Hilmar von Schenck, der zugleich Wehrführer der Feuerwehr Elz ist, ist es die zweite Amtsperiode.
Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde anlässlich der Gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Elzer Feuerwehren das Goldene Brandschutzehrenzeichen an Bernhard Schneider verliehen.
Wie Bürgermeister Horst Kaiser in seiner Laudatio betonte, ist Schneider ein Urgestein der Elzer Feuerwehr. Nach seinem Eintritt im Jahre 1968 absolvierte er zunächst seine Grundausbildung und fungierte 1972 nach der Gründung der Jugendfeuerwehr viele Jahre als Jugendgruppenleiter.
Heute, im Rang eines Hauptfeuerwehrmannes, ist Bernhard Schneider für die Pflege der Einsatzfahrzeuge zuständig.
Mit einem ganz besonderen Geschenk überraschte der bekannte Elzer Heimat- und Mundartdichter Willi Schoth die Feuerwehrleute anlässlich der Gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Elzer Feuerwehren:
Ein von ihm selbst verfasstes Gedicht über die Feuerwehr im Allgemeinen und einen mutigen Feuerwehrmann im Besonderen hat er eigenhändig in großer Schmuckschrift zu Papier gebracht und in einen geschmackvollen Rahmen gefasst.
Das sehr lebhafte Gedicht erzählt in klassischem Spannungsbogen die Arbeit der Feuerwehr bei einem Wohnhausbrand und die Rettung eines Kindes aus Feuersnot.
Für sein ansprechendes Werk erhielt der Künstler nicht nur großen Beifall der Versammlung sondern auch das Versprechen von Gemeindebrandinspektor Walter Schaaf, dass das Werk einen würdigen Platz in der Feuerwache erhalten werde.
Willi Schoth ist der Elzer Feuerwehr schon seit langer Zeit als förderndes Mitglied verbunden und erwarb sich bereits große Verdienste bei der Erstellung der Feuerwehr-Vereinschronik.
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Feuerwehr Elz |
| Jahreshauptversammlung Feuerwehr Elz (09.02.08) |
Feuerwehr Elz 83 mal im Einsatz
Elz. Im vergangenen Jahr waren die 49 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr bei insgesamt 83 Einsätzen gefordert.
Bei den Einsätzen konnten 11 verletzten Menschen fachgerechte Hilfe erbracht und fünf Personen aus Zwangslagen befreit, massive Umweltschäden verhindert, sowie erhebliche Sachwerte gerettet werden.
Für einen Menschen kam leider jede Hilfe zu spät.
Ohne den schnellen Einsatz der Elzer Wehr -das erste Einsatzfahrzeug ist im Schnitt bereits drei Minuten nach der Alarmierung unterwegs zur Einsatzstelle- wären die Schäden, so der Wehrführer, mit Sicherheit um ein Vielfaches höher gewesen.
Diese Bilanz legte Wehrführer Hilmar von Schenck anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Elz vor.
Im einzelnen war der Einsatz der Elzer Wehr bei 55 technischen Hilfeleistungen (davon waren 20 Umwelt-bzw. Gefahrgut-Einsätze) -oft in Verbindung mit Verkehrsunfällen-, 17 Brandeinsätzen und zwei Brandsicherheitswachen sowie bei 9 „sonstigen“ Einsätzen, wie zum Beispiel Verkehrssicherungen, erforderlich.
13 Mal war die Wehr auf der Autobahn im Einsatz. Eine deutliche Verbesserung konnte der Wehrführer hinsichtlich der Mitgliederentwicklung der Einsatzabteilung berichten. Einige Mitglieder haben die Wehr zwar verlassen, da sie sich aus beruflichen oder privaten Gründen den stetig steigenden Anforderungen nicht mehr gewachsen fühlten. Erfreulicherweise konnten die Personalverluste im vergangenen Jahr aber durch neue Mitglieder, die sich für die Feuerwehrarbeit begeistern ließen, mehr als ausgeglichen werden. 50 Männer und Frauen umfasst die Einsatzabteilung seit Anfang Januar, wobei jedoch neun Mitglieder nur sehr bedingt eingesetzt werden können, da sie sich noch in der Grundausbildung befinden.
Über 7.700Stunden ehrenamtlicher Dienst
Insgesamt leisteten die Elzer Wehrmänner bei Einsätzen, Übungen und im vorbeugenden Brandschutz 7.724 unentgeltliche Arbeitsstunden für die Sicherheit ihrer Mitbürger. Für den besten Übungsbesuch bei der Einsatzabteilung wurde Alexander Kunz, der 42 von 43 Übungen besuchte, mit einem Präsent gedankt. Durch das erhebliche persönliche Engagement und die hohe Motivation der Wehrleute konnten der Gemeinde Elz als gesetzlicher Betreiberin des örtlichen Brandschutzes erhebliche Kosten erspart werden. So wurden zum Beispiel viele Reparaturen an Fahrzeugen und Geräten in Eigenleistung vorgenommen. Zudem wird wöchentlich „Dienstsport“ unter Leitung von Andreas Mai angeboten, um die Kondition der Einsatzkräfte zu erhalten und zu verbessern.
Erhebliche Technik-Investitionen
Da gute Leistungen auch eine gute Ausrüstung erfordern, wurde im vergangenen Jahr die Ausstattung der Wehr grundlegend ergänzt und verbessert.
So wurde im Frühjahr ein Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges HLF 20 –als Ersatz für ein 33 Jahre altes Löschfahrzeug- in Dienst gestellt, das die Schlagkraft der Wehr weiter verbessert hat.
Zeitgleich wurde eine gebrauchte Drehleiter DLK 23/12 in Dienst gestellt, welche die Elzer Firma Helmut Laux Feuerschutz der Gemeinde zu sehr günstigen Konditionen zur Verfügung bereit stellte.
Diese Ergänzung der Fahrzeugausstattung bezeichnete der Wehrführer als Meilenstein für die Sicherheit der Elzer Bürger. Mit beiden Fahrzeugen konnten bereits im vergangenen Jahr mehrere Menschen gerettet werden.
Zum Jahresende konnte mit finanzieller Beteiligung des Feuerwehr-Vereins schließlich noch ein Flutlichtmast-Fahrzeug angeschafft werden, was die Sicherheit der Einsatzkräfte bei Nachteinsätzen deutlich verbessert.
Diese beispiellose Technik-Verbesserung hat, so Wehrführer von Schenck, eine gewaltige Ausbildungsoffensive erforderlich gemacht, damit die neue Technik auch schnellstmöglich eingesetzt werden konnte.
Allein 10 Einsatzkräfte wurden innerhalb weniger Monate auf der Landesfeuerwehrschule zu „Drehleiter-Maschinisten“ ausgebildet.
Insgesamt, so Hilmar von Schenck, ist die Feuerwehr Elz mit ihrer technische Ausrüstung -entsprechend dem umfangreichen örtlichen Gefahrenpotential- hervorragend aufgestellt. Gleiches gilt für den Ausbildungsstand der Einsatzabteilung: von den Elzer Aktiven wurden im vergangenen Jahr 79 Fortbildungs-Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und Landesebene besucht.Der Kommunalpolitik und der Gemeindeverwaltung bescheinigte der Wehrführer eine vorbildliche und reibungslose Zusammenarbeit. Hervorragend sind auch die Übungs- und Ausbildungsmöglichkeiten auf dem Gelände der Feuerwache. Auch zahlreiche benachbarte Feuerwehren nutzen zum Beispiel den Übungsturm gerne, um Rettungsübungen aus Höhen durchführen zu können. Der Kreisfeuerwehrverband habe zudem erneut mehrere Kreislehrgänge aufgrund der optimalen Ausbildungsmöglichkeiten in Elz durchgeführt. Gut angenommen wurde das Angebot der Wehr im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes. Die Mitglieder des Arbeitskreises Brandschutzerziehung unter Leitung von Heribert Wittayer konnten bei rund 175 Stunden Brandschutzaufklärungs-Veranstaltungen in Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen und Elzer Firmen 320 Personen direkt in Sachen Brandverhütung erreichen und sensibilisieren.
Jugendwehr und Altersabteilung
Erfreuliches hatte auch Jugendwartin Sabrina Schermuly von der Jugendfeuerwehr zu berichten: Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung bei 35 Übungen engagierten sich die Jugendwehr-Mitglieder auch im dörflichen Umfeld und im Umweltschutz.
Erneut konnte ein Jugendfeuerwehr-Mitglieder in diesem Jahr in die Einsatzabteilung aufgenommen werden. Auch die Jugendfeuerwehr verzeichnete einen erfreulichen Mitgliederzuwachs.
Derzeit sind 25 Kinder und Jugendliche mit Eifer bei der Sache, die sich montags ab 18 Uhr in der Feuerwache treffen.
Auch die Altersabteilung -ein Zusammenschluss der ehemaligen Aktiven unter Leitung von Norbert Eufinger- , war bei ihren monatlichen Treffen vielfältig aktiv. Die Mitglieder dieser Abteilung sind, so Feuerwehr-Vereinsvorsitzender Walter Schaaf, als „Mädchen für alles“ immer zur Stelle, wenn Not am Mann ist und aus dem Vereinsleben der Feuerwehr nicht mehr wegzudenken. Im vergangenen Jahr wurde die Altersabteilung 25 Jahre alt.
Auszeichnungen und Ehrungen
Der Erste Beigeordnete Reinhold Schmitt dankte den Mitgliedern der Einsatzabteilung sowie der Feuerwehrführung für die geleistete Arbeit und zeigte sich erfreut, dass alle Aktiven heil aus den zum Teil brisanten Einsätzen zurück gekommen sind.
Vereinsvorsitzender Walter Schaaf übernahm die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder:
Josef Friedrich, Andreas Hilpisch, Michael Hohl, Britta Schaaf-Roth, Winfried Schumacher, Heiko Weisser und Frank Werthmann sind seit 25 Jahren fördernde Mitglieder der Wehr und wurden mit der silbernen Vereins-Ehrennadel und einer Urkunde geehrt.
Für 40 jährige fördernde Mitgliedschaft wurden Dieter Becker, Josef Breuer, Engelbert Eufinger, Walter Schaaf und Heribert Wittayer mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet.
Für 50 jährige Mitgliedschaft erhielt Ehrenmitglied Karl Becker eine besondere Auszeichnung.
Ehrenmitglied Reinhold Nied, der über 30 Jahre Kassierer des Vereins war, wurde für 60jährige Mitgliedschaft geehrt.
Nach Wahl durch die Mitglieder der Einsatzabteilung erhielten Dieter Geberzahn, Heinz Kunz, Thomas Stokuca und Martin Vogel ihre Ernennungsurkunden als Zugführer im Einsatzdienst.
Zu Gruppenführern im Einsatzdienst wurden Norbert Arnold, Christian Stokuca und Oliver Trela ernannt.
Einstimmig wählte die Versammlung Walter Schaaf als 1. Vorsitzenden des Vereins wieder. Wehrführer Hilmar von Schenck und sein Stellvertreter Guido Mader wurden in geheimer Wahl von der Einsatzabteilung ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt.
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Feuerwehr Elz |
Flutlichtmastfahrzeug |
Zum Jahresende konnte die Feuerwehr Elz ein so genanntes Flutlichtmastfahrzeug in Dienst stellen.
Das gebrauchte Fahrzeug konnte günstig erworben werden, so dass Feuerwehr und Gemeindeverwaltung schnell zugriffen. Finanziert wurde das Fahrzeug aus dem Verkaufserlös eines im vergangenen Jahr außer Dienst gestellten Löschfahrzeuges und mit einem Zuschuss des Feuerwehrvereins aus den Erlösen der Haus- und Huppfeste.
Das Fahrzeug mit Truppbesatzung (3 Einsatzkräfte) verfügt über einen fest eingebauten 20 kVA-Stromerzeuger, einen hydraulisch betriebenen Flutlichtmast mit 6 Scheinwerfern, der bis auf 9m Höhe ausgefahren werden kann. Darüber hinaus runden weitere Flutlichtstrahler und ein „Power-Moon“ genannter Leuchtmittel-Ballon die Beladung ab.
Durch die optimale Ausleuchtung von Einsatzstellen wird zum einen die Arbeit der Einsatzkräfte erleichtert, vor allem aber sicherer gemacht.
Mit Hilfe des starken Stromerzeugers können zudem verbrauchsstarke Arbeitsgeräte, wie zum Beispiel das Plasma-Schneidgerät, mit voller Leistung eingesetzt werden.
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| Gemeinsame Jahreshauptversammlung der Elzer Feuerwehren (05.12.07) |
Technik-Offensive und hohe Auszeichnungen
Im Schulungsraum des Malmeneicher Feuerwehrhauses berichtete Gemeindebrandinspektor Walter Schaaf anläßlich der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der beiden Elzer Feuerwehren von einem arbeitsreichen Jahr für die gemeindliche Feuerwehr. Die beiden Elzer Feuerwehren mußten bis Mitte November zu 85 Einsätzen ausrücken, die sich aus 18 Feueralarmen und 2 Brandwachen sowie 55 technischen Hilfeleistungs-Einsätzen, darunter 17 Öl- bzw. Gefahrgut-Einsätze, sowie 10 „sonstigen“ Einsätzen zusammensetzten. Bei den Alarmeinsätzen konnten 11 Menschen aus Not gerettet und fachgerecht geholfen werden. Eine Person konnte nur noch tot geborgen werden. Die Brände konnten auf ihren Entstehungsherd begrenzt werden. Ohne das schnelle Eingreifen der Feuerwehren, so der Gemeindebrandinspektor, wären die Schäden jedoch sicher um ein Vielfaches höher ausgefallen. Das Einsatzspektrum war wie immer vielfältig und reichte vom Müllbehälterbrand bis zu schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen. Schaaf erinnerte dabei besonders an verschiedene Brandeinsätze in Elz und schwere Unfälle auf der Autobahn.
Die 63 aktiven Elzer Feuerwehrleute beider Ortsteilfeuerwehren leisteten im laufenden Jahr bei Einsätzen, Übungen, Brandwachdiensten und Fortbildungslehrgängen freiwillig und ehrenamtlich über 6.500 Arbeitsstunden. Besonders erfreulich war der Zugang von 10 neuen Aktiven bei der Wehr in Elz.
Da sich gute Einsatzerfolge nur mit einer den Anforderungen entsprechenden Ausrüstung erzielen lassen, war die Gemeinde auch wieder um notwendige Anschaffungen bemüht. Das laufende Jahr war von einer Technik-Offensive geprägt: es wurden ein neues Hilfeleistungs-Löschfahrzeug HLF 20 und eine gut gebrauchte Drehleiter DLK 23-12 in Dienst gestellt. Ein gebrauchtes Flutlichtmast-Fahrzeug mit großem Stromerzeuger wird -mit finanzieller Unterstützung des Feuerwehrvereins aus den Erlösen der Haus- und Huppfeste- noch im Dezember in Dienst gestellt. Zudem wurden unter anderem ein Plasmaschneidgerät und ein Ausrüstungssatz „Absturzsicherung“ angeschafft. Einschließlich der Unterhaltung der beiden Feuerwehrgerätehäuser wendete die Gemeinde Elz 120.000 Euro für den Brandschutz auf.
Da die ordentliche Ausrüstung nur zusammen mit einer guten Ausbildung den Erfolg ermöglicht, wurden von den Aktiven 79 Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und Landesebene besucht. Der Gemeindebrandinspektor berichtete von zahlreichen Ausbildungsaktivitäten im laufenden Jahr, wie zum Beispiel der gemeinsamen Großübung im ICE-Tunnel Limburg mit den benachbarten Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Der Übungs- und Ausbildungsbetrieb der Elzer Feuerwehren konnte Dank der sehr guten Verhältnisse an den Feuerwehrhäusern optimal gestaltet werden. Besonders der Übungshof mit Turm an der Elzer Feuerwache lasse keine Wünsche offen und wurde auch von anderen Feuerwehren aus dem Kreisgebiet erneut rege genutzt. Insbesondere fänden Abseil- und Rettungsübungen vom Turm unter Anleitung speziell ausgebildeter Elzer Kameraden regen Zuspruch. Die optimalen Ausbildungsmöglichkeiten nutzte auch der Kreisverband zur Abhaltung von verschiedenen Lehrgängen in Elz. Hinzu kamen Motorsägen-Lehrgänge der Forstbehörde.
Den Dank der Elzer Bevölkerung und der politischen Gremien überbrachte Bürgermeister Horst Kaiser. Er zeigte sich von der Leistungsbilanz der gemeindlichen Feuerwehr beeindruckt und lobte insbesondere die hervorragende Jugendarbeit. Kaiser bescheinigte den Wehrmännern gute Arbeit, tolle Kameradschaft und sicherte die weitere Unterstützung durch die Kommunalpolitik zu. So ist im Haushaltsplan 2008 die Ersatzbeschaffung des Einsatzleitwagens ELW 1 vorgesehen, sofern ein Landeszuschuss bewilligt wird.
Der erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung dankte den Elzer Wehrleuten für ihr überörtliches Engagement auf der Autobahn und der ICE-Strecke. Er stellte fest, Feuerwehrleute seien besondere Menschen in einer zunehmend egoistischeren Gesellschaft.
Kreisbrandinspektor Georg Hauch beglückwünschte die Elzer Feuerwehrleute zu ihrer sehr guten Ausrüstung und attestierte verlässlich gute Leistungen bei den Einsätzen.
Aufgrund bestandener Lehrgänge konnten Bürgermeister Kaiser und Gemeindebrandinspektor Schaaf zahlreiche Beförderungen aussprechen: Dennis Schermuly, und Michael Schulz wurden zum Feuerwehrmann, Dominik Hunsänger, Helmut Schmidt und Oliver Thiel zum Oberfeuerwehrmann, sowie Florian Kachel zum Hauptfeuermann ernannt. Oliver Trela wurde zum Oberlöschmeister, Dieter Geberzahn und Guido Mader zum Oberbrandmeister befördert. Anschließend verpflichtete Bürgermeister Kaiser Fabian Stokuca, der aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen werden konnte. Fabian Stokuca ist damit der 50. Aktive der Wehr Elz.
Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Christian Stokuca berichtete von den zahlreichen Übungsveranstaltungen der Jugendwehr. 34 Jugendfeuerwehrmitglieder engagierten sich derzeit in der Elzer und der neu gegründeten Malmeneicher Jugendfeuerwehr neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung auch in allgemeiner Jugendarbeit und im Umweltschutz.
Auch die Fortbildungs-Angebote der Arbeitsgruppe „Brandschutzaufklärung“ unter Leitung von Heribert Wittayer waren gut nachgefragt worden. Das Angebot an interessanten Themen und Schulungen aus dem Bereich des vorbeugenden Brandschutzes richtet sich an Elzer Firmen, Kindergärten, Schulen und Vereinen. Erneut konnten im laufenden Jahr bei den Veranstaltungen der Arbeitsgruppe 314 Kinder und Erwachsene in insgesamt 20 Terminen fachgerecht geschult und sensibilisiert werden.
Höhepunkt der gemeinsamen Versammlung waren besondere Ehrungen: für 40 Jahre aktiven Dienst konnten Walter Schaaf und Heribert Wittayer aus der Hand des Ersten Kreisbeigeordneten Helmut Jung das Goldene Brandschutzehrenzeichen entgegen nehmen. Jung stellte das herausragende Engagement der beiden Jubilare fest: Walter Schaaf hat schon sehr früh in der Elzer Wehr Verantwortung übernommen, 12 Jahre war er Zugführer des Elzer Katastrophenschutz-Löschzuges, war von 1978 bis 2005 Wehrführer und ist seit 1983 Gemeindebrandinspektor. Heribert Wittayer gründete 1972 die Elzer Jugendfeuerwehr und war deren Jugendwart bis 1987. Von 1983 bis 2003 war er Stellvertretender Gemeindebrandinspektor und ist seit 2003 Kreisbrandmeister. |
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| Plasma-Schneidgerät nach Schulung einsatzbereit (16.10.07) |
Im Rahmen der Ergänzung der technischen Ausstattung wurde für die Feuerwehr Elz ein Plasma-Schneidgerät angeschafft, dass das alte Brennschneid-Gerät auf dem Rüstwagen ablöst.
Neue Technik setzt –wie immer- eine gründliche Schulung voraus. Die erfolgte an einem Samstag und wurde von Jörg Schmidt, Zugführer beim THW Limburg, professionell durchgeführt.
Das THW arbeitet schon länger mit dieser Technik, so dass wir uns die Erfahrungen unserer befreundeten Hilfsorganisation aus der Nachbarschaft zunutze machen konnten.
Nach einem umfassenden theoretischen Teil ging es ans praktische Arbeiten auf unserem TH-Übungsplatz. Verschiedenste Metalle in unterschiedlicher Stärke wurden bearbeitet und alle kamen zu dem Schluss, dass das neue Gerät „eine feine Sache“ ist, mit der sich hervorragend zeitgemäß arbeiten lässt. |


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| Feuerwehr Elz beim Staffellauf des Kreisfeuerwehrverbandes (05.07.07) |
Die Fußball-Nationalmannschaft ging bei der vergangenen Weltmeisterschaft mit gutem Beispiel voran. Auch die heimischen Feuerwehren tun etwas, um ihr Einsatzpersonal topfit zu halten. Das wurde am vergangenen Samstag deutlich, als unter dem Motto „Bei den Feuerwehren bewegt sich was“ der Staffellauf des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg gestartet wurde. Der Hünfeldener Ortsteil Dauborn, wo der letztjährige Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes stattfand, war als Start auserkoren worden. Von da aus machten sich die ehrenamtlichen Feuerwehrmänner auf den Weg nach Linter, um dort den Staffelstab in Form eines kleinen Strahlrohres an die Kollegen aus Linter zu übergeben. Die liefen bis nach Staffel, wo sie in Höhe der Firma Weton den Stab an die Kollegen aus Elz weiterreichten.
Unter den Augen von Trainer Andreas Mai, der federführend bei der Elzer Feuerwehr die Dienstsportgruppe betreut, machten sich die Floriansjünger auf den Weg nach Niederhadamar. Dafür nutzten sie auch die Hauptstraße in Elz, schützend begleitet von zwei Einsatzfahrzeugen. Bereits seit Ende vergangenen Jahres hat die Elzer Feuerwehr regelmäßige Sporteinheiten auf ihrem Dienstplan stehen. „Und der Erfolg gibt uns Recht“, meint Wehrführer Hilmar von Schenck. Ursprünglich seien die Fitnessübungen nur gedacht gewesen, um die Atemschutzgeräteträger für ihre harten Einsätzen fit zu halten. Doch mittlerweile haben alle Beteiligten gemerkt, dass das wöchentliche Training etwas für die Kondition und gleichermaßen für das eigene Wohlbefinden bringt.
Wer von den Feuerwehrleuten regelmäßig an den Dienstsportveranstaltungen teilnimmt, kann ohne weiteres die Anforderungen beim Durchgang der Atemschutzübungsstrecke bestehen und auch die turnusmäßige Kontrolle beim Amtsarzt. Voraussichtlich am kommenden Freitag, 29. Juni, wird das letzte Team der Feuerwehrleute am Abend im Festzelt beim Feuerwehrverbandstag in Selters-Haintchen eintreffen. |
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| HLF
20/16 und DLK 23-12 in Dienst gestellt (26.03.07) |
Es war ein außergewöhnlicher Tag
für den Brandschutz der Gemeinde Elz: Gleich zwei neue Einsatzfahrzeuge
sind am vergangenen Samstag im Rahmen einer Feierstunde im in der
Elzer Feuerwache in Dienst gestellt worden.
In der Fahrzeughalle befindet sich nun zusätzlich auch eine
Drehleiter DLK 23-12. Die Drehleiter mit Korb hat eine Nenn-Rettungshöhe
von 23 Metern bei einem seitlichen Abstand von zwölf Metern
zum Gebäude. Eine Besonderheit der Elzer Drehleiter: der Leiterpark
kann in nicht ausgefahrenem Zustand auch als Vier-Tonnen-Kran eingesetzt
werden.
Als
Zusatzausstattung verfügt die Drehleiter über einen Stromerzeuger
und Flutlichtscheinwerfer zum Ausleuchten von Einsatzstellen. Die
Drehleiter ist auf einem Mercedes-Benz-Fahrgestell aufgebaut und
war zuvor als Leihfahrzeug bei der Elzer Firma Helmut Laux-Feuerschutz
im Einsatz.
Außerdem wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, HLF 20/16,
mit 2000-Liter-Pumpe und 2000-Liter-Löschwassertank, übergeben,
ein Löschgruppenfahrzeug, das speziell für Technische
Hilfeleistungen mit einer umfangreichen Ausstattung ausgerüstet
ist. Es löst ein über 30 Jahre altes Vorgängerfahrzeug
ab.
Neben den obligatorischen Atemschutz-
und Funkgeräten ist auf dem Fahrzeug eine Wärmebildkamera
zur schnellen Rettung vermisster Personen in verrauchten Räumen
oder zur Erkennung von Glutnestern untergebracht, außerdem
ein „Explosimeter“ zur Messung von gefährlichen
Gaskonzentrationen. Die umfangreiche Hilfeleistungs-Ausrüstung
wird ergänzt durch einen kompletten Satz hydraulischer Rettungsgeräte:
Rettungsschere, Spreitzer, vier Hydro-Zylindern (beispielsweise
zum Auseinanderdrücken von Fahrgastzellen) sowie ein Pedalschneider.
Hinzu kommt auch ein so genannter „Luftheber-Satz“ -
das sind Luftkissen, mit dem schwere Lasten angehoben werden können.
Im Rahmen einer Feierstunde, der
zahlreiche Gäste der Gemeinde, aus Kommunalpolitik und befreundeter
Feuerwehren beiwohnten, gab Bürgermeister Horst Kaiser (CDU)
einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte.
Obwohl
zwei Jahre vergingen, von der Ausschreibung bis zur Indienststellung
des hochmodernen und bestens ausgestatteten Hilfeleistungslöschfahrzeugs,
sei man „stolz und zufrieden mit dem erreichten Ergebnis“.
Die Feuerwehr werde nun den aktuellen Anforderungen des Brandschutzes
„in vollen Umfang gerecht“. Als einen „besonderen
Sicherheitsgewinn“, der gleichermaßen den Bürgern,
Gewerbebetrieben und Altenwohneinrichtungen zu Gute komme, bezeichnete
Kaiser die Indienststellung des neuen Hubrettungsfahrzeugs.
Diese Ausstattung sei „keine Selbstverständlichkeit“.
Möglich wurde dies nach Kaisers Worten durch ein „großzügiges
Angebot“ der Firma „Helmut Laux Feuerschutz“ mit
Helmut und Nicole Laux, die der Wehr ein gebrauchtes, „aber
technisch optimales Fahrzeug zu sehr attraktiven Konditionen“
zur Verfügung gestellt hatte.
Bürgermeister
Kaiser brachte seine Hoffnung darüber zum Ausdruck, dass mit
der neuen Ausstattung der beiden Wehren künftig auch weitere
Jugendliche und junge Erwachsene für die Mitarbeit in der Feuerwehr
geworben werden können. Ausdrücklich dankte Kaiser den
„leistungsfähigen Einsatzabteilungen“ aus Elz und
Malmeneich für ihr ehrenamtliches Engagement: „Die Kommunen
können froh und stolz sein, wenn sie eine gut organisierte,
hoch motivierte und einsatzfreudige Wehr haben.“
„Es war ein langer holpriger
Weg bis zum heutigen Tag“, sagte Gemeindebrandinspektor Walter
Schaaf anschließend. Aber das Ziel sei erreicht, „eine
erhebliche Steigerung der Schlagkraft“, sagte Schaaf im Beisein
von Ehrenbürgermeister Winfried Schumacher: „Damit wird
die letzte Lücke in der Ausstattung der Feuerwehr geschlossen.“
Die Anschaffung, die nach Schaafs Worten schon seit Jahren „wegen
den hohen Wohn- und Geschäftshäusern und Alters- und Pflegeheimen“
gefordert wurde, sei schließlich „die Sache eines kurzen
Gesprächs zwischen Bürgermeister Kaiser und der Firma
Feuerschutz Laux“ gewesen.
Dies
sei ein weiteres Beispiel dafür, „wie gut die Geschäftswelt
in Elz hinter der Feuerwehr steht“. Schaaf dankte den gemeindlichen
Gremien für die entsprechenden Beschlüsse und die Bereitstellung
der finanziellen Mittel. Ein Dank ging auch an Ehrenbürgermeister
Winfried Schumacher, in dessen Amtszeit die Beschlussfassung und
Bestellung fiel, sowie an die beteiligten Firmen MAN in Limburg,
Giebeler Feuerschutz aus Neunkirchen, BAI in Brecia (Italien), der
„MSR Dosiertechnik“in Wölfersheim, ebenso wie den
Firmen „WagnerProjekte“ in Gießen und dem „Bosch-Service
Fay & Schaaf“.
Grüße überbrachte
neben dem Landtagsabgeordneten Helmut Peuser (CDU) auch Kreisbrandinspektor
Georg Hauch. Beide wünschten den Elzer Feuerwehrleuten „allzeit
gute Fahrt“. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch
ein Blechbläser-Ensemble. |




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Feuerwehr Elz |
| Jahreshauptversammlung
Feuerwehr Elz |
Feuerwehr
Elz 72 mal im Einsatz
Elz.
Im vergangenen Jahr waren die 40 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr
bei insgesamt 72 Einsätzen gefordert. Das bedeutete einen Einsatz-Rückgang
gegenüber dem Vorjahr, in dem 84 Einsätze erforderlich
waren. Bei den Einsätzen konnten 10 verletzten Menschen fachgerechte
Hilfe erbracht und vier Personen aus Zwangslagen befreit, massive
Umweltschäden verhindert, sowie erhebliche Sachwerte gerettet
werden.
Für einen Menschen kam leider jede Hilfe zu spät.
Ohne den schnellen Einsatz der Elzer
Wehr -das erste Einsatzfahrzeug ist im Schnitt bereits drei Minuten
nach der Alarmierung unterwegs zur Einsatzstelle- wären die
Schäden, so der Wehrführer, mit Sicherheit um ein Vielfaches
höher gewesen.
Diese Bilanz legte Wehrführer
Hilmar von Schenck anlässlich der Jahreshauptversammlung der
Freiwilligen Feuerwehr Elz vor. Im einzelnen war der Einsatz der
Elzer Wehr bei 46 technischen Hilfeleistungen -oft in Verbindung
mit Verkehrsunfällen-, 22 Brandeinsätzen und Brandsicherheitswachen
erforderlich.
Sieben Mal war die Wehr auf der Autobahn im Einsatz.
Eine deutliche Verbesserung konnte
der Wehrführer hinsichtlich der Mitgliederentwicklung der Einsatzabteilung
berichten. Einige Mitglieder mussten die Wehr zwar verlassen, da
sie aus beruflichen Gründen den Wohnort wechseln mussten, andere,
weil sie sich den stetig steigenden Anforderungen nicht mehr gewachsen
fühlten. Erfreulicherweise konnten die Personalverluste im
vergangenen Jahr aber durch neue Mitglieder, die sich für die
Feuerwehrarbeit begeistern ließen, mehr als ausgeglichen werden.
47 Männer und Frauen umfasst die Einsatzabteilung seit Mitte
Februar, wobei jedoch 11 Mitglieder nur sehr bedingt eingesetzt
werden können, da sie sich noch in der Grundausbildung befinden.
Deutliche Kritik übte der
Wehrführer an der Handhabung einiger großen Elzer Firmen,
die bei ihnen beschäftige Feuerwehrleute –entgegen ihrer
gesetzlichen Verpflichtung- tagsüber nicht zum Einsatz gehen
lassen oder ihnen dafür massive Vorhaltungen machen bzw. ganz
unverhohlen mit Kündigung drohen.
Gleichzeitig erwarten diese Firmen aber, dass die Feuerwehr im Notfall
schnell und vollzählig bei ihnen anrückt. Diese Haltung
verurteilte der Wehrführer „als geradezu schizophren“.
Über 5.400Stunden ehrenamtlicher
Dienst
Insgesamt leisteten die Elzer Wehrmänner
bei Einsätzen, Übungen und im vorbeugenden Brandschutz
rund 5.400 unentgeltliche Arbeitsstunden für die Sicherheit
ihrer Mitbürger. Für den besten
Übungsbesuch bei der Einsatzabteilung wurde Sabrina Schermuly,
die 43 von 45 Übungen besuchte, mit einem Präsent gedankt.
Durch das erhebliche persönliche
Engagement und die hohe Motivation der Wehrleute konnten der Gemeinde
Elz als gesetzlicher Betreiberin des örtlichen Brandschutzes
erhebliche Kosten erspart werden. So wurden zum Beispiel viele Reparaturen
an Fahrzeugen und Geräten in Eigenleistung vorgenommen.
Seit dem Sommer gibt es –nicht
nur für die Atemschutzgeräteträger- regelmäßigen
„Dienstsport“ unter Leitung von Andreas Mai, um die
Kondition der Einsatzkräfte zu erhalten und zu verbessern.
Wegen dem positiven Zuspruch soll dieses Angebot in 2007 weiter
ausgebaut werden.
Gute Ausrüstung und
Ausbildung
Da gute Leistungen auch eine gute
Ausrüstung erfordern, wurde im vergangenen Jahr die Ausstattung
der Wehr weiter ergänzt und verbessert.
Für den kommenden Monat steht die Indienststellung des Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges
HLF 20 –als Ersatz für ein 33 Jahre altes Löschfahrzeug-
an, das die Schlagkraft der Wehr weiter verbessern wird. Ebenso
wird im März eine gebrauchte Drehleiter DLK 23/12 SE in Dienst
gestellt, welche die Elzer Firma Helmut Laux Feuerschutz der Gemeinde
zu sehr günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt und
somit erst möglich gemacht hat. Diese Ergänzung der Fahrzeugausstattung
bezeichnete der Wehrführer als Quantensprung für die Sicherheit
der Elzer Bürger und kündigte eine erneute Ausbildungsoffensive
für das Frühjahr an, damit die neue Technik auch schnellstmöglich
eingesetzt werden kann. Der Kommunalpolitik und der Gemeindeverwaltung
bescheinigte er, dass dort nicht nur Prioritäten gesetzt, sondern
diese auch zeitnah abgearbeitet würden.
Insgesamt, so Hilmar von Schenck, ist es nun um die technische Ausrüstung
entsprechend dem umfangreichen örtlichen Gefahrenpotential
recht ordentlich bestellt.
Gleiches gilt für den Ausbildungsstand
der Einsatzabteilung: von den Elzer Aktiven wurden im vergangenen
Jahr 60 Fortbildungs-Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und
Landesebene besucht.
Hervorragend sind auch die Übungs-
und Ausbildungsmöglichkeiten auf dem Gelände der Feuerwache.
Auch zahlreiche benachbarte Feuerwehren nutzen zum Beispiel den
Übungsturm gerne, um Rettungsübungen aus Höhen durchführen
zu können. Der Kreisfeuerwehrverband habe zudem erneut mehrere
Kreislehrgänge aufgrund der optimalen Ausbildungsmöglichkeiten
in Elz durchgeführt.
Gut angenommen wurde das Angebot
der Wehr im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes. Die Mitglieder
des Arbeitskreises Brandschutzerziehung unter Leitung von Heribert
Wittayer konnten bei rund 190 Stunden Brandschutzaufklärungs-Veranstaltungen
in Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen und Elzer Firmen nahezu
250 Personen direkt in Sachen Brandverhütung erreichen und
sensibilisieren.
Jugendwehr und Altersabteilung
Erfreuliches hatte auch Jugendwartin
Sabrina Schermuly von der Jugendfeuerwehr zu berichten: Neben der
feuerwehrtechnischen Ausbildung engagierten sich die Jugendwehr-Mitglieder
auch im dörflichen Umfeld und im Umweltschutz. Drei Jugendfeuerwehr-Mitglieder
konnten im vergangenen Jahr in die Einsatzabteilung aufgenommen
werden. Derzeit sind 18 Kinder und Jugendliche mit Eifer bei der
Sache. Dennoch nimmt die Elzer Jugendfeuerwehr nach wie vor interessierte
Mädchen und Jungen zwischen 10 und 16 Jahren auf. Treffpunkt
ist immer montags ab 18 Uhr in der Feuerwache.
Auch die Altersabteilung -ein Zusammenschluss
der ehemaligen Aktiven unter Leitung von Norbert Eufinger- , war
bei 15 Treffen vielfältig aktiv. Die Mitglieder dieser Abteilung
sind, so Vereinsvorsitzender Walter Schaaf, als „Mädchen
für alles“ immer zur Stelle, wenn Not am Mann ist und
aus dem Vereinsleben der Feuerwehr nicht mehr wegzudenken.
Auszeichnungen und Ehrungen
Bürgermeister Horst Kaiser
dankte den Mitgliedern der Einsatzabteilung sowie der Feuerwehrführung
für die geleistete Arbeit und zeigte sich erfreut, dass alle
Aktiven heil aus den zum Teil brisanten Einsätzen zurück
gekommen sind.
Kaiser dankte der Elzer Firma Helmut Laux Feuerschutz für das
freundliche Entgegenkommen bei der Anschaffung der Drehleiter, das
die kurzfristige Indienststellung erst ermöglicht habe.
Für 25 Jahre aktiven Dienst überreichte er Gunther Heinritz
das Silberne Brandschutzehrenzeichen des Innenministers.
Vereinsvorsitzender Walter Schaaf übernahm die Ehrung langjähriger
Vereinsmitglieder:
Michael Hilpisch, Markus Klein, Hans-Jörg Schmidt und Markus
Schneider sind seit 25 Jahren fördernde Mitglieder der Wehr
und werden mit der silbernen Vereins-Ehrennadel und einer Urkunde
geehrt.
Für 40 jährige fördernde Mitgliedschaft wurden Erich
Gemeinder und Karl-Heinz Jung mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet.
Nach Wahl durch die Mitglieder der
Einsatzabteilung erhielten Heinz Kunz, Thomas Stokuca und Martin
Vogel ihre Ernennungsurkunden als Zugführer im Einsatzdienst.
Zu Gruppenführern im Einsatzdienst wurden Norbert Arnold, Dieter
Geberzahn, Christian Stokuca und Oliver Trela ernannt.
Bei den Wahlen zum Vorstand wurde
Norbert Arnold als Beisitzer und Sabrina Schermuly als Jugendwartin
bestätigt. |
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Feuerwehr Elz |
| Tolles Geschenk für die Feuerwehr |
Anlässlich
des Tages der offenen Tür am 29. Oktober bei der Firma Fay
und Schaaf Bosch-Dienst in der Lattengasse (vormals Ernst Müller)
hatten die Firmeninhaber auf den Verkauf der Verpflegung gegen einen
festen Betrag verzichtet und ihre Gäste statt dessen um eine
Spende für ein spezielles Rettungsgerät der Feuerwehr
gebeten.
Am 18. Dezember fand nun die „vorweihnachtliche Bescherung“
für die Feuerwehr statt: die Firmeninhaber Bernd Fay und Walter
Schaaf übergaben eine so genannte Schleifkorbtrage nebst Zubehör
an die Elzer Feuerwehr.
Dieses Rettungsgerät wird speziell zur patientengerechten und
schonenden Rettung aus unwegsamem Gelände sowie zur Rettung
aus Höhen oder Tiefen eingesetzt. Darüber hinaus ist es
zur Eisrettung einsetzbar.
Wehrführer Hilmar von Schenck bedankte sich für das tolle
Geschenk, das die Ausrüstung der Elzer Feuerwehr weiter vervollkommnet
und eine noch schonendere Rettung ermöglicht. Er zeigte sich
dankbar, dass die Elzer Gewerbetreibenden die Feuerwehr immer wieder
bei ausgesuchten Projekten nachhaltig unterstützen. |
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©Freiwillige
Feuerwehr Elz |
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