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- Einsatzarchiv -
Hier im Einsatzarchiv finden Sie interessante und spannende Einsatzberichte, die seit 2006 ihren Platz bei uns auf der Homepage gefunden haben. Bei einer langsamen Internetverbindung kann es zu längeren Ladezeiten kommen, weshalb bewusst die Bilder auf ein entsprechendes Format verkleinert wurden und nur die Einsatzberichte hier zu finden sind, die sie wirklich interessieren.
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Horrorunfall auf der Autobahn - Beifahrer verbrennt im Fahrzeug (10.12.2011 um 05:45 Uhr) |
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Die Alarmmeldung der Zentralen Leitstelle "Verkehrsunfall A 3, Pkw unter Lkw, Person eingeklemmt, beide Fahrzeuge brennen" mit der die Elzer Feuerwehrleute am Samstagmorgen, 10.12., um 5:42 Uhr aus dem Schlaf gerissen wurden, lies Schlimmes befürchten. 25 Elzer Feuerwehrleute rückten aus. Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung war das erste Einsatzfahrzeug der Wehr an der Unfallstelle in Fahrtrichtung Köln bei Kilometer 102 eingetroffen.
Der Pkw stand zu diesem Zeitpunkt komplett in hellen Flammen, die zudem bereits auf den Lkw-Anhänger, der mit Stahl beladen war, übergegriffen hatten.
Zunächst hatte es den Anschein, dass alles hinsichtlich Personenschäden noch einmal glimpflich ausgegangen sei, da der Unfallfahrer vom Lkw-Fahrer im letzten Moment aus dem brennenden Pkw noch schwer verletzt herausgezogen worden war. Auf Nachfrage verneinte der schwer Verletzte, dass weitere Personen in seinem Pkw mitgefahren wären.
Mit Löschschaum war der Brand nach wenigen Minuten gelöscht. Dabei machten die Wehrleute vor dem Beifahrersitz jedoch eine grausige Entdeckung: Eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche.
Offensichtlich war der Audi des Unfallfahrers ungebremst auf den langsam bergauf fahrenden Lkw aufgefahren. Dabei bohrte sich das Fahrzeug auf der Beifahrerseite bis zur B-Säule unter den Lkw-Auflieger und wurde vom Lkw noch rund 100 Meter mitgeschleift.
Aufgrund der extremen Deformation des Unfallwagens in diesem Bereich ist davon auszugehen, dass der Beifahrer beim Aufprall sofort getötet wurde. Durch Kraftstoffaustritt auf den heißen Motorblock kam es unmittelbar nach dem Aufprall zum massiven Brandausbruch.
Durch die Todesfolge und die deshalb nötigen Ermittlungen von Gutachter, Polizei und Staatsanwaltschaft vor Ort, bei denen die Feuerwehr mit ihrer Technik unterstützend tätig war, dauerte es bis gegen 10:30 Uhr, bis die Bergung abgeschlossen und der Einsatz für die Feuerwehr beendet war. |







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Feuerwehr Elz |
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Klein-Lkw umgestürzt - Beifahrer im Führerhaus eingeschlossen (09.12.2011 um 11:45 Uhr) |
Mit der Meldung "Verkehrsunfall im Gemeindewald, Zwei Personen eingeklemmt" wurde die Elzer Feuerwehr am Freitag, 9. Dezember, um 11:28 Uhr alarmiert.
Ein Kleinlaster des Gemeindebauhofs war mit zwei Arbeitern besetzt in der Nähe des Elzer Grillplatzes von der Fahrbahn abgekommen und anschließend umgestürzt. Dem Fahrer gelang es, sich selbst zu befreien, während der Beifahrer aufgrund seiner Kopf- und Schulterverletzungen im Führerhaus eingeschlossen war.
Mittels einer Glassäge konnte die Feuerwehr, die mit 14 Einsatzkräften und drei Einsatzfahrzeugen angerückt war, einen schnellen Zugang zum Verletzten schaffen, sodass er bald an den Notarzt übergeben und zusammen mit dem Fahrer ins Krankenhaus eingeliefert werden konnte. |
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Feuerwehr Elz |
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Glatteisunfall B 8 - junger Mann im Auto eingeklemmt (15.11.2011 um 07:03 Uhr) |
Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 8 im Wald vor Malmeneich wurde die Elzer Feuerwehr am Dienstagmorgen, 15.11. um 07:03 Uhr alarmiert.
Ein junger Mann aus einem Nachbarort war mit seinem BMW aus Richtung Malmeneich kommend auf die Seitenbankette geraten und verlor dadurch die Kontrolle auf der eisglatten Straße. Das Fahrzeug prallte mit voller Wucht gegen einen Straßenbaum der gegenüber liegenden Fahrbahnseite. Dabei wurde das Fahrzeug schwer beschädigt und der 19 jährige Fahrer schwer verletzt eingeklemmt.
Der Feuerwehr gelang es, den Verletzten in sehr kurzer Zeit aus dem Fahrzeug zu retten, so dass er schnell notärztlicher Behandlung zugeführt werden und ins Krankenhaus transportiert werden konnte.
Die Feuerwehr Elz war mit fünf Einsatzfahrzeugen und 21 Kräften im Rettungseinsatz. Die Feuerwehr Malmeneich sperrte während der Rettungsarbeiten mit drei Einsatzkräften die Bundesstraße.
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Feuerwehr Elz |
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Serienunfall fordert fünf Verletzte (05.08.2011 um 17:11 Uhr) |
Elz. Mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“ wurde die Feuerwehr Elz am Freitagnachmittag kurz nach 17 Uhr zu einem Serienunfall auf die Autobahn alarmiert. ELW, HLF, RW und TLF rückten mit 21 Einsatzkräften aus.
Ein BMW war aufgrund Unachtsamkeit des Fahrers auf der mittleren Spur talwärts in Richtung Frankfurt auf das Ende eines Staus geprallt. Der dort stehende Audi prallte wiederum auf einen BMW, in dem zwei Menschen schwer verletzt wurden. Drei weitere Personen wurden bei den Aufprallen leicht verletzt.
Während der Unfallrettung stand bis zur Bergung der Fahrzeuge nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, so dass der Rückstau etliche Kilometer erreichte. |

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Feuerwehr Elz |
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Pkw-Brand auf der A3 (17.07.2011 um 07:30) |
Zu einem Pkw-Brand wurde die Elzer Feuerwehr am Sonntagmorgen gegen 7:30 Uhr auf die Autobahn Fahrtrichtung Frankfurt ( 104,4Km) alarmiert.
Der Pkw einer holländischen Familie die auf dem Weg in den Urlaub war, ist durch einen Motorbrand in Brand geraten.Die Familie mit einem Kind konnte unverletzt das Fahrzeug verlassen und sogar ihr Urlaubsgepäck noch ausladen.
Die Familie hat sich in sicherer Entfernung hinter der Leitplanke aufgehalten und auf das Eintreffen der Einsatzkräfte gewartet.
Die Feuerwehr Elz war mit 23 Einsatzkräften vor Ort. |

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Feuerwehr Elz |
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Pkw stürzt Abhang hinab - anspruchsvolle Rettungsaktion (24.06.2011 um 02:32) |
Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Elz am 24. Juni gegen 2:30 Uhr in die Hadamarer Straße alarmiert. Ein Pkw war vor der Kapellentankstelle in den extrem steilen Hang Richtung Silika gestürzt und nach rund 20 Metern auf der Seite liegen geblieben.
Da unklar war, wie viele Personen sich während des Absturzes tatsächlich im Fahrzeug befunden hatten – es waren noch kurze Zeit vorher fünf Personen im Fahrzeug gesehen worden, jedoch nur Fahrer und Beifahrerin konnten ausgemacht werden- musste zunächst davon ausgegangen werden, dass sich weitere Personen im bzw. unter dem Fahrzeug befinden oder während des Absturzes heraus geschleudert wurden.
Da das Fahrzeug zudem sehr instabil zwischen den Bäumen hing und weiter abzustürzen drohte, musste bei der Rettungsaktion sehr vorsichtig agiert werden.
Hierzu musste sich ein Trupp mit Gerätschaften der Absturzsicherung ausrüsten und das Unfallfahrzeug provisorisch über die Seilwinde des Rüstwagens sichern. Zudem mussten etliche Bäume und Sträucher mit der Motorsäge entfernt werden, um Zugang zum Fahrzeug zu bekommen.
Wie durch ein Wunder waren Fahrer und Beifahrerin mit leichteren Verletzungen davon gekommen und konnten vom Rettungsdienst erstversorgt und dann ins Krankenhaus transportiert werden.
Währenddessen wurde die Suche nach Personen mit der Wärmebildkamera auch unter Einsatz der Drehleiter weiter geführt. Das Flutlichtfahrzeug leuchtete die Einsatzstelle großräumig aus.
Erst nach rund 90 Minuten bestand nach gründlicher Suche Gewissheit, dass keine weiteren Personen vom Unfall betroffen sind. Da jeder Schritt der vorgehenden Kräfte von oben her gesichert werden musste war die Suche ein Kräfte zehrendes Unterfangen. Auch die Bergung des Unfallfahrzeuges aus dem extrem steilen Gelände stellte nochmals höchste technische Ansprüche an Einsatzkräfte und Material.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei ist davon auszugehen, dass Alkoholgenuss eine der Unfallursachen war. |

Foto: Fluck

Foto: Fluck

Foto: Fluck

Foto: Fluck
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Elzer Berg: Unfall mit vier Lkw's (26.05.11 um 06:54 Uhr) |
Ein Unfall mit vier Lastwagen auf der A 3 hat gestern Morgen zu einem langen Rückstau in Fahrtrichtung Köln und zu erheblichen Behinderungen in und um Limburg geführt. Der Unfall, der sich am Elzer Berg ereignete, forderte einen schwer Verletzten und verursachte einen Sachschaden in Höhe von 335 000 Euro.
Limburg/Elz. Einsatzort Elzer Berg: Feuerwehrleute an dem stark beschädigten Führerhaus des aufgefahrenen Sattelzugs. Foto: Feuerwehr ElzVerursacht wurde der Unfall gegen 7 Uhr durch einen 30 Jahre alten Fahrer, der mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Drei vor ihm fahrende Sattelzüge wurden von ihren Fahrern abgebremst, wobei die Warnblinkanlagen eingeschaltet wurden. Die drei schweren Fahrzeuge kamen zum Stehen, der 30-Jährige fuhr mit seinem Gefährt auf das Ende der Schlange mit einer solchen Wucht auf, dass alle vier Fahrzeuge aufeinander geschoben wurden.
Nach Angaben der Polizei besteht für den 30 Jahre alten Fahrer keine Lebensgefahr, er wird im Limburger Krankenhaus behandelt. Ein weiterer Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu und wurde ambulant behandelt, die beiden übrigen Fahrer blieben unverletzt.
Zunächst wurde die Autobahn komplett gesperrt, bis die Verletzten durch die Rettungskräfte geborgen und versorgt waren. Nacheinander standen anschließend der linke und dann der mittlere Fahrstreifen dem Verkehr wieder zur Verfügung. Nach der Bergung der beschädigten Fahrzeuge und dem Säubern der Unfallstelle wurde dann gegen 11.30 Uhr auch der rechte Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben.
Die Feuerwehr aus Elz war mit fünf Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften, die Limburger Wehr mit ihrem Großtanklöschfahrzeug und drei Einsatzkräften am Unfallort. In der Alarmierung der Wehren war auch von Rauchentwicklung die Rede. Der Rauch entstand durch verdampfende Flüssigkeit auf dem heißen Motor. Die Aufgabe der Feuerwehren war es dann, die ausgetretenen Kraftstoffe, Öle und anderen Flüssigkeiten auf zwei Lastwagen aufzufangen.
Quelle. NNP vom 26.05.2011 |

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Hochwasser am Elbbach (13.01.11 ab 13:20) |
Schutzmaßnahmen haben gewirkt
Bei dem sehr starken Hochwasser am Donnerstag, 13. Januar, haben sich die erheblichen Investitionen der letzten Jahre durch Gemeinde und Abwasserverband in die Regenwasser-Rückhaltung und –Ableitung bestens bewährt.
Bedingt durch die von starkem Dauerregen begleitete schnelle Schneeschmelze im Westerwald schwoll der Elbbach innerhalb kürzester Zeit um bis zu 18 cm pro Stunde an und erreichte schon am frühen Nachmittag die Werte der Meldestufe 3 (Katastrophenschwelle).
Durch interne Kontaktaufnahme mit den flussaufwärts gelegenen Feuerwehren war die Elzer Feuerwehr auf das erwartete Szenario vorbereitet und konnte sich entsprechend rüsten.
In einer Gemeinschaftsaktion beider Elzer Feuerwehren und mit bewährter Unterstützung des Gemeindebauhofs wurden rund 300 Sandsäcke gefüllt und an die Brennpunkte geliefert. So konnten Gebäude und Heizöllager rechtzeitig gesichert werden.
Dennoch waren von 13 Uhr bis 21 Uhr 10 Einsätze abzuarbeiten, wobei erhebliche Sachwerte vor der Vernichtung durch das Wasser gerettet werden konnten.
Wie die Feuerwehr mitteilt, haben sich die Anwohner am Elbbach nach den Erfahrungen des „Jahrhundert-Hochwassers“ 1984 technisch gut auf das Hochwasser vorbereitet: es wurden Rückschluss-Klappen zur Kanalisation hin eingebaut und eigene Pumpen angeschafft.
Die Feuerwehr bedankt sich bei den Anwohnern für die hervorragende Versorgung mit Essen und Heißgetränken während des langen Einsatzes.
Die Offheimer Straße musste wegen Überflutung im Bereich der Einmündung des Brötzenmühlenweges für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Feuerwehr öffnete dort die großen Kanalschächte um ein schnelleres Abfließen der Wassermassen zu ermöglichen.
Wenig Verständnis hatten Feuerwehr und die Anwohner der überfluteten Bereiche für die zahlreichen Autofahrer, die -trotz in jeder Richtung dreifacher Sperrung mittels Warnbarken und Durchfahrts-Verbotsschildern, sowie quer gestellter Einsatzfahrzeuge- immer wieder versuchten, doch noch weiterzufahren. |

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Lkw-Crash am Elzer Berg (08.12.2010 um 12:45 Uhr) |
Am vergangenen Mittwoch um 12:45 Uhr alarmierte die Zentrale Leitstelle die Feuerwehr Elz sowie die DRK-Ortsvereinigung Elz zu einem Lkw-Unfall auf der A 3 in Fahrtrichtung Köln. Wieder einmal war ein Lkw auf einen bergauf vorausfahrenden Lkw geprallt.
Dabei wurde der auffahrende Lkw-Fahrer in seinem total zerstörten Fahrerhaus schwer verletzt.
Außerdem traten Betriebsmittel in erheblichem Umfang aus, so dass die mit drei Einsatzfahrzeugen angerückten Feuerwehrwehrleute insgesamt 12 Sack Ölbindemittel ausbringen mussten, um die Gefahr für das Grundwasser einzudämmen. Die Untere Wasserbehörde wurde deshalb ebenfalls hinzugezogen.
Die gegenüber dem Rettungsdienst um 25 Minuten verzögerte Alarmierung der Feuerwehr hatte zur Folge, dass eine erhebliche Menge Öl ins Erdreich neben der Fahrbahn versickern konnte. Mittlerweile hatte sich zudem ein Stau auf allen drei Fahrspuren gebildet, so dass die Feuerwehrfahrzeuge die Einsatzstelle nur mit erheblicher Zeitverzögerung erreichen konnten.
Vorbildlich ist nach Mitteilung der Feuerwehr hingegen der Winterdienst des Elzer Gemeindebauhofs: die Anfahrtswege der Einsatzfahrzeuge zur Autobahn sowie die Notauffahrten sind immer bestens geräumt und gestreut, so dass die unfallträchtige Autobahn von den Rettungsdiensten trotz winterlicher Straßenbedingungen stets schnell erreicht werden kann. |

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Flammendes Inferno durch Lkw-Brand auf der Autobahn (02.11.2010 um 05:11 Uhr) |
Zu einem Lkw-Brand wurde die Feuerwehr Elz am Dienstagmorgen um 05:11 Uhr auf die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. In Höhe Kilometer 103 stand ein holländischer Sattelschlepper der Stahl geladen hatte in Vollbrand.
Der Lkw-Fahrer berichtete, dass er während der Fahrt den Brand erst durch die Reflektion des Feuerscheins an der ICE-Lärmschutzwand wahrgenommen habe. Daraufhin steuerte er das Fahrzeug noch auf den Standstreifen. Die weitere Brandausbreitung erfolgte so schnell, dass er noch nicht einmal mehr seine persönlichen Unterlagen aus dem Fahrzeug holen konnte.
Die Feuerwehr Elz war mit 23 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen im Löscheinsatz.
Unterstützung erhielt die Feuerwehr Elz von zwei weiteren Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehr Limburg, sowie der Feuerwehr Nentershausen, die aufgrund einer fehlerhaften Einsatzstellenmeldung ebenfalls alarmiert worden war. Mit dem Einsatz von Löschschaum gelang es den Brand alsbald zu löschen. Anschließend mussten die aufgeplatzten Treibstofftanks des Lkw leer gepumpt werden. Am Lkw entstand Totalschaden. Durch den Brand entstand ein Rückstau von 10 Kilometern Länge, an dessen Ende sich ein weiterer Lkw-Auffahrunfall ereignete.
[ Video bei www.hr-online.de ]
[ Video bei www.rtl-hessen.de ] |

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2 Tote und 2 Schwerverletzte bei schwerem Verkehrsunfall (03.09.2010 um 22:10 Uhr) |
Bei einem Verkehrsunfall zwischen Elz und Malmeneich sind am Abend zwei junge Männer, vermutich wegen überhöhter Geschwindigkeit, ums Leben gekommen.
Ein BMW mit insgesamt 4 Insassen war auf der B8 zwischen Elz und Malmeneich, kurz nach dem Flugplatz, nach links von der Fahrbahn abgekommen - und am Waldrand gegen einen Baum geprallt.
Den Feuerwehren von Elz und Malmeneich, die um 22:10 Uhr alarmiert wurden, bot sich ein nicht alltägliches und erschreckendes Szenario. Aus dem Unfallfahrzeug, in dem die 4 Männer eingeklemmt waren, stieg Rauch auf. Ersthelfer hatten versucht das Feuer mit einem Feuerlöscher abzulöschen. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz konnte dann das Feuer in seiner Entstehungsphase bekämpfen. Parallel dazu wurden die 4 eingeklemmten Insassen mit schwerem Rettungsgerät befreit. Der Fahrer und der Beifahrer verstarben aufgrund ihrer Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die anderen beiden Insassen wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Zusätzlich musste die Notfallseelsorge des Landkreises Limburg-Weilburg alarmiert werden, da sich zur Unfallstelle die Angehörigen der Verstorbenen und Verletzten eingefunden haben. Die Trauernden mussten von der Notfallseelsorge und von den Wehrmännern betreut werden.
Neben den Feuerwehren von Elz waren Notärzte, mehrere RTW, Polizei und die Notfallseelsorge vor Ort. Die B8 blieb bis in die Morgenstunden gesperrt.
Horrorunfall im Westerwald: Zwei Tote, zwei Schwerverletzte (Rhein Zeitung vom 03.09.2010)
Westerwald - Bei einem Verkehrsunfall im Westerwald wurden am Freitagabend zwei junge Männer getötet, zwei weitere schwer verletzt.
In dem verunglückten Pkw starben zwei junge Menschen, zwei weitere wurden schwer verletzt. Das Auto war an der B8 zwischen Elz und Malmeneich im Westerwald gegen einen Baum geprallt
Nach Angaben der Polizei war ein mit vier jungen Männer besetzter BMW gegen 22 Uhr auf der ansteigenden Bundesstraße 8 zwischen Elz und Malmeneich nach links von der Fahrbahn abgekommen und am Waldrand gegen einen Baum geprallt.
Zeugen berichteten der Polizei, dass der Dreier BMW zwei andere Autos mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überholt habe, wenig später fanden sie den verunglückten Wagen am Baum wieder. Der 20-jährige tote Beifahrer aus Limburg wurde von seinem Bruder aus dem Auto gezogen, den 19-jährigen eingeklemmten Fahrer aus Elz, der tot hinter dem Lenkrad saß, musste die Feuerwehr bergen. Die beiden auf der Rückbank schwer verletzten 17 und 18 Jahre alten Mitfahrer, beide ebenfalls aus Elz, wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
Nach und nach trafen die betroffenen Familien der Verunglückten ein. Die Limburger Polizei wurde von Kollegen aus Westerburg und Montabaur unterstützt. Der Leitende Notarzt, das Rote Kreuz und die Notfallseelsorge kümmerten sich um Verletzte und Angehörige. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Unfallfahrzeug sichergestellt. Die Bundesstraße war bis 1.15 Uhr gesperrt. |
[ Video bei www.winklertv.de ] |
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Brand im Kirchturm war Alarmübung (18.08.2010 um 19:18 Uhr) |
Elz. Ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungskräften ließ Schlimmes befürchten: „nach einem Blitzschlag brennt es im Kirchturm, Menschen sind verletzt und vom Rauch eingeschlossen!“
So lautete die Funk-Alarmmeldung für die Elzer Feuerwehr und die Ortsvereinigung des Roten Kreuzes in Elz. Zum Glück nur eine Alarmübung, die den Rettungskräften jedoch nicht angekündigt war.
Die Elzer Wehrführung wollte mit dieser Übung nicht nur den Leistungsstand der Aktiven auf die Probe stellen, sondern vor allem auch interne Abläufe im Zusammenspiel der Einsatzkräfte testen.
Von der Elzer Feuerwache rückten dann auch –entsprechend der Alarmordnung- das Hilfeleistungslöschfahrzeug, die Drehleiter, das Tanklöschfahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug sowie der Einsatzleitwagen mit insgesamt 25 Kräften aus.
Während Trupps unter Atemschutz mit der Wärmebildkamera in den mit Disco-Nebel verrauchten großen Kirchturm stiegen, um die vom Rauch eingeschlossenen Menschen zu befreien, wurde die große Drehleiter zum Gerüst am Dach hin ausgefahren, auf das sich weitere Menschen vor dem Rauch geflüchtet hatten.
Die „Verletzten“ wurden von Mitgliedern der DLRG-Ortsgruppe Elz gestellt und waren realitätsnah mit Brandverletzungen geschminkt..
Nach erfolgreicher Rettung der Personen wurden diese von Einsatzkräften der DRK-Ortsvereinigung medizinisch erstversorgt und betreut.
Zwischenzeitlich hatte die Einsatzleitung auch die Ortsteilfeuerwehr Malmeneich und den 2. KatS-Löschzug nachalarmiert, die eine so genannte „unabhängige Wasserversorgung“ aus dem Erbach im Bereich der Gräbenstraße über die Lehrgasse zur Einsatzstelle hin aufbauten. Somit stand dann ausreichend Löschwasser bereit, so dass auch das Wenderohr an der Drehleiter in Betrieb genommen werden konnte, um den „Dachstuhlbrand“ zu löschen.
Auch der große Einsatzleitwagen des Landkreises kam mit seinem Fachpersonal zum Einsatz, da die Einsatzleitung die Einsatzstelle mittlerweile in die vier Einsatzabschnitte „Menschenrettung“, „Brandbekämpfung“, „Wasserversorgung“ und „Verletztenbetreuung“aufgeteilt hatte.
Insgesamt zeigten sich Gemeindebrandinspektor Walter Schaaf und sein Stellvertreter Hilmar von Schenck bei der anschließenden „Manöverkritik“ in der Elzer Feuerwache mit dem Übungsablauf zufrieden. Sie dankten allen Mitwirkenden für die engagierte Teilnahme, obwohl es sich „nur“ um eine Übung gehandelt habe. Besonderes Lob erntete der Stellvertretende Wehrführer Elz, Guido Mader, der die anspruchsvolle Übung ausgearbeitet und vorbereitet hatte.
Gemeindebrandinspektor Walter Schaaf zog schließlich das Fazit: „die Elzer Hilfsorganisationen arbeiten fachlich und menschlich hervorragend zusammen, die Bürger können sich auf uns verlassen.“ |
(Quelle: Bild 1 u. 2 NNP,
Bid 3-14 Kreisfeuerwehrverband LM-Wel) |
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Erneut schwerer Lkw-Unfall auf der Autobahn (26.07.2010 06:00 Uhr) |
Mit einer Alarmierung zur Rettung eines eingeklemmten Lkw-Fahrers auf der Autobahn begann am Montagmorgen um 5:59 Uhr die letzte Juliwoche für die Elzer Feuerwehrleute.
In Fahrtrichtung Köln war ein Lkw auf einen voraus fahrenden Lastwagen aufgefahren. Dabei wurde der Fahrer schwer verletzt und in seiner Fahrerkabine eingeschlossen.
20 Einsatzkräfte der Elzer Feuerwehr rückten mit fünf Einsatzfahrzeugen zum Rettungseinsatz aus. Nach rund 20 Minuten konnte bereits die Rückmeldung „Fahrer befreit und an Rettungsdienst übergeben“ an die Leitstelle gefunkt werden. Anschließend waren die Wehrmänner mit dem auffangen und abbinden ausgelaufener Betriebsstoffe beschäftigt.
Für die Elzer Feuerwehr war dieser Einsatz bereits der dritte Lkw-Unfall-Rettungseinsatz auf der Autobahn in diesem Monat. Insgesamt wird der Juli mit bisher 18 Einsätzen der einsatzintensivste Monat des Jahres. |

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Streichholz trifft Pappe - Sprinter kracht auf Lkw - Fahrer gerettet (18.07.2010 23:23 Uhr) |
Mit der Alarmmeldung „Schwerer Lkw-Unfall“ wurde die Feuerwehr Elz am Sonntagabend um 23:23 Uhr auf die Autobahn in Fahrtrichtung Köln alarmiert.
Ein ungarischer Klein-Lkw der Sprinter-Klasse war auf dem Elzer Berg mit hoher Geschwindigkeit offensichtlich ungebremst auf einen türkischen Sattelschlepper geprallt. Möglicherweise war der Fahrer eingeschlafen.
Dabei wurde das auffahrende Fahrzeug komplett zerstört und der Fahrer eingeklemmt.
Wie durch ein Wunder überlebte der Fahrer den Unfall, allerdings mit schweren, Kopfverletzungen.
In bewährter Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst gelang es, den Fahrer relativ schnell aus seiner misslichen Lage zu retten.
Der Sprinter hatte Streichhölzer, der Sattelschlepper Pappkartons geladen.
Die Feuerwehr Elz war mit sechs Einsatzfahrzeugen und 27 Wehrmännern im Rettungseinsatz. |

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Erneuter Waldbrand am Fleckenberg (06.07.2010 18:20 Uhr) |
Mit der Alarmmeldung „unklare Rauchentwicklung im Bereich Limburger Straße“ wurde die Feuerwehr Elz am Dienstagabend um 18:20 Uhr alarmiert. Während der Anfahrt des ersten Einsatzfahrzeuges wurde jedoch festgestellt, dass der große weithin sichtbare Rauchpilz aus dem Bereich „Fleckenberg“ in der Nähe der Autobahn kommt und die 17 Einsatzkräfte dorthin gelenkt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr am Fleckenberg schlugen bereits hohe Flammen aus einem ehemaligen Pferde-Unterstand und den benachbarten Baumwipfeln eines Fichtenwaldes. Durch einen massiven Löschangriff aus den Löschwassertanks der beiden Wasser führenden Fahrzeuge der Elzer Wehr konnten die Flammen mit drei Strahlrohren schnell gestoppt werden.
Die Löscharbeiten dauerten jedoch fast vier Stunden, bis die letzten Glutnester gelöscht waren. Hierbei kam auch ein Radlader des Gemeindebauhofs zum Einsatz, der die Rundballen zum ablöschen auf die benachbarte Pferdeweide transportierte.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei vor Ort ist davon auszugehen, dass zunächst 15 Heu-Rundballen, die in dem Pferde-Unterstand gelagert waren, in Brand geraten sind und die Flammen dann auf das benachbarte Waldstück übergesprungen sind.
Da es bereits der zweite Brand dieser Art in diesem Gemarkungsteil war, wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen. |

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Lkw stürzt nach Reifenplatzer von der Autobahn (01.07.2010 20:28 Uhr) |
Schwerer Lkw- Unfall auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt: nach einem Reifenplatzer vorne rechts kommt ein holländischer Sattelschlepper, der mit Paprika beladen war, von der Fahrbahn ab, walzt die Leitplanke auf 100 Meter nieder und kippt nachdem er mehrere Bäume gerammt hat auf die Beifahrerseite. Etwa sechs Meter tiefer, auf der (entgegen der Einwände von Gemeinde und Feuerwehr) rückgebauten Baustraße zwischen der ICE-Strecke und der Autobahn kommt der Lkw zum liegen.
Der Fahrer kann das Fahrzeug unverletzt verlassen, der Beifahrer ist im Führerhaus eingeschlossen.
Um 20:28 Uhr wird die Feuerwehr Elz alarmiert, die mit KdoW, HLF 20, RW-G, FLF, TLF sowie LF 16-TS und ELW 1 zur Menschenrettung bei Kilometer 104 ausrückt.
Zunächst müssen die Wehrmänner mehrere Bäume, die um das Führerhaus hängen, mit Motorsägen entfernen. Anschließend wird das Führerhaus mit hydraulischen Rettungsgeräten aufgeschnitten und auseinandergedrückt, damit der Patient mit Hilfe eines Spine-Board (Rettungsbrett) schonend aus dem Fahrzeug gehoben werden kann.
Zwischenzeitlich haben weitere Wehrleute mit Hilfe von Leitern eine sogenannte „schiefe Ebene“ in die Autobahnböschung gebaut, damit der auf dem Spine-Board fixierte Patient in einer Schleifkorbtrage aus der Tiefe zur Autobahn gezogen werden kann. Mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung wird er unter Notarztbegleitung ins Krankenhaus transportiert.
Bei diesem Einsatz hat sich erneut die moderne technische Ausstattung der Elzer Feuerwehr bewährt, da nur so eine schnelle und zugleich schonende Rettung möglich war.
Für die Bergung des Fahrzeuges mussten später zwei Autokräne eingesetzt werden.
Zuvor musste die über der Unfallstelle verlaufende Hochspannungsleitung vom Mitarbeiter eines Energieversorgungsunternehmens stromfrei gemacht und geerdet werden. Hierzu musste noch in der Nacht mit Hilfe von Flutlicht durch ein Feuerwehrfahrzeug ein großer Stromleitungs-Gittermast in Elz bestiegen werden.
Vor der Bergung musste zudem das THW Limburg den Sattelauflieger entladen, damit er wieder aufgerichtet werden konnte.
Die Fahrzeug-Bergung dauerte bis in die frühen Morgenstunden und wurde mit dem Flutlichtfahrzeug unterstützt.
[ Video bei www.rhein-zeitung.de ] |

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1 Toter nach Flugzeugabsturz (24.05.2010 ca. 17:45 Uhr) |
Zu einem Segelflugunfall am Elzer Flugplatz wurde am Pfingstmontag gegen 17:45Uhr mit Vollalarm die Feuerwehr Elz gerufen.
Beim Windenstart war aus noch ungeklärter Ursache die Zugvorrichtung gebrochen, als der Segler etwa eine Höhe von 100 Meter erreicht hatte. Trotz des für derartige Fälle vorgesehenen Manövers gelang es dem Piloten durch ungünstige Windverhältnisse nicht, das Flugzeug zur Landebahn zurückzuführen. Es stürzte mit den Insassen in ein nahe gelegenes Waldstück und zerschellte.
Es galt es zunächst die Absturzstelle ausfindig zu machen. Deshalb wurde vorsorglich die Feuerwehr Nentershausen mitalarmiert um den Bereich unterhalb des Fluggeländes Richtung Mordschau abzusuchen. Nach dem Auffinden galt es weiterhin die verletzten Personen zu versorgen, bzw. zu bergen, was gemeinsam mit dem Rettungsdienst erfolgte. Gleichzeitig wurde das zerborstene Flugzeug das nicht weit vom Fluggelände in einer Hanglage zwischen den Bäumen lag gegen abrutschen gesichert. Der Schwerverletzte Fluggast wurde nach der Erstversorgung an der Unfallstelle mit dem Hubschrauber in eine Klinik nach Wiesbaden gebracht. Der Pilot des Flugzeuges hatte den Absturz nicht überlebt und konnte nur noch tot geborgen werden und
Im Einsatz waren die Feuerwehr Elz, die DRK OV Elz, die Notfallseelsorge, der Rettungsdienst mit 3 Rettungsfahrzeugen und 4 Notärzten, ein Rettungshubschrauber, die Polizei, sowie die FF Nentershausen, Insgesamt waren 81 Einsatzkräfte vor Ort.
Das THW Limburg rückte mit 15 Helfern nach Abschluss der Rettungsarbeiten an, um die Bergung der Trümmer und den Abtransport in eine Halle vorzunehmen.
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Elz. Nach dem Absturz eines Segelflugzeuges am Montagabend in Elz bei Limburg ist die Unfallursache weiterhin unklar. Bei dem Absturz ist der 24 Jahre alte Pilot ums Leben gekommen. Ein 14 Jahre alter Junge, der ihn begleitete, überlebte schwer verletzt.
Tragisches Unglück am Pfingstmontag: Gestern Abend stürzte gegen 17.45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein ein Segelflugzeug am Elzer Flugplatz ab. Dabei wurde der 24-jährige Pilot aus einem Hadamarer Stadtteil getötet. Der Mann, der auch Vorsitzender der Flugsportgruppe Elz war, galt als erfahrener Pilot. Sein 14 Jahre alter Begleiter überlebte den Absturz, musste aber mit schweren Verletzungen von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Wiesbaden geflogen werden.
Viele Ursachen kommen für den Unfall in Betracht
Das Segelflugzeug war wie üblich mit einer Seilwinde gestartet worden. In etwa 100 Meter Flughöhe riss das Seil. Der Pilot leitete darauf hin eine 180-Grad-Wende zum Landen ein. Dabei kam es zu einem Strömungsabriss und das Flugzeug stürzte senkrecht in das Waldgebiet neben der Start- und Landebahn ab. «Warum das Wenden und Landen des Segelflugzeugs nicht geklappt hat, kann viele Gründe haben. Der Wind spielt eine Rolle, aber auch die Geschwindigkeit des Flugzeugs», erklärte Bruno Reuscher von der Limburger Polizei. Auf einen technischen Defekt an der Maschine deute aber nichts hin.
Die Elzer Feuerwehr, Notarzt und Rettungskräfte waren wegen des Absturzes im Einsatz. Die Trümmer des Flugzeuges wurden gestern Abend noch vom THW Limburg geborgen. In die Ermittlungen sind die Kriminalpolizei, die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Braunschweig und das Verkehrsdezernat des RP Kassel eingeschaltet.
(Quelle: NNP vom 25.10.2010) |
[ Video bei hr-online.de ] |
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3 Lkws prallen aufeinander, 4 Verletzte (20.04.2010 16:27 Uhr) |
Bei einem typischen Elzer Berg-Unfall sind am Dienstagnachmittag gegen 16:20 Uhr auf der Autobahn am Elzer Berg in Fahrtrichtung Köln vier Menschen verletzt worden. Drei Lkws waren wegen zu geringem Sicherheitsabstand aufeinander geprallt. Durch den Aufprall wurden die Führerhäuser der beiden auffahrenden Lkws deformiert. Der Aufprall war so heftig, dass dem vorausgefahrenen Sattelschlepper die Halterung des Sattelaufliegers abgerissen wurde, was die Bergung des Fahrzeuges erschwerte.
Zur Rettung der Verletzten waren neben Notarzt und Rettungsdienst auch die Elzer Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort „Lkw-Unfall, eingeklemmte Personen“ alarmiert worden, die mit KdoW, HLF 20, RW-G, FLF, TLF 16 und 24 Mann anrückte.
Alle Verletzten wurden ins Limburger St.Vincenz Krankenhaus eingeliefert. |

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Brand am Fleckenberg (30.03.2010 ab 17:39 Uhr) |
Mit dem Einsatzstichwort "Waldbrand" wurde die Feuerwehr Elz am Dienstagabend um 17:39 Uhr alarmiert. Aus einem kleinen mit Fichten bestandenen Waldstück am hinteren Fleckenberg drangen weithin sichtbar dicke Rauchwolken. Nach wenigen Minuten waren 19 Feuerwehrmänner mit vier Einsatzfahrzeugen, darunter zwei Wasser führende Fahrzeuge, am Brandort. Gerade noch rechtzeitig, wie sich alsbald herausstellte. Vermutlich spielende Kinder hatten mit den Resten einer alten Holzhütte ein Feuer entfacht, das außer Kontrolle geriet und auf die umstehenden Nadelbäume übersprang. Mit einem massiven Löschangriff gelang es den Wehrleuten die Flammen zu stoppen.
Unbegreiflich war den Feuerwehrmännern, dass offensichtlich bereits eine halbe Stunde vor der Alarmierung dicke Rauchschwaden aus dem Wäldchen aufstiegen, die von zahlreichen Passanten und Anwohnern auch bemerkt wurden. Allerdings hielt es niemand für nötig, die Feuerwehr zu alarmieren. Die Feuerwehr geht deshalb davon aus, dass es vor allem den vorangegangenen Regenschauern zu verdanken ist, dass der Wald noch gerettet werden konnte.
Noch während der Löscharbeiten nahmen Beamte der Polizeistation Limburg die Ermittlungen vor Ort auf. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Limburg, Telefon 91400 zu melden.
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Sturm „Xynthia“ beschäftigte die Feuerwehr (28.02.2010 ab 15:00 Uhr) |
Für reichlich Arbeit und 13 Hilfeleistungseinsätze bei der Feuerwehr sorgte Sturmtief „Xynthia“ am Sonntagnachmittag, den 28.02.2010.
Um 15:02 Uhr gingen die drei ersten Notrufe aus Elz bei der Zentralen Leiststelle des Landkreises ein: zwei Bäume waren auf Häuser und einer über eine Straße gestürzt.
Daraufhin wurde „Vollalarm“ für die Feuerwehr Elz ausgelöst, so dass diese Einsatzstellen mit 30 Kräften und allen verfügbaren Einsatzfahrzeugen nahezu zeitgleich abgearbeitet werden konnten.
Kurze Zeit später wurden weitere umgestürzte Bäume auf Häuser, Straßen und Bahngleise gemeldet, andere Bäume drohten zu stürzen bzw. hingen in den elektrischen Oberleitungen. Von einem Dach wurden Dachplatten abgeweht und stürzten auf Fahrbahn und Bürgersteig.
Daraufhin wurde zusätzlich die Feuerwehr Malmeneich alarmiert, die mit ihrem Einsatzfahrzeug und sechs Mann die Elzer Kollegen tatkräftig unterstützte.
Da einige Einsatzsituationen so genannte „Risikofällungen“ erforderten, hatte der Elzer Forstwirtschaftsmeister Daniel Mörsdorf der Feuerwehr seine fachkundige Hilfe angeboten, die auch dankbar angenommen wurde.
Viele Einsatzbereiche waren nur über die Drehleiter zu erreichen und waren in der Umsetzung technisch aufwändig.
Besonders hervorzuheben ist auch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Team des heimischen Energieversorgers Süwag, das bei den in den Strom-Oberleitungen hängenden Bäumen zunächst den Strom abschalten musste, bevor die Feuerwehr mit ihrer Arbeit beginnen konnte.
Durch präzise zeitliche Koordination dieser Arbeiten mit den Einsatzleitern vor Ort konnten die Strom-Ausfallzeiten auf ein absolutes Minimum reduziert werden.
Massive Kritik am widerrechtlichen Parkverhalten übt die Feuerwehr (wieder einmal) bei einigen Fahrzeugführern in der Lehrgasse. Diese hatten –vermutlich als Besucher oder Beschicker der Verkaufsveranstaltungen im Bürgerhaus und im Pfarrheim- ihre Fahrzeuge so wild geparkt, dass es für die Einsatzfahrzeuge zunächst kein Durchkommen gab. |

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Kurioser Brandeinsatz - 11 Tauben gerettet (17.12.2009 um 14:46 Uhr) |
Elz.Einen Einsatz, der die Chance hat, den Titel „kuriosester Feuerwehreinsatz Elz 2009“ zu erlangen, absolvierten 14 Einsatzkräfte der Elzer Feuerwehr am Donnerstagnachmittag gegen 14:45 Uhr.
In der Nähe des Bahnhofs war der Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung aus einem Gartenhäuschen gemeldet worden. Alsbald erreichten drei Feuerwehrfahrzeuge mit 14 Einsatzkräften den gemeldeten Brandort und fanden tatsächlich eine Gartenhütte, aus der Rauch quoll vor.
Als die Wehrleute die Tür geöffnet hatten, trauten sie ihren Augen nicht: mitten in dem Verschlag stand ein lichterloh brennender Gartengrill und nicht weit davon entfernt saßen 11 verängstigte Tauben auf einer Stange im dichten Qualm.
Nachdem die Flammen gelöscht und die Hütte belüftet war flatterten sie bis auf eine, die offenbar Verletzungen erlitten hatte, wieder munter in der Hütte umher.
Ob es sich um eine versuchte Brandstiftung, einen üblen Scherz oder um eine missglückte Tauben-Aufwärmaktion handelt, ermittelt nun die Polizei. |

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Schwelbrand in Filteranlage (11.12.2009 um 05:35 Uhr) |
Elz. Mit der Einsatzmeldung „unklare Rauchentwicklung in Werkshalle“ wurde die Feuerwehr Elz am Freitagmorgen gegen 5:30 Uhr ins Elzer Industriegebiet alarmiert.
Eine Angestellte eines Beschichtungswerk hatte Rauchentwicklung und Brandgeruch in einer Produktionshalle „Hinter den Eichen“ festgestellt und sofort die Feuerwehr alarmiert.
Die rückte in wenigen Minuten mit sieben Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften an und erkundete die Lage mit der Wärmebildkamera und mehreren Atemschutztrupps.
Nachdem eine Belüftung der Halle für klare Sicht gesorgt hatte, konnte ein Schwelbrand in einer Filteranlage festgestellt werden.
Kurzerhand wurde die gesamte Anlage von der Feuerwehr mit einem Stapler ins Freie verbracht, so dass der Betrieb weitergehen konnte.
Durch die frühe Entdeckung und den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand auf die Entstehungsphase begrenzt werden, sodass an der Anlage nur geringer Schaden entstand.
Filteranlagen-Brände scheinen derzeit im Elzer Industriegebiet Hochkonjunktur zu haben: es war bereits der dritte Brand dieser Art in drei Monaten, allerdings in verschiedenen Unternehmen. |
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Ölunfall im Industriegebiet (13.11.2009 um 14:49 Uhr) |
Am Freitagnachmittag wurde die Elzer Feuerwehr zu einem größeren Ölunfall „Vor den Eichen“ alarmiert.
Ein Sattelzug hatte infolge einer Beschädigung des Tanks und damit einhergehender Undichtigkeit des Einfüllstutzens eine breite Diesel-Ölspur „um den Block“ gezogen. Anschließend stand das Fahrzeug im Beladebereich einer Firma im Industriegebiet. Durch den laufenden Motor förderte die Treibstoffpumpe des Lkws ständig weiteren Kraftstoff aus dem Tank, so dass der Firmenbereich sehr stark kontaminiert wurde.
Als erste Maßnahme sperrte die Feuerwehr die mit Öl beaufschlagten Straßen des Viertels ab, was jedoch zahlreiche Autofahrer nicht davon abhielt, munter weiter zu fahren, so dass dadurch der Diesel auch in zuvor nicht betroffene Bereiche verschleppt wurde. Gerade der –offiziell gesperrte- Weg entlang des Sportplatzes wird sowohl von Lkws als auch von Pkws in der Rush-Hour besonders stark befahren.
Während ein Team des Rüstwagen-Gefahrgut Treibstoff aus dem Lkw-Tank pumpte, streuten weitere Kräfte den schmierigen Ölfilm mit Bindemitteln ab. Da der Ölbelag auf rund 600 Metern Straße verteilt war, wurden schon nach kurzer Zeit weitere Kräfte nachalarmiert. Mit geballter Kraft konnte erreicht werden, dass kein Öl in die Kanalisation bzw. ins Erdreich eindrang.
Insgesamt wurden 17 Sack Ölbindemittel verbraucht. Auf den ersten Eindruck konnten die „weiß eingepuderten“ Straßen optisch einen Hauch von Winter vermitteln.
Auf dem kleinen Dienstweg wurde zuletzt die Kehrmaschine des Gemeindebauhofs geordert, da ein aufnehmen des kontaminierten Bindemittels von Hand auf dieser riesigen Fläche bis weit in die Nacht gedauert hätte.
Der forcierte Einsatz führte dazu, dass die betroffene Elzer Firma bereits nach rund zwei Stunden wieder Lkw-Anlieferverkehr auf ihrem Betriebsgelände empfangen konnte, so dass erhebliche Produktionsausfälle verhindert wurden. |
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Tod am ICE-Gleis (27.10.2009 um 11:04 Uhr) |
Zu einem „Unfall mit Personenschaden an der ICE-Strecke“ wurde die Feuerwehr Elz am Dienstagmorgen um 11:04 Uhr zum Südportal des Elzer-Berg-Tunnels alarmiert. Ein ICE-Zugführer, der in Richtung Köln gefahren war, hatte per Funk gemeldet, dass er dort einen Schlag bemerkt und möglicherweise eine Person erfasst habe.
Neben der Feuerwehr eilten Notarzt, Rettungsdienst und Bundespolizei zum Unglücksort.
Die nach wenigen Minuten am Einsatzort eintreffenden Feuerwehrleuten fanden einen älteren Mann an den Gleisen vor, der schwerste Verletzungen aufwies, die mit dem Leben nicht vereinbar waren.
Somit verblieb nur noch die traurige Aufgabe, die Gleise und den Tunnel nach sterblichen Überresten abzusuchen.
Hierzu wurde zunächst die komplette ICE-Strecke gesperrt, was zu erheblichen Störungen im Zugverkehr führte.
Ob der 71 jährige aus dem Rhein-Lahn-Kreis, dessen Fahrzeug in der Nähe abgestellt war, einem tragischen Unglücksfall zum Opfer gefallen ist oder den Freitod gesucht hat, muss noch ermittelt werden.
Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang davor, sich den Gleisanlagen zu nähern, oder gar den Tunnel zu betreten. Es besteht dort akute Lebensgefahr !
Die Hochgeschwindigkeitszüge erzeugen eine so genannte Wirbelschleppe, deren gewaltiger Sog Personen und Gegenstände, die sich im Nahbereich der Gleise befinden, unter den Zug ziehen können. |
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Brand im Industriegebiet - Feuerwehr verhindert Schlimmeres! (21.10.2009 05:55 Uhr) |
Elz. Zu einem Brand in einem Metall verarbeitenden Betrieb wurde die Feuerwehr Elz am Mittwochmorgen um 05:55 Uhr alarmiert. Ein Mitarbeiter der Frühschicht hatte bei Arbeitsbeginn bemerkt, dass eine ca. 500 Quadratmeter große Werkshalle komplett mit Rauch gefüllt ist und sofort die Feuerwehr alarmiert.
Bereits drei Minuten nach der Alarmierung war das erste Fahrzeug der Feuerwehr Elz auf dem Weg zum Einsatzort im Industriegebiet.
Mit Hilfe einer Wärmebildkamera konnte in der total verrauchten Halle alsbald der Brandherd ausfindig gemacht werden: die Filteranlage einer Laser-CNC-Schneidmaschine.
Feuerwehrtrupps mit Atemschutzgeräten konnten durch die schnelle Lokalisation des Brandes zügig vordringen. Parallel dazu wurde die Werkshalle von der Feuerwehr mit mehreren Überdruck-Lüftern entraucht.
Durch den schnellen Einsatz gelang es, den Brand auf die Filteranlage begrenzt zu halten und die angeschlossene Millionen teure Schneidanlage zu retten.
Schwierig gestalteten sich indes die Löscharbeiten an der Filteranlage: da die Maschine Metall umkapselt war, konnte der eigentliche Brand im Filtermaterial nur sehr schwierig erreicht werden, zumal es darin immer wieder zu heftigen Rückzündungen kam.
Um die empfindlichen Computer gesteuerten Maschinen in der Halle vor dem Löschwasser zu schützen, kamen zeitgleich zum Löscheinsatz mehrere Wassersauger zum Einsatz.
Erst gegen 09:45 Uhr war der Einsatz der 23 Einsatzkräfte, die mit KdoW, HLF, DLK, TLF, LF, FLF und ELW angerückt waren, beendet. |
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Ferrari klemmt unter der Mittelleitplanke (12.10.2009 02:19 Uhr) |
Elz. Die Woche begann für die Elzer Feuerwehrleute aufregend: am Montagmorgen wurden sie um 2:19 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.
Kurz vor der Ausfahrt Limburg-Nord klemmte ein Ferrari mitsamt eingeklemmtem und schwer verletztem Fahrer komplett unter der Mittelleitplanke.
Nach Ermittlungen der Polizei war das in Köln zugelassene Fahrzeug, aus Richtung Frankfurt kommend, vermutlicht aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der regennassen Fahrbahn abgekommen.
Der Sportwagen überflog die Mittelleitplanke landete auf der Überholspur der Richtungsfahrbahn Frankfurt und mähte anschließend 19 Pfosten der Mittelleitplanke auf einer Strecke von rund 80 Metern ab, bevor er unter der Mittelleitplanke stecken blieb.
Den Rettungskräften bot sich ein Trümmerfeld, das sich über 150 Meter erstreckte.
Nach Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt wurde der Fahrer von der Feuerwehr befreit. Hierbei kam zum abtrennen der Mittelleitplanke auch ein Plasma-Schneidgerät zum Einsatz.
Die Feuerwehr Elz war mit KdoW, HLF 20, RW-G, TLF 16, FLF, LF 16-TS und ELW 1 sowie 24 Einsatzkräften im Rettungseinsatz.
Nur 10 Minuten, nachdem die Feuerwehr wieder eingerückt war, wurde sie um 4:21 Uhr erneut auf die Autobahn alarmiert:
Der Ferrari-Fahrer hatte im Schockraum des Limburger Krankenhauses das Bewusstsein wieder erlangt und angegeben, dass eine Beifahrerin ebenfalls im Fahrzeug gesessen habe. Da nicht auszuschließen war, dass die Person schwer verletzt aus dem Fahrzeug geschleudert worden war, suchte die Feuerwehr die Autobahnböschung beider Richtungsfahrbahnen mit Flutlichtscheinwerfern und einer Wärmebildkamera sowie den Mittelstreifen komplett ab.
Eine Person wurde allerdings nicht gefunden. Die Polizei ermittelte zwischenzeitlich, dass der Fahrer die Dame vor seinem Unfall bereits in Stuttgart abgesetzt hatte. |
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Erneuter Rettungseinsatz mit der Drehleiter (05.10.2009 18:36 Uhr) |
Ein Mann war am Montagabend im Dachgeschoss seines Wohnhauses in der Augustastraße gestürzt und hatte sich dabei erheblich verletzt, so dass der Notarzt die umgehende Einlieferung ins Krankenhaus für notwendig hielt.
Aufgrund der Enge des Treppenhauses war es dem Rettungsdienst jedoch nicht möglich, mit seiner Trage einen schonenden Transport durchzuführen.
Daher wurde um 18:36 Uhr die Feuerwehr Elz mit der Drehleiter alarmiert.
Der Patient wurde mitsamt der Trage durch ein Fenster im Dachgeschoss auf die Krankentragenhalterung am Drehleiterkorb fixiert und konnte somit schnell und schonend aus dem Dachgeschoss gerettet und in den Rettungswagen transportiert werden.
Für die Feuerwehr Elz war das bereits der zweite Drehleiter-Rettungseinsatz in nur einer Woche. |
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Rettungseinsatz mit Drehleiter (27.09.2009 16:34 Uhr) |
Rettungsdienst und Notarzt wurden am Sonntagnachmittag zu einer schwer erkrankten Person in die Bahnhofstraße gerufen.
Vor Ort stellte der Notarzt fest, dass ein schnellstmöglicher Transport in die Klinik erforderlich ist. Das Treppenhaus des Altbaus war jedoch für die Trage des Rettungsdienstes zu eng. Daher wurde um 16:34 Uhr die Feuerwehr Elz mit der Drehleiter nachalarmiert.
Mit Hilfe der Krankentragen-Halterung am Drehleiterkorb konnte zeitnah eine schonende Rettung aus dem Obergeschoss des Gebäudes erfolgen. |

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Verkehrsunfall auf der B8 (24.09.2009 13:08 Uhr) |
Mit der Einsatzmeldung „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“ wurde die Feuerwehr Elz am Donnerstagmittag um 13:08 Uhr auf die Bundesstraße 8 vor Malmeneich alarmiert.
Ein junger Pkw-Fahrer aus dem Westerwaldkreis kam vermutlich wegen nicht angepasster Fahrweise in der S-Kurve hinter dem Ortsausgang Malmeneich Richtung Elz von der Fahrbahn ab, schrammte durch den dort tiefen Straßengraben und kam quer über dem Graben in der Böschung zum stehen.
Mit dem Verdacht auf innere Verletzungen wurde er vom Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Die Feuerwehr Elz war mit KdoW, HLF 20, RW-G, TLF 16, ELW 1 und 21 Feuerwehrmännern im Einsatz. |

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Brand in Werkhalle im Elzer Industriegebiet - 2 Arbeiter verletzt (14.09.2009 um 09:48 Uhr) |
Elz. Zu einem Brand in einer Werkshalle in der Straße „hinter den Eichen“ wurde die Elzer Feuerwehr am Montagmorgen um 09:48 Uhr ins Industriegebiet alarmiert.
21 Einsatzkräfte rückten in kurzer Zeit mit Hilfeleistungs- löschfahrzeug, Drehleiter, Tanklöschfahrzeug, Lösch- gruppenfahrzeug, Einsatzleitfahrzeug und Kommando- wagen an.
Vor Ort war eine große Werkshalle, die unter anderem einen Baumaschinenverleih beherbergt komplett verraucht, dicke übel riechende Rauchschwaden trieben durch die Straße.
Der Brandherd konnte durch Angaben von Mitarbeitern in einem hinteren, abgetrennten Hallenbereich, in dem sich eine Sandstrahlanlage befindet, schnell lokalisiert werden.
Atemschutztrupps gingen mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet in die Halle vor und konnten im Filterbereich der Sandstrahlanlage Temperaturen von rund 1.000 Grad sowie starken Rauchaustritt feststellen. Auf erste Löschversuche reagierte das im Maschineninneren brennende Material heftig, so dass größte Vorsicht angesagt war.
Ursache der mit Funkenregen verbundenen Verpuffungen waren brennende Metall- und Lackreste im Filterinneren, bei denen sich aufgrund der hohen Temperaturen durch die thermische Zersetzung des Löschwassers Knallgas bildete.
Zunächst wurde daher das Maschinengehäuse mittels Sprühstahl von außen herunter gekühlt. Danach gelang es den Einsatzkräften, die Anlage zu öffnen und das Filtermaterial direkt zu entnehmen und abzulöschen.
Zwei Mitarbeiter des Sandstrahlunternehmens hatten bei eigenen Löschversuchen Rauchgas eingeatmet und wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
Zwischenzeitlich hatte der Stromversorger den Strom des Gebäudes abgeklemmt, so dass eine weitere Gefährdungsquelle für die Einsatzkräfte durch verschmorte Verteilerkästen und Stromleitungen eliminiert war, was die Bewegungsfreiheit der Feuerwehrleute deutlich erhöhte.
Aufgrund des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte der Brand auf die Sandstrahl-Filteranlage beschränkt werden. Der Baumaschinenverleih konnte nach Druckluftbelüftung durch die Feuerwehr rauchfrei gemacht werden und somit bereits nachmittags wieder seinen Betrieb aufnehmen. |



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Sprinter-Fahrer verstirbt bei Unfall auf der Autobahn (26.08.2009 um 00:23 Uhr) |
Ein schwerer Verkehrsunfall machte in der Nacht zum Mittwoch, 26. August, um 00:23 Uhr den Einsatz der Feuerwehr Elz auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Köln erforderlich.
In Höhe Kilometer 102 war ein in der Slowakei zugelassener Kastenwagen der Sprinterklasse auf der rechten Fahrspur mit hoher Geschwindigkeit ungebremst auf einen vermutlich stehenden Pannen-Lkw aufgeprallt.
Dabei wurde die Fahrerkabine des Kleintransporters völlig deformiert und der Fahrer im Führerhaus schwerst eingeklemmt.
Als Feuerwehr und Notarzt nur wenige Minuten nach der Alarmierung am Unfallort eintrafen, war nur der Kopf des Fahrers in dem Blechknäuel zu erkennen. Es war bis dahin nicht bekannt, ob sich möglicherweise weitere Mitfahrer im völlig zerstörten Fahrzeug befinden.
Daher setzte die Feuerwehr zwei hydraulische Rettungssätze parallel ein, um beidseitig einen Zugang ins Fahrzeug zu schaffen.
Durch den Einsatz schweren Rettungsgerätes kamen die Einsatzkräfte sehr bald an den Fahrer heran. Leider konnte der Notarzt jedoch nur noch den Tod des 46 jährigen Fahrzeugführers feststellen.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen ist davon auszugehen, dass er unmittelbar nach dem Aufprall verstarb.
Zum Glück befand sich auch auf der Beifahrerseite keine weitere Person. Auch sie hätte aufgrund der extremen Deformation des Fahrzeugs nur sehr geringe Überlebenschancen gehabt.
Noch in der Nacht nahm ein von der Staatsanwaltschaft bestellter Sachverständiger am Unfallort erste Ermittlungen auf. Auch hierbei leistete das Flutlichtfahrzeug wertvolle Dienste.
Die Feuerwehr Elz war zudem mit Kommandowagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Rüstwagen-Gefahrgut, Tanklöschfahrzeug Löschgruppenfahrzeug und Einsatzleitwagen mit insgesamt 26 Kräften im Einsatz.
Während der Bergungsarbeiten, die erst gegen 04:30 Uhr beendet waren, war die Autobahn fast eine Stunde voll gesperrt. |



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Feuer in der Christophorus-Apotheke (20.08.2009 um 03:06 Uhr) |
Mit der Meldung „Rauch aus Apotheke“ wurde die Feuerwehr Elz am Donnerstag, 20. August um 03:06 Uhr in die Rathausstraße alarmiert. KdoW, HLF, DLK, TLF, LF, FLF, ELW und ein RTW der DRK-Ortsvereinigung Elz rückten mit insgesamt 28 Einsatzkräften aus.
Das erste Fahrzeug der Feuerwehr war bereits vier Minuten nach der Alarmierung vor Ort und konnte die Meldung der alarmierenden Passanten an die Leitstelle bestätigen: starker Rauch quoll aus der (ungeöffneten) Tür der Christophorus-Apotheke und nebelte die Straße komplett ein. Durch die Schaufenster war zu erkennen, dass das Erdgeschoss komplett mit schwarzem Rauch gefüllt ist. Alle Zugangsmöglichkeiten in das Gebäude waren verschlossen bzw. vergittert.
Zu Anfang war unklar, ob sich in den Räumlichkeiten im Obergeschoss noch Personen befinden, so dass umgehend die Drehleiter für eine eventuelle Menschenrettung aus den oberen Stockwerken in Stellung gebracht wurde.
Parallel dazu bereiteten sich drei Trupps mit Atemschutzgeräten und der Wärmebildkamera für den Innenangriff ins Gebäude vor.
Es war zu befürchten, dass es infolge der erforderlichen gewaltsamen Öffnung der Glastüren des Eingangsbereiches zu einer schlagartigen Durchzündung der Brandgase infolge Sauerstoffzufuhr und somit zu einer massiven Brandausbreitung kommt.
Deshalb wurde vor dem Einschlagen der Glastüren zum Verkaufsraum ein umfassender Löschangriff vorbereitet.
Nach dem Öffnen der Türen gelang es den vorgehenden Trupps trotz Nullsicht schnell, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Nachdem die vergitterten Fenster von innen geöffnet waren, wurde die Einsatzstelle mit Hochdrucklüftern belüftet, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu blasen.
Glücklicherweise hielt sich niemand mehr im Gebäude auf. Da auch die beiden oberen Stockwerke verraucht waren, hätte eine dort schlafende Person den Brand kaum rechtzeitig bemerken und überleben können, da keine Rauchmelder installiert waren.
Durch den schnellen und massiven Einsatz konnte der Brand auf den Apothekenraum im Erdgeschoss beschränkt werden und das Gebäude vor dem Totalverlust gerettet werden. Dennoch ist der Sachschaden allein durch die sämtlich unbrauchbar gewordenen Medikamente und die zerstörte Inneneinrichtung beträchtlich. Als Brandursache wurde ein elektrischer Defekt in einem Kühlschrank im rückwärtigen Bereich des Verkaufsraumes ermittelt. |

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Holzhaus brannte Limburger Straße (14.08.2009 um 22:49 Uhr) |
Elz. Am Freitagabend um 22:49 Uhr wurde die Feuerwehr Elz zu einem Brand in dem Kleingartengebiet zwischen Wambach und Autobahn alarmiert.
In unmittelbarer Nähe der großen Gasverteiler-Station stand ein Holzhaus in hellen Flammen. Bereits drei Minuten nach der Alarmierung war das erste Fahrzeug der Feuerwehr am Brandort.
Allerdings stand beim eintreffen der Feuerwehr das Haus bereits komplett in Vollbrand und meterhohe Flammen züngelten in den Nachthimmel, so dass das Haus nicht mehr zu retten war.
Der mit 5 Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften angerückten Feuerwehr gelang es jedoch mit dem Einsatz von drei Löschtrupps unter Atemschutz, ein übergreifen auf benachbarte Holzhäuser und umstehende Bäume zu verhindern.
Nach ersten Einschätzungen ist Brandstiftung mit Hilfe einer brennbaren Flüssigkeit wahrscheinlich. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen noch in der Brandnacht aufgenommen. |

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Brand in der Tiefgarage (12.07.2009 um 18:46 Uhr) |
Mit der Einsatzmeldung „unklare Rauchentwicklung im Bereich der Erlenbachhalle“ wurde die Feuerwehr Elz am Sonntagabend um 18:46 Uhr alarmiert.
Umgehend rückten KdoW, HLF 16, DLK23/12, TLF 16 und der ELW 1 aus.
Aus der Tiefgarage der Sporthalle drang schwarzer Rauch, so dass die Feuerwehr unter Atemschutz und mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet zum Brandherd vordrang.
Unbekannte hatten in einer Ecke der Tiefgarage abgelegtes Gerümpel, darunter auch eine Kunststoffmatratze in Brand gesteckt.
Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte das Feuer zügig gelöscht und größerer Schaden am Gebäude verhindert werden.
Zum Glück standen am Sonntagabend keine Fahrzeuge in der Tiefgarage, sonst hätte das Feuer schnell größere Ausmaße annehmen können. |
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Unfall mit Salzsäure-Lkw auf der A3 (am 28.04.2009 um 14:24 Uhr) |
Zwei verletzte Personen, hoher Sachschaden und glücklicherweise nur eine geringe Menge ausgetretener Salzsäure: Gestern Mittag blockierte ein Unfall am Elzer Berg die A 3 in Richtung Köln.
Elz. Es war ein typischer Elzer-Berg-Unfall mit einem nicht so typischen Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr aus Elz. Um 14.20 Uhr rammte der 58-jährige Fahrer eines Silotransporters aus Ibbenbüren am Anfang des ElzerBerges in Richtung Köln das Heck eines vorausfahrenden Sattelzugs, beladen mit Auto-Ersatzteilen. Später sagte der Mann der Polizei, dass er die Geschwindigkeit des vorderen Fahrzeugs falsch eingeschätzt habe. Ein weiterer Sattelzug fuhr ebenfalls auf und drückte den Silozug 20 Meter vor sich her.
Die kurz darauf eintreffende Feuerwehr stellte dank des Warnschildes fest, dass der Silozug Salzsäure geladen hatte. Bevor die Helfer sich jedoch um die gefährliche Ladung kümmern konnten, musste der Fahrer aus seinem eingedrückten Führerhaus befreit werden, was rasch gelang. Anschließend wurde der Fahrer vom Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes behandelt wegen seiner schweren Gesichtsverletzungen in die Horst-Schmidt-Klinik nach Wiesbaden gefahren. Mit Messgeräten und Atemschutz gingen die Feuerwehrleute weiter ans Werk. Dabei stellten sie fest, dass das Silo des Lkw zwar leer, aber noch nicht gereinigt war. Reste der Salzsäure liefen aus und verbreiteten einen beißenden Geruch. «Uns kommt der Regen entgegen, da Salzsäure sich sehr gut in Wasser auflöst», stellte in sicherer Entfernung der Elzer Wehrführer Hilmar von Schenck fest.
Auch der Fahrer des Sattelzuges mit Autoersatzteilen musste versorgt werden, da er ebenfalls Verletzungen erlitten hatte. Die Polizei geht in ersten Schätzungen von 300 000 Euro Sachschaden aus. Die Autobahn war für lange Zeit auf den beiden rechten Spuren sowie auf der äußersten Überholspur der Gegenrichtung gesperrt. Aus Richtung Frankfurt erreichte der Stau bis zu 20 Kilometer Länge, aus Richtung Köln, auch durch Gaffer, bis zu zweiKilometer. Die Bergungsarbeiten dauerten bis kurz nach 18 Uhr. Auch die Straßen rund um die Autobahn waren weitgehend verstopft. (NNP vom 29.04.2009)
Schwerer Lkw-Unfall fordert 2 Verletzte – Salzsäure ausgetreten
Am Dienstag, 28. April um 14:26 Uhr wurde die Feuerwehr Elz mit der Alarmdurchsage „Technische Hilfeleistung, Lkw-Unfall, Person eingeklemmt !“ auf die A 3 in Fahrtrichtung Köln alarmiert.
Ein Gefahrgut-Tanklaster hatte die Geschwindigkeit seines Vordermannes falsch eingeschätzt und war ungebremst auf einen vorausfahrenden voll beladenen Sattelzug aufgeprallt.
Dabei wurde die Fahrerkabine um rund einen Meter eingedrückt, so dass eine Rettung des schwer verletzten Fahrers nur mit Hilfe der Feuerwehr möglich war. Auch der Fahrer des vorausfahrenden Lkws wurde durch die Wucht des Aupralls verletzt.
Auf den Tanklaster fuhr anschließend noch ein nachfolgender Lkw auf.
Dabei wurde eine Armatur am Tanklaster beschädigt und zunächst unbekanntes flüssiges Gefahrgut trat mit stechendem Geruch aus.
Der Kommandowagen, das Hilfeleistungs-Löschfahrzeug, der neue Rüstwagen-Gefahrgut, das Tanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen rückten mit 18 Einsatzkräften aus.
Als Erstmaßnahme wurde die ausgetretene Flüssigkeit, die anhand der Nummer auf der orangefarbenen Warntafel als Salzsäure identifiziert wurde, mit Chemikalien-Bindemittel abgedeckt, denn die Rettung des Lkw-Fahrers hatte Priorität.
Nachdem der Verletzte alsbald aus seiner misslichen Lage befreit und an den Rettungsdienst übergeben war, konnte sich die Feuerwehr mit ganzer Kraft der Lecksuche am Tanklaster widmen.
Feuerwehrmänner unter Atemschutz und in Gefahrgut-Schutzkleidung untersuchten den Tank genauer und fanden alsbald die undichte Stelle an dem beschädigten Füllstutzen.
Dennoch war für alle Beteiligten jede Menge Glück im Spiel: es regnete und der Wind blies in die richtige Richtung, so dass die riechbare Gaswolke von der Einsatzstelle und dem Verletzten weg geblasen wurde. Die ausgetretene Säure wurde vom Regenwasser stark verdünnt. Zudem war der Tank geleert, jedoch noch nicht gereinigt, so dass sich nur noch eine geringe Menge Säure darin befand.
Sicherheitshalber musste die Feuerwehr bis zur Bergung des Gefahrgutlasters durch ein Spezialunternehmen vor Ort bleiben, da eine weitere Leckage im Laufe der Bergung nicht auszuschließen war.
In bewährter Weise wurde die Feuerwehr bei diesem über dreistündigen Einsatz von einem Team der DRK-Ortsvereinigung Elz als betriebliches Rettungsmittel abgesichert.
Der neue Rüstwagen-Gefahrgut, der erst Anfang April in Dienst gestellt wurde, hat sich bei seinem ersten größeren Einsatz bestens bewährt. |

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TH-Lkw-VU A3 Fahrtrichtung Köln (am 13.03.2009 um 05:39 Uhr) |
Mit der Einsatzmeldung „Technische Hilfe, eingeklemmte Person nach Lkw-Unfall“ wurde die Feuerwehr Elz am Freitag, 13. März, um 05:39 Uhr auf die Autobahn in Fahrtrichtung Köln alarmiert.
Es war ein typischer Elzer-Berg-Unfall: ein Lkw war vermutlich wegen zu geringem Sicherheitsabstand mit solcher Wucht auf einen vorausfahrenden Sattelschlepper geprallt, dass der Sattelauflieger abgerissen wurde. Selbst die Anhänger-Deichsel des auffahrenden Lkw wurde massiv verformt.
Der abgerissene Sattelauflieger blockierte die beiden rechten Fahrspuren, so dass sich –bedingt durch das hohe Fahrzeugaufkommen im Berufsverkehr – ein nahezu 10 Kilometer langer Stau bildete.
Aus der aufgefahrenen Zugmaschine traten zudem Betriebsmittel aus.
Die Feuerwehr Elz war mit sechs Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften rund drei Stunden im Einsatz. |

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Neues Jahr beginnt mit Rettungseinsatz (am 01.01.2009 um 04:14 Uhr) |
Das Neue Jahr war gerade erst rund vier Stunden alt, als die Feuerwehr Elz um 04:14 Uhr zum ersten Unfall-Rettungseinsatz des Neuen Jahres alarmiert wurde. In der Limburger Straße war in Höhe des Bahnübergangs ein Pkw vermutlich aufgrund erhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen, hatte ein weiteres Fahrzeug frontal gerammt und kam vor einer Hauswand zum stehen. Dabei wurde der Unfallverursacher so schwer verletzt, dass die Feuerwehr zur Patienten orientierten Rettung alarmiert werden musste.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Patient mit einem so genannten Spine-Board (Rettungsbrett) schonend aus dem Fahrzeug gerettet und vom Notarzt in das Limburger St. Vincenz-Krankenhaus gebracht. Zudem musste von der Feuerwehr noch eine größere Menge Öl und Treibstoff von der Fahrbahn entfernt werden.
Die Feuerwehr Elz war mit KdoW, ELW 1, HLF 20, RW 1,GW, TLF 16 und FLF im Einsatz. |

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Orkanböen beschäftigen die Feuerwehr (am 21.11.2008 um 14:18 Uhr) |
Heftige Sturmwinde mit lokalen Orkanböen beschäftigten am Freitagnachmittag zahlreiche Feuerwehren in der Umgebung. So auch die Feuerwehr Elz. Um 14:18 Uhr erfolgte die erste Alarmierung.
In der Weberstraße war eine Fichte entwurzelt und auf das Dach eines Wohnhauses gestürzt. Da die Gefahr bestand, dass der Baum durch weitere Windstöße das Dach komplett zerstören könnte, wurden zunächst von Mitgliedern der Absturzsicherungsgruppe die großen Äste im Bereich der Baumkrone mittels Motorsäge gekappt sowie Anschlagmittel befestigt.
Da die Einsatzstelle für die Kraneinrichtung der Drehleiter nicht erreichbar war, wurde ein heimisches Unternehmen mit einem Kranfahrzeug um Unterstützung gebeten. Jedoch war nach einer Inspektion vor Ort bald klar, dass auch das Kranfahrzeug den Stamm nicht erreichen konnte, so dass diese Option ausschied.
Daraufhin wurde der Stamm mit der Seilwinde des Rüstwagens kontrolliert zu Boden gebracht. Während dieses Einsatzes ging um 14:40 Uhr ein weiterer Notruf aus dem Kurtrierring ein. Eine Zeder war von einer Orkanböe oberhalb der Wurzel abgedreht worden und umgestürzt. Der Sturz wurde von einer deutlich kleineren Fichte aufgehalten, auf der der große Nadelbaum nun auflag. Die große Zedernkrone hing nun in rund 8m Höhe über dem Dach eines Wohnhauses. Mit einem herab brechen des Baumes war jederzeit zu rechnen. Hier konnte nun die Drehleiter wirksam eingesetzt werden. Aus dem Korb heraus wurde der Baum von der Krone her Stück für Stück zerlegt.
Nachdem die Gefahr für das Dach beseitigt war, wurde noch der Rüstwagen nachgefordert, um mit dessen Seilwinde auch diesen Stamm kontrolliert zu Boden zu bringen. |

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Schwerer Unfall mit „Ente“ auf der Autobahn – 4 Verletzte (am 24.09.08 um 05:27 Uhr) |
Nachdem die Elzer Feuerwehrleute von Einsätzen unbeschwert Kirmes feiern konnten, wurden sie bereits am Mittwochmorgen um 05:27 Uhr wieder von den Funkmeldeempfängern aus dem Schlaf gerissen.
Anlass war erneut ein schwerer Unfall auf der Autobahn, dieses mal in Fahrtrichtung Frankfurt, kurz vor der Buderus-Brücke. Ein Citroen 2CV, umgangssprachlich als „Ente“ bezeichnet“, war von einem in England zugelassenen Kleintransporter der Sprinterklasse gerammt und in die Leitplanke gedrückt worden. Anschließend stürzte der mit drei Ungarn besetzte Kastenwagen um.Der aus dem Kölner Raum stammende Enten-Fahrer wurde mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, ebenso wie die drei Insassen des Kastenwagens, die leichtere Verletzungen davon trugen.Da unklar war, ob eventuell weitere Personen in einem der Unfallfahrzeuge gesessen hatten, wurde das Umfeld der Einsatzstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Die Feuerwehr Elz war mit KdoW, ELW 1, HLF 20, RW 1, GW, FLF, sowie TLF 16 und 24 Kräften im Unfalleinsatz. Bewährte Unterstützung erfuhren die Rettungskräfte zudem von zwei Sanitätern und einem Rettungswagen des DRK-Ortsverbandes Elz.
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Schwerer VU mit VW-Käfer auf der A 3 - 2 Verletzte (am 16.09.08 um 14:08 Uhr) |
Am Dienstag, 16.September wurde die Feuerwehr Elz um 14:08 Uhr erneut zu einem schweren Unfall auf die Autobahn in Fahrtrichtung Köln alarmiert.
Ein mit zwei Personen besetzter VW-Käfer aus dem Kreis Borken war von einem Kleinbus der Sprinterklasse gerammt und in den angrenzenden Wald katapultiert worden. Durch den Aufprall gegen einen Baum wurde das Fahrzeug total deformiert und die beiden Insassen schwer verletzt.
Durch den Aufprall des Sprinters auf den Motorraum wurde die Kraftstoffleitung des Fahrzeuges beschädigt sodass akute Brandgefahr bestand. Der Feuerwehr gelang es, noch eine größere Menge Kraftstoff aufzufangen, womit größerer Umweltschaden verhindert werden konnte. Der Unfallverursacher flüchtete.
Die starke Zerstörung des Käfers führte allen Einsatzkräften wieder einmal die Vorteile der heutigen passiven Sicherheitssysteme moderner Fahrzeuge drastisch vor Augen. Die Feuerwehr war mit 4 Einsatzfahrzeugen und elf Wehrmännern im Einsatz. |

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Ausströmendes Kühlmittel - eine Verletzte (am 10.08.08 um 07:44 Uhr) |
Über die automatische Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr Elz am Mittwoch, 10. September, um 7:44 Uhr zu einem Altenzentrum in der Gräbenstraße alarmiert. Die Anlage meldete eine Rauchentwicklung im Gas-Anschlussraum des Hauses. Beim eintreffen der Feuerwehr war bereits der komplette Kellerbereich des Gebäudes verraucht. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass es jedoch nicht brannte, sondern sich ein Kühlmittelschlauch an einer Anlage gelöst hatte, und das Kühlmittel unter Druck rauchend austrat. Daraufhin wurde der komplette Kellerbereich inklusive Küchentrakt geräumt. Zwei Trupps unter Atemschutz öffneten sämtliche Fenster, so dass der Rauch anschließend mit zwei Überdruck-Belüftungsgeräten ausgeblasen werden konnte.
Nachdem das Datenblatt des Kühlmittels von der beauftragten Wartungsfirma per Fax zur Einsatzstelle gesandt war, stellte sich heraus, dass das ausgetretene Kühlmittel Sauerstoff verdrängt, sowie Herzstillstand und Lungenembolien auslösen kann, also keineswegs ungefährlich war.
Eine Mitarbeiterin des Hauses, die den verrauchten Bereich durchquert hatte, musste aufgrund massiver Reizungen der Atemwege vom nachgeforderten Rettungsdienst vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr war mit fünf Einsatzfahrzeugen und 20 Wehrmännern im Einsatz. |
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Schwerer VU auf der A 3 (am 31.08.08 um 10:55 Uhr) |
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde die Feuerwehr Elz am Sonntag, 31.08., um 10:55 Uhr auf die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.
In Höhe Kilometer 102,3 war ein belgischer Kleinbus der Sprinterklasse mit der linken Front ungebremst auf die rechte Ecke eines belgischen Sattelschleppers gerast, wobei der Fahrer lebensgefährlich verletzt und schwer eingeklemmt wurde. Das führerlose Fahrzeug fuhr dann quer über die Autobahn und prallte in die Mittelleitplanke.
Beim eintreffen des Einsatzleiters der Feuerwehr Elz als erstes Einsatzfahrzeug an der Unfallstelle, hatte der Schwerstverletze kaum noch messbare Vitalzeichen.
Da bei der Alarmierung zunächst Unklarheit hinsichtlich des genauen Unfallortes herrschte, waren die beiden in Frage kommenden Feuerwehren Nentershausen und Elz zeitgleich alarmiert worden. Sie trafen dann auch zeitgleich an der im „Grenzbereich“ beider Abschnitte liegenden Unfallstelle ein.
Somit konnte der Patient in reibungsloser Zusammenarbeit sehr schnell befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden.
Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Patient jedoch noch an der Unfallstelle.
Von der Feuerwehr Elz waren 23 Einsatzkräfte mit KdoW, ELW 1, HLF 20, RW 1, GW, FLF und TLF 16 im Einsatz. |



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Ausströmendes Gas (am 12.08.08 um 20:35 Uhr) |
Zu einer unklaren Rauchentwicklung wurde die Feuerwehr Elz am Dienstag, 12. August um 20:35 Uhr zu einer Anlage des betreuten Wohnens in der Schulstraße alarmiert.
Aus einem Fenster im 2. Obergeschoß trat eine deutlich sichtbare "Rauchfahne" aus, die das Pflegepersonal eines benachbarten Seniorenzentrums entdeckt hatte.
Richtigerweise wurde sofort die Feuerwehr alarmiert und ein kompletter Löschzug rückte mit 20 Mann an.
Bei der Erkundung durch einen Angriffstrupp unter Atemschutz konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Es brannte nichts, vielmehr strömte aus einem defekten Ventil eines Sauerstoff-Beatmungsgerätes flüssiger Sauerstoff unter hohem Druck aus. Da reiner Sauerstoff brandgefährlich ist und organische Stoffe zur Selbstentzündung bringen kann, war dennoch eine Gefahrenlage gegeben.
Der Feuerwehr gelang es jedoch , das defekte Ventil alsbald zu schließen. |

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Brand im Bürgerhaus Elz (am 11.08.08 um 15:16 Uhr) |
Mit der Meldung „Dachstuhlbrand“ wurde die Feuerwehr Elz am Montag, 11. August um 15:16 Uhr zum Elzer Bürgerhaus alarmiert.
20 Einsatzkräfte rückten mit sechs Einsatzfahrzeugen an und konnten gerade noch das Schlimmste verhindern.
Aus noch unbekannten Gründen entwickelte sich ein Brand an der Außenseite des Haupteingangs hinter einer Holzverschalung, der sich bis in den Dachstuhl hinauf fraß.
Ein Gast der Bürgerhaus-Gaststätte hatte Rauchentwicklung bemerkt und Alarm geschlagen.
Der Hausmeister des Bürgerhauses versuchte mit der hauseigenen Löschanlage den Brand zu löschen. Er zog sich dabei eine Rauchvergiftung zu und wurde vom Rettungsdienst ins Limburger St. Vincenz-Krankenhaus eingeliefert.
Beim eintreffen der Feuerwehr quoll dicker Rauch aus dem Dachbereich des Foyers, so dass die Wehrleute erst die Holzverschalung des Vordaches gewaltsam öffnen mussten, um an den Brandherd zu gelangen.
Das Feuer hatte bereits mehrere Bretter zum Dachstuhl angebrannt und ein dicker Querträger hatte gerade zu brennen begonnen. Durch das schnelle und beherzte eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer gerade noch gestoppt werden, sonst hätte der Dachstuhl in Flammen gestanden.
Mit einer Wärmebildkamera wurde der innere Dachstuhl nach Brandnestern abgesucht, die schnell gelöscht waren.
Ein Sprecher der Feuerwehr betonte, wie glücklich die schnelle Entdeckung des Entstehungsbrandes war. Wäre dieser Brand nachts ausgebrochen oder nur ein wenig länger unentdeckt geblieben, wäre der Dachstuhl des Hauses großflächig zerstört worden.
Auch Bürgermeister Horst Kaiser, der sich sofort zur Einsatzstelle begeben hatte, zeigte sich über den glimpflichen Ausgang des Brandes erleichtert und sprach den Einsatzkräften noch vor Ort seinen Dank für das schnelle und umsichtige eingreifen aus.
Ein für den Abend anberaumter Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes musste abgesagt werden, da das Feuer mehrere Stromkabel zerstört hatte und ein sicherer Betrieb des Bürgerhauses somit nicht gewährleistet war. |




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Schwerer Lkw-VU mit ausgetretenem Gefahrgut (am 03.07.08 um 08:53 Uhr) |
Der 2. Juli war bisher wettermäßig der heißeste Tag des Jahres. Für die Einsatzkräfte der Elzer Feuerwehr war er nicht nur wegen des Wetters besonders heiß. Um 8:53 Uhr erfolgte die Alarmierung zu einem Lkw-Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf die Autobahn A 3 in Fahrtrichtung Köln.
Vor Ort bot sich den mit KdoW, ELW 1, HLF 20, RW 1, TLF 16, GW, FLF sowie LF 16-Ts ausgerückten 25 Wehrmännern eine sehr komplexe Gesamtlage. Ein bulgarischer Lkw lag in der Böschung, der Fahrer schwer verletzt und leicht eingeklemmt. Auf der rechten Fahrbahn standen zwei ineinander verkeilte Lkw, wobei der Fahrer des aufgefahrenen tschechischen Lkw schwer verletzt und schwerst eingeklemmt war.
Bei diesem Lkw war zudem die Seitenwand des Sattelauflegers aufgerissen und ein weißes Pulver aus den beschädigten Big-Packs ausgetreten. Laut Ladepapieren handelte es sich um den Stoff Phthalsäureanhydrid, der gesundheitsgefährdend und in Verbindung mit Wasser ätzend ist.
Zum Glück war es zum Unfallzeitpunkt trocken, so dass die Beseitigung des Gefahrguts –nachdem es mittels Abdeckfolien provisorisch gesichert war- sowie die Bergung der Ladung, Zeit hatten.
Zunächst wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet, in denen mehrere Fahrzeugbesatzungen jeweils ein Unfallfahrzeug zur Befreiung der eingeklemmten Fahrer „abzuarbeiten“ hatten.
Der Fahrer des bulgarischen Lkws konnte relativ schnell aus seiner misslichen Lage befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden, während sich die Rettung des Tschechen als ausgesprochen schwierig gestaltete.
Erst nachdem der Sattelzug, auf den das Fahrerzeug mit dem Patienten aufgeprallt war, von einem Bergungsdienst mit einem Spezialfahrzeug weggezogen worden war, war genügend Platz zum Einsatz der schweren hydraulischen Rettungsgeräte gegeben.
Unter Einsatz zweier hydraulischer Rettungssätze sowie mit Unterstützung der Seilwinde des Rüstwagens gelang es endlich, den Fahrer aus seiner sehr schweren Einklemmung zu befreien und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik zu bringen.
Nun konnte mit der Sicherung und Beseitigung des Gefahrgutes begonnen werden. Hierzu war das THW Limburg mit seinem Radlader hinzu alarmiert worden. Im weiteren Verlauf des Einsatz wurden weitere Kräfte des THW Weilburg zum Radladereinsatz nachgefordert.
Mit Vollschutzanzügen und Atemschutz ausgerüstete Trupps von Feuerwehr und THW beseitigten zunächst das bereits ausgetretene Pulver, was sich als ausgesprochen personalintensiv gestaltete. Aufgrund der extrem großen Hitze, deren Wirkung durch die geschlossenen Schutzanzüge noch vergrößert wurde, musste das Einsatzpersonal alle 15 Minuten abgelöst und durch frische Kräfte ersetzt werden.
Insgesamt wurden von den Einsatzkräften während des Einsatzes 15(!) Kästen Mineralwasser verbraucht. Zudem wurden weitere Atemschutzgeräte und Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Elz zur Einsatzstelle nachgeführt.
Zur Versorgung der im 12 Kilometer langen Stau in der Gluthitze stehenden Autofahrer war zwischenzeitlich die Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes alarmiert worden.
Von einem Limburger Entsorgungs-Unternehmen wurden Container zur Bergung der defekten Big-Packs angefordert, da ein umfüllen von Hand in einem vertretbaren Zeitrahmen (für den Abend waren Regen und Gewitter angekündigt) nicht leistbar war. Mit einem speziellen Saugwagen des gleichen Unternehmens konnten schließlich auch die mit Besen und Schippe nicht aufnehmbaren Restmengen von der Fahrbahn entfernt werden.
Gegen 17:30 Uhr konnten die völlig erschöpften Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.
Nach Mitteilung der Autobahnpolizei kam es zu dem Unfall, an dem insgesamt sechs Lkw beteiligt waren, wie folgt:
Ein slowenischer Lkw hatte am Anstieg des Elzer Berges trotz Lkw-Überholverbot versucht, an einem kroatischen Lkw vorbei zu ziehen. Beim Wiedereinscheren schätzte er den Abstand zum Hintermann falsch ein. Dieser musste daraufhin abbremsen, ebenso wie zwei weitere nachfolgende Lastzüge. In die stehenden Fahrzeuge krachten kurz darauf die Lkw aus Tschechien und Bulgarien.
Der Unfallverursacher flüchtete, konnte aber im Laufe des Tages ermittelt werden.
Weiterhin gibt es zu diesem Einsatz einen Videobericht des Hessischen Rundfunks: >LINK< |









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| Dachstuhlbrand im Neubaugebiet – ein Verletzter (Malmeneich) |
Große Aufregung am Mittwochnachmittag im Malmeneicher Neubaugebiet „Am Hasslerbach“: aus dem Dachstuhl eines Einfamilienhauses drangen Rauchwolken, Brandgeruch lag über dem Dorf. Um 16:47 Uhr wurden die Feuerwehren alarmiert.
Schnell war die Malmeneicher Feuerwehr vor Ort, die einen ersten Löschangriff unter Atemschutz einleitete. Schon kurz darauf traf die Unterstützung der Feuerwehr Elz mit der Drehleiter und mehreren Löschfahrzeugen sowie 26 Einsatzkräften ein.
Weitere Atemschutztrupps drangen mit der Wärmebildkamera in das Dachgeschoss ein und hatten den Brandherd in einem Abstellraum hinter dem Schlafzimmer schnell lokalisiert und gelöscht. Wie sich später herausstellte gerade noch rechtzeitig :
Nach Erkenntniss der Feuerwehr hatte der Brand offensichtlich schon längere Zeit geschwelt und das Dachgeschoss mit großer Hitze „thermisch aufbereitet“, so dass die Durchzündung des kompletten Dachstuhls unmittelbar drohte. Mehrere Balken waren vom Feuer bereits stark verkohlt.
Ein Hausbewohner hatte bereits eigene Löschversuche unternommen und sich dabei Brandverletzungen im Gesicht und an den Händen zugezogen. Außerdem erlitt er eine Rauchvergiftung und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt.
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang auf die Gefährlichkeit eigener Löschversuche hin. Wichtiger sei die sofortige Alarmierung der Feuerwehr über den Notruf 112.
Es war bereits der zweite Brand in einem relativ neuen Haus im Gemeindegebiet innerhalb eines Monats. Anfang Mai hatte es in einem relativ neuen Haus im Elzer Neubaugebiet Fleckenberg gebrannt. Diese Brände beweisen nach Ansicht der Feuerwehr, dass auch in Häusern mit neuester Technik verheerende Brände entstehen können.
Die Feuerwehr empfiehlt daher die Nachrüstung aller Wohnhäuser mit Rauchmeldern, damit entstehende Brände noch früher bemerkt werden können und sich die Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen können. |




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| Wohnhausbrand – drei Menschen und drei Tiere gerettet |
Nur eine kurze Nachtruhe hatten die Elzer Feuerwehrleute nachdem sie am 7. Mai von einer mehrstündigen Gefahrgut-Kesselwaggon-Übung bei der Bahn in Limburg gegen 22 Uhr in die Feuerwache einrückten:
Um 01:30 Uhr wurden sie von ihren Funkalarmempfängern mit der Alarmdurchsage „Wohnhausbrand Theodor-Blank-Straße – Menschen in Gefahr!“ zum Einsatz gerufen.
Innerhalb weniger Minuten rückten 31 Einsatzkräfte mit KdoW, ELW 1, HLF 20, DLK 23, TLF 16, LF 16-TS und FLF zur Brandstelle aus.
Da keine Hausnummer am Gebäude angebracht war, verstrich eine kurze Zeit, bis das Brandhaus gefunden werden konnte, denn der Straßenzug war bereits großflächig in Qualm gehüllt.
Schließlich konnte sich das vor dem Brand auf den Balkon im Obergeschoß geflüchtete Ehepaar mit Tochter bemerkbar machen und die Rettung eingeleitet werden.
Zunächst galt es jedoch –im wahrsten Sinne des Wortes- ein Hindernis aus dem Weg zu räumen: der Drehleiter war es nicht möglich, die Gebäuderückseite über den angrenzenden Verbindungsweg anzufahren, da dort zur Verkehrsberuhigung zwei große Felsbrocken platziert waren.
In einem gemeinsamen Kraftakt gelang es mehreren Feuerwehrmännern und Polizisten, wenigstens den kleineren der Felsen so zur Seite zu räumen, dass die Drehleiter in Stellung gebracht werden konnte.
Die sichere Rettung der Hausbewohner mit dem Rettungskorb der Drehleiter war danach nur noch eine Routineaufgabe, bei der sich das erst vor fast genau einem Jahr in Dienst gestellte Fahrzeug erneut bewährte.
Die Frau und ihre Tochter wurden wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert.
Zwischenzeitlich hatten sich mehrere Atemschutz-Trupps im Erdgeschoss gewaltsam Zutritt verschaffen müssen, da der Haustürschlüssel nicht verfügbar und die Fenster mit Rollläden verschlossen waren.
Nach dem öffnen mehrerer Fenster wurden die vorgehenden Trupps durch die Entrauchung des Gebäudes mit zwei Überdrucklüftern unterstützt.
In einem Arbeitsraum im Kellergeschoss konnte der Brandherd lokalisiert und schließlich gelöscht werden. Hierbei leistete die auf dem Hilfeleistungs-Löschfahrzeug stationierte Wärmebildkamera gute Dienste, um sich im völlig verrauchten Keller orientieren zu können und alle Brandnester ausfindig zu machen.
Weitere Atemschutztrupps suchten parallel dazu in den oberen Geschossen die drei vermissten Haustiere der Familie: einen jungen Hund und zwei Hasen. Wider Entgegen allen anfänglichen Befürchtungen, konnten die Tiere lebend gefunden und ins Freie gerettet werden.
Durch den massiven Personaleinsatz im sogenannten Innenangriff –insgesamt waren 15 Atemschutzgeräte eingesetzt- konnte der Brand auf den Keller beschränkt und das Haus vor dem Totalverlust bewahrt werden.
Auch dieser Einsatz hat erneut bewiesen, wie sinnvoll die in den letzten Jahren von der Gemeinde vorgenommenen Investitionen in zeitgemäße Feuerwehrtechnik waren. |



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| Scheunenbrand am Elbbachufer (am 06.04.08 um 21:19 Uhr) |
Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Elz um 21:19 Uhr zu einer „brennenden Gartenhütte“ in der Offheimer Straße alarmiert, die in der Offheimer Straße am Ortsausgang Richtung Offheim brennen sollte.
Eine Brandstelle konnte dort jedoch nicht gefunden werden, woraufhin die Näherung Umgebung kontrolliert wurde.
Am Elbbachufer zwischen Offheimer Straße und Fleckenbergweg wurden die Einsatzkräfte fündig. Allerdings brannte kein Gartenhäuschen, sondern eine Scheune.
Da die Feuerwehr rechtzeitig alarmiert und schnell zur Stelle war, konnte der Brand auf den Innenraum der Scheune begrenzt werden. Die Flammen waren beim Eintreffen der Wehr gerade dabei, auf das Dach überzugreifen. Durch den Einsatz unter Atemschutz im Inneren der Scheune wurden auch die dort eingelagerten landwirtschaftlichen Geräte und Maschinen vor der Vernichtung bewahrt.
Insgesamt war die Feuerwehr Elz mit 5 Einsatzfahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort.
Das Feuer resultierte vermutlich aus einem in der Scheune entzündeten Lagerfeuer, dass zunächst mit Holzpaletten und schließlich mit einem darauf gelegten Lkw-Reifen bestückt wurde und damit außer Kontrolle geriet.
Die Polizei stellte im Umkreis des Brandherdes mehrere Bierflaschen sicher, mit denen sich die Brandstifter offensichtlich in Stimmung getrunken hatten. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation Limburg, Telefon 06431-91400 entgegen. |
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| Lkw-Crash am Elzer Berg (am 26.03.08 um 10:24 Uhr) |
Zu einem Lkw-Unfall mit eingeklemmter Person wurde die Feuerwehr Elz am Mittwochmorgen um 10:24 Uhr auf die Autobahn A 3 in Fahrtrichtung Köln alarmiert. In Höhe der Notauffahrt Elz war ein nagelneuer Bundeswehr-Lkw auf einen vorausfahrenden Lastzug aufgefahren. Dabei wurde der Beifahrer des Bundeswehr-Lkw eingeklemmt und verletzt. Die Feuerwehr Elz war mit sechs Einsatzfahrzeugen (KdoW, ELW 1, HLF 20, TLF 16, RW 1, GW) und 24 Mann im Einsatz. |




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| Personensuche in Thalheim (am 25.03.08 um 21:25 Uhr) |
Am 25. März wurde die Feuerwehr Elz gegen 21:25 Uhr zur Unterstützung der Dornburger Feuerwehren mit der Wärmebildkamera und dem Flutlichtfahrzeug nach Thalheim angefordert.
Eine ältere Person war -nur mit Hemd bekleidet- seit Stunden vermisst. Durch die starken Schneefälle und den aufkommenden Frost bestand somit Lebensgefahr. Gegen 22:40 Uhr wurde die Person von einem Suchtrupp in der Nähe von Niederzeuzheim in einem Stacheldrahtzaun hängend lebend aufgefunden und dem Rettungsdienst mit Notarzt übergeben. Neben der Feuerwehr Elz, die mit drei Einsatzkräften und KdoW sowie FLF ausgerückt waren, waren die Feuerwehren aus Thalheim, Frickhofen, Dorndorf, Niederzeuzheim, Hadamar (ebenfalls mit Wärmebildkamera) sowie die Rettungshundestaffel im Einsatz. |
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| 750 Retter im ICE-Tunnel (am 03.11.07 um 00:38 Uhr) |
Limburg-Weilburg. Es war eine der größten Rettungsübungen im Landkreis und an der Schnellbahnstrecke zwischen Köln und Frankfurt. Der Uhrzeiger stand in der Nacht zum Samstag bei Viertel nach zwölf, als die Melder bei den heimischen Einsatzkräften piepsten: Unfall im Limburger ICE-Tunnel! Mehr als 750 Teilnehmer mit 80 Einsatzfahrzeugen rückten in Minutenschnelle aus. 20 Beobachter verfolgten das Szenario, rund 100 Personen mimten Verletzte.
Bei der Großübung wurde ein Brand in einem ICE angenommen, dem ein Stromausfall folgte, als der 400 Meter lange Zug den Limburger Tunnel in Richtung Köln durchfuhr. Bei der Zwangsbremsung bleibt der Zug mitten im 2395 Meter langen Tunnel stehen. Der Lokführer alarmiert seinen Fahrdienstleiter: Im ICE bricht Panik aus, die Reisenden schreien um Hilfe, dichter Rauch versperrt ihnen die Sicht. Nach einem genau festgelegten Einsatzplan schickt die Zentrale Leitstelle die Rettungskräfte an Portale und Rettungseinstiege in Limburg und Elz. Doch erst, wenn der Fahrbetrieb eingestellt und die Oberleitung abgeschaltet ist, können die Helfer zum Unfallort vordringen.
Unter den Augen vieler Kommunalpolitiker, darunter Landrat Manfred Michel und die Bürgermeister Martin Richard und Horst Kaiser (alle CDU), erreichen die Einsatzkräfte auch den Rettungsplatz zwei am Media-Markt. 180 Stufen auf 18 Etagen geht es hier hinunter in einen inzwischen verrauchten Tunnel – die Disconebelgeräte leisten wirklich ganze Arbeit. Von überall, so scheint es, kommen die Hilferufe der Verletzten. Die Mitglieder des Langzeit-Atemschutzteams finden sie, legen sie auf Tragen und transportieren die Verletzten nach oben, wo sie von den Sanitätern ärztlich versorgt werden.
Neben den Feuerwehren aus dem Kreis Limburg-Weilburg und den benachbarten Kreisen sind unter anderem das THW Limburg und Weilburg im Einsatz; außerdem das Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die Polizeidirektion Limburg-Weilburg, das Polizeipräsidium Westhessen und die Bundespolizei Gießen. Erstmals werden die Berufsfeuerwehren aus Frankfurt und Wiesbaden in die fast siebenstündige Übung eingebunden.
Kreisbrandmeister Thomas Schmidt erklärt die Notwendigkeit, den Ernstfall zu trainieren. Auf der ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt fahren täglich 100 Züge mit rund 50 000 Menschen. Brände und Unfälle in Tunnelanlagen bergen sowohl für Fahrgäste und Retter größere Gefahren, als auf freier Strecke. So können Brände in Tunnelanlagen nach Schmidts Worten schon nach 15 Minuten Temperaturen von bis zu 1200 Grad erreichen. Zur enormen Hitze kommt die Rauchentwicklung mit ihrem hohen Anteil an toxischen Gasen hinzu.
Die hessischen Feuerwehren entlang der ICE-Strecke haben einen Arbeitskreis gebildet und ein „Einsatzverbundsystem“ ins Leben gerufen. Dem Landkreis Limburg-Weilburg stehen deshalb zwölf Langzeitatemschutzgeräte zur Verfügung, in Hessen sind es 60. Wie die Übung verlaufen ist, muss noch ausgewertet werden. Thomas Schmidt äußerte sich am Samstagnachmittag gegenüber der NNP positiv. Das Übungsszenario sei „wesentlich realistischer“ als in den vergangenen Jahren gewesen, wo den Rettern kein ICE-Zug im Limburger Tunnel zur Verfügung stand. (bra)
(Quelle: NNP vom 05.11.07)
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| Gefahrgutlaster umgestürzt (am 29.10.07 um 16:35 Uhr) |
Am Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Elz zur Unterstützung der Feuerwehr Limburg auf die B 49 Höhe Autobahnbrücke alarmiert. Ein Gefahrgut-Lkw, der 17 Tonnen einer hochgiftigen Chemikalie (Isophorondiisocyanat) geladen hatte, war bei vermutlich zu schneller Abfahrt von der Autobahn umgestürzt und blieb unter der Autobahnbrücke liegen. Zum Glück blieb der Lade-Container dicht. Dennoch musste sowohl die B 49, als auch die über der Einsatzstelle verlaufende A 3, voll gesperrt werden, da ein Gefahrstoffaustritt während der Bergungsarbeiten nicht auszuschließen war.
Die Bergung gestaltete sich durch die Lage unter der Autobahnbrücke besonders schwierig. Die Feuerwehr Elz war mit TLF 16, angehängtem Pulverlöschanhänger P 250 und dem Rüstwagen, sowie 9 Einsatzkräften zur Unterstützung vor Ort. Des weiteren waren, neben anderen Feuerwehren, auch die Werksfeuerwehr Infraserv und das Technische Hilfswerk Limburg im Einsatz. |
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| Erneut schwerer Verkehrsunfall auf dem Elzer Berg (am 16.10.07 um 11:32 Uhr) |
Erneut wurden der Rettungsdienst und die Elzer Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn, am Elzer Berg Richtung Köln, alarmiert.
Ein PkW war gegen 11:30 Uhr mit hoher Geschwindigkeit auf die Heckkante eines südeuropäischen Klein-Lkw geprallt, hatte sich überschlagen und war an der Mittelleitplanke auf dem Dach zum liegen gekommen. Dabei wurde der Fahrer schwer verletzt. Außerdem wurde der Tank des Lkw aufgerissen, so dass größere Mengen Treibstoff ausliefen.
Die Feuerwehr Elz war mit ELW 1, HLF 20, RW 1, GW und 15 Einsatzkräften vor Ort. Infolge der Rettungsarbeiten war die Autobahn für rund eine Stunde voll gesperrt, was einen Kilometer langen Rückstau und chaotische Verkehrsverhältnisse in der Limburger Innenstadt zur Folge hatte, da viele Verkehrsteilnehmer von der Autobahn abfuhren und über Staffel und Görgeshausen zur Auffahrt Diez auswichen. |



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| Zwei Menschenrettungseinsätze der Drehleiter innerhalb weniger Tage |
Der sinnvolle Einsatz kommunaler Haushaltsmittel bei der im April in Dienst gestellten Drehleiter, wurde unter anderem in der ersten Oktoberwoche eindrücklich bewiesen. Innerhalb von nur fünf Tagen wurde die Drehleiter zu zwei Menschenrettungs-Einsätzen alarmiert.
Am 01. Oktober wurde die Feuerwehr Elz mit der Drehleiter um 11:21 Uhr auf Anforderung der Polizei, zu einer absturzgefährdeten Person in die Lubentiusstraße alarmiert. Gemäß Alarm- und Ausrückeordnung rückten ELW 1, DLK 23/12 und TLF 16 aus.
Während dieses Einsatzes erfolgte nur 15 Minuten später eine weitere Alarmmeldung für die Elzer Feuerwehr. Auf der A 3 war in Fahrtrichtung Frankfurt ein Lkw in Brand geraten. Daraufhin wurde das TLF 16 aus dem Einsatz in der Lubentiusstraße heraus gelöst und in Richtung Autobahn in Marsch gesetzt. Gleichzeitig wurde die „große Schleife“ mit den bis dahin freien Einsatzkräften alarmiert, so dass HLF 20 und RW 1 von der Feuerwache aus auf die Autobahn nachrückten.
Am 05. Oktober um 14:20 erfolgte die nächste Alarmierung der Drehleiter. In der Limburger Straße musste eine Person nach vorausgegangener Reanimation mitsamt der Krankentrage des Rettungsdienstes schonend aus dem Obergeschoß gerettet werden. Hierbei kam die speziell auf die Erfordernisse des Rettungsdienstes ausgerüstete Krankentragenhalterung am Leiterkorb zum Einsatz.
Zur optimalen Platzierung des Drehleiterfahrzeuges musste jedoch die Limburger Straße während des Einsatzes komplett gesperrt werden.
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| Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn (am 10.09.07 um 23:14 Uhr) |
Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Elz Montagnacht um 23:14 Uhr auf die A 3 alarmiert. In der Steigungsstrecke des Elzer Berges in Fahrtrichtung Köln war ein Transporter der Sprinter-Klasse nahezu ungebremst auf einen langsam bergauf fahrenden Sattelzug geprallt.
Dabei verkeilte sich die Front des Transporters unter dem Anhänger des Lkw. Der Lkw zog das aufgefahrene Fahrzeug noch rund 110 Meter bis zum endgültigen Stillstand mit. Der Sprinterfahrer wurde dabei schwerst und kompliziert eingeklemmt.
Die mit ELW 1, HLF 20, RW 1, GW und TLF 16 sowie LF 16-TS angerückten 29 Einsatzkräften mussten zwei komplette Rüstsätze zur Rettung des Fahrers einsetzen. Zunächst wurden die Türen des Sprinters mit Spreizern geöffnet und entfernt, um dem Notarzt einen besseren Zugang zum schwer verletzten Patienten zur Erstversorgung zu gewährleisten. Durch die extreme Einklemmsituation war es nur schwer möglich, die hydraulischen Rettungsgeräte an den dafür am besten geeigneten Punkten anzusetzen.
Dadurch, dass der Sprinter mit dem Lkw-Anhänger infolge der enormen Wucht des Aufpralls quasi fest verschmolzen war, stießen die Geräte stets an ihre Leistungsgrenzen. Zudem war einige Feinarbeit im Fußraum erforderlich, da hier eine weitere Einklemmung durch die Pedale vorlag, jedoch durch die dort vorhandene räumliche Enge kein schweres Gerät eingesetzt werden konnte.
Nachdem die Einklemmsituation der unteren Extremitäten beseitigt war, konnte der Patient schließlich nach Entfernung der kompletten Rückwand der Fahrerkabine nach hinten über den Laderaum gerettet werden. |





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| Lkw-Crash am Elzer Berg (am 29.08.07 um 14:00 Uhr) |
Ein schwerer Lkw-Unfall mit drei beteiligten Lastzügen sorgte am Mittwoch nachmittag gegen 14:00 Uhr für einen kilometerlangen Stau auf der Autobahn und chaotischen Verkehrsverhältnissen in der Limburger Innenstadt.
In Fahrtrichtung Köln waren auf der Höhe der Notauffahrt Elz drei Lkws aufeinander gefahren. Dabei wurde der zuletzt aufgefahrene Fahrer eines österreichischen Lastzuges in seiner Kabine so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Zudem liefen größere Mengen Diesel aus.
Die Elzer Feuerwehr, die mit HLF 20, TLF 16 und GW sowie 15 Mann anrückte, machte eine zunächst unbekannte, aus dem Sattelauflieger auslaufende Flüssigkeit Kopfzerbrechen.
Da Ladepapiere zunächst nicht auffindbar und zudem in italienisch verfasst waren und der Fahrer der deutschen Sprache nicht mächtig war, musste über die Leitstelle der Autobahnpolizei die Spedition in Österreich angerufen werden.
Danach konnte Entwarnung gegeben werden: bei den Flüssigkeiten handelte es sich um Ananas-Saft und pürierte Tomaten. |


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| Schwerer
Verkehrsunfall forderte 7 Verletzte (am 07.04.07
um 18:50 Uhr) |
Mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall,
eingeklemmte Person“ wurde die Feuerwehr Elz am Ostersamstag
um 18:50 Uhr auf die Bundesstraße 8 in Höhe des Elzer
Flugplatzes alarmiert.
ELW 1, TLF 16, RW 1, GW-N und LF 16 rückten mit 18 Mann aus.
Ein junger Autofahrer war aus Richtung Malmeneich kommend vermutlich
aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ausgangs einer Kurve
mit seinem VW-Golf auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal gegen
einen Kleinbus geprallt. Anschließend rammte er –quer
zur Fahrbahn stehend- einen entgegen kommenden Mercedes-Pkw.
Der zuerst getroffene VW-Bus wurde durch den Aufprall in den Straßengraben
geschleudert, überschlug sich mehrmals und kam auf der Seite
zum Liegen. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Seine Mitfahrerin
und zwei Kleinkinder wurden ebenfalls verletzt, ebenso wie der Unfallverursacher,
sein Beifahrer und der Fahrer des Mercedes-Benz.
Da beim Eintreffen der Feuerwehr alle Personen befreit waren, konnte
sich die Mannschaft auf die Einsatzstellen-Sicherung und das aufnehmen
auslaufender Betriebsmittel konzentrieren.
Die Bundesstraße war rund zwei Stunden voll gesperrt. |



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| Gefahrgut-Sattelzug kippt in den Graben (am 05.04.07 um 16.20 Uhr) |
Ein mit 24 Tonnen Schwefelsäure beladener
Tanklastzug ist am Donnerstag auf der A 3 in Fahrtrichtung Köln
in den Graben gekippt. Der vermutlich durch ein Ausweich-Manöver
verursachte Unfall ging jedoch glimpflich ab, da der Tank dicht
hielt. Trotzdem entstand ein Sachschaden von ca. 150.000 Euro. Zunächst
war nicht klar, ob der gefährliche Stoff austritt, da das Fahrzeug
auf die Ablass-Stutzen gekippt war.
Bis zu 125 Helfer von Feuerwehren,
Rotem Kreuz und THW waren mit rund 30 Fahrzeugen am Einsatzort,
außerdem drei Kran-Fahrzeuge zur Bergung des Gefahrgut-Transporters.
Unter anderem hatte Kreisbrandinspektor Georg Hauch auch die Werksfeuerwehr
Infraserve mit einem Gefahrgut-Gerätewagen angefordert. Damit
die stark ätzende Flüssigkeit abgepumpt werden konnte,
musste eine Fahrspur bis gegen Mitternacht gesperrt werden. Feuerwehrmänner
in speziellen Schutzanzügen überwachten die Arbeiten.
Zuvor waren Leitplanken entfernt, der Graben mit Sandsäcken
gefüllt und Oberflächeneinläufe der Kanalisation
abgedichtet worden. Auf dem Standstreifen war zudem eine Dekontaminations-Station
aufgebaut worden. |
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Feuerwehr Elz |
| Lkw-Fahrer
eingeklemmt (am 26.03.07
um 02.53 Uhr) |
Nur
eine Nacht nach der schönen Feier anlässlich der Übergabe
der beiden neuen Einsatzfahrzeuge HLF 20/16 und DLK 23-12 wurden
die Aktiven der Feuerwehr Elz am Montagmorgen gegen 02:47 Uhr wieder
vom harten Feuerwehr-Alltag eingeholt: In Fahrtrichtung Frankfurt
der A 3, in Höhe der untersten Radarbrücke, war ein Sattelzug
mit hoher Geschwindigkeit auf einen vorausfahrenden Silo-Tankzug,
der etliche zehntausend Liter flüssigen PVC-Kunststoff geladen
hatte, aufgefahren. Nach dem Aufprall stellte
sich das Fahrzeug quer über alle drei Fahrspuren, der Lkw-Fahrer
war eingeklemmt.
Ursprünglich war der Unfall
bei Kilometer 102 gemeldet, tatsächlich befand sich die Einsatzstelle
aber bei Kilometer 101, so dass die Einsatzfahrzeuge ein kurzes
Stück von der Notauffahrt bei Kilometer 101,5 entgegen der
Fahrtrichtung anfahren mussten. Dadurch, dass alle Richtungsfahrbahnen
blockiert waren, konnte das vertreten werden. Der Lkw-Fahrer konnte
schnell befreit und dem zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungsdienst
übergeben werden.
Erneut haben sich bei diesem Einsatz
die beiden Arbeitsplattformen, die auf dem RW 1 und dem GW-N verlastet
sind, bewährt, da sie ein standsicheres Arbeiten und eine schonende
Patientenentnahme ermöglichen.
Glücklicherweise blieben die
stark beschädigten Verschlüsse des Tankzuges dicht. Nachdem
der völlig zerstörte Heck-Unterfahrschutz mittels Motor-Trennschleifer
entfernt worden war, war das Fahrzeug wieder bedingt manövrierfähig.
Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr bis zur Raststätte Lahntal-West
eskortiert, wo der Inhalt in ein anderes Tankfahrzeug umgepumpt
werden musste.
Die Feuerwehr Elz war mit ELW 1,
TLF 16, RW 1, GW-N, LF 16 und LF 16-TS sowie 24 Einsatzkräften
vor Ort. |



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Feuerwehr Elz |
| Autofahrer verstirbt in eigener Garage, 3 Verletzte (am 05.03.07
um 17.30 Uhr)
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| Zu einem „Verkehrsunfall
mit eingeklemmter Person“ wurde die Feuerwehr Elz am Montag,
05. März, um 17:30 Uhr in die Offheimer Straße alarmiert.
Im ersten Abmarsch rückten
ELW 1, TLF 16, RW 1 und der GW aus. Etwas verwundert waren die
Einsatzkräfte, als ihnen der Leitstellendisponent mitteilte,
dass sich die Einsatzstelle in einer Garage im hinteren Hof eines
Wohnhauses befände.
Kurz vor dem eintreffen der ersten
Einsatzfahrzeuge meldete die Leitstelle, dass das Fahrzeug brennt
! LF 16 und LF 16-TS rückten ebenfalls aus. Ein älterer
Autofahrer erlitt offenbar während der Einfahrt in die Garage
einen Herzinfarkt. Der Wagen raste mit durchgetretenem Gaspedal
gegen die Rückwand der Garage und blieb dort mit voll durchdrehenden
Reifen stehen.
Dabei entstand so starker Rauch,
dass Angehörige und Nachbarn nicht helfen konnten. (Wegen
Verdachts auf Rauchgasvergiftung mussten diese drei Personen später
durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert.)
Die Reifen erhitzten sich schließlich
so stark, dass sie mit großem Knall zerplatzten. Erst dem
unter Atemschutz vorgehenden ersten Trupp gelang es, den Motor
abzustellen, den Mann zu bergen und zu löschen. Die Notärztin
konnte leider nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Nach Entrauchung und Belüftung der Einsatzstelle mit dem
Überdrucklüfter konnte die Einsatzstelle der Polizei
übergeben werden.
Wegen der dramatischen Erlebnisse
von Angehörigen und Nachbarn wurde die Notfallseelsorge alarmiert,
die sich in bewährter Weise um die Betreuung kümmerte.
Von der Feuerwehr Elz waren -unterstützt vom DRK-Ortsverband
Elz als betriebliches Rettungsmittel- 25 Personen im Einsatz. |
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Feuerwehr Elz |
| Lkw-Brand
beschäftigt Feuerwehren 6 Stunden lang (am 08.02.07
um 07.33 Uhr)
|
| Zu einem Lkw-Brand auf der Autobahn
wurde die Elzer Feuerwehr am Donnerstagmorgen, 08. Februar, um
7:33 Uhr alarmiert.
In Fahrtrichtung Köln, Höhe
der Landesgrenze, war ein mit Papprollen beladener Lkw vermutlich
durch ein heiß gelaufenes Lager in Brand geraten. Beim eintreffen
des ersten Elzer Fahrzeuges, dem TLF 16, befand sich die Zugmaschine
bereits in Vollbrand.
Gemeinsam mit der Besatzung des
bei Lkw-Bränden automatisch mitalarmierten TLF 24/50 der
Feuerwehr Limburg wurde ein erster Löschangriff vorgetragen.
Somit konnte der voll beladene
Anhänger vor den Flammen gerettet werden.
Die in Brand geratenen Papprohre
erschwerten jedoch die Löschaktion erheblich, da der eigentliche
Brandherd kaum zu erreichen war.
Da die nachrückenden Fahrzeuge
der Feuerwehr Elz im Rückstau vor der Einsatzstelle fest
steckten, wurde ein weiteres Tanklöschfahrzeug von der nahe
gelegenen Feuerwehr Nentershausen angefordert und ein Pendelverkehr
mit den Tanklöschfahrzeugen eingerichtet.
Erst durch das entladen und einzelne
ablöschen der Papprollen konnte der Brand letztlich gelöscht
werden, wobei viele Rohre nach dem abladen infolge der Kaminwirkung
in kürzester Zeit durchflammten.
Da während des Einsatzes
heftiger Schneefall einsetzte und sich infolge der Vollsperrung
ein rund 15 Kilometer langer Stau bildete, wurden Betreuungseinheiten
des DRK alarmiert, um die im Stau steckenden Autofahrer mit warmen
Getränken zu versorgen.
Erst gegen 13:30 Uhr war der Brandeinsatz
beendet. 22 Feuerwehrleute waren mit ELW 1, TLF 16, LF 16, LF
16-TS und RW 1 im Einsatz.
Um den Verkehr wieder ins rollen
zu bringen, wurden die Bergungsarbeiten auf den späten Nachmittag
verschoben. Dabei bereitete der noch gefüllte Kraftstofftank
des Brandfahrzeuges dem Bergungsteam Probleme.
Um 16:27 Uhr wurde daher die Feuerwehr
Elz erneut zur Einsatzstelle alarmiert, um den Tankinhalt abzupumpen.
Hierbei waren 13 Feuerwehrleute mit TLF 16, GW, RW und LF 16 im
Einsatz. |





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Feuerwehr Elz |
| Pkw verursachte beinahe Katastrophe |
Ein ganzer Bus voll Schutzengel
muss wohl am Montag, 06. November, gegen 18:50 Uhr auf der A 3 am
Elzer Berg versammelt gewesen sein. Anders ist es kaum zu erklären,
dass ein schwerer Lkw-Unfall „nur“ zwei relativ leicht
Verletzte forderte.
Ein Lkw mit Anhänger war
in Fahrtrichtung Köln unterwegs. Vermutlich wegen nicht angepasster
Geschwindigkeit und / oder einer Unaufmerksamkeit bemerkte der
Fahrer einen kleinen Stau durch einen anderen verunfallten Lkw
erst spät. Als ihm dann noch unvermittelt ein schwarzer Audi
A 4 sein Ausweichmanöver kreuzte, verriss der Lkw-Fahrer
vermutlich das Steuer, krachte seitlich entlang des Pkw und walzte
auf rund 25 Metern die doppelte Mittelleitplanke nieder. Dabei
stürzte der Anhänger um, die Zugmaschine durchbrach
die Mittellleitplanke und blieb auf der Überholspur der Richtungsfahrbahn
Frankfurt stehen.
Wegen der herrschenden Dunkelheit
und Position der Zugmaschine ausgangs einer lang gestreckten Kurve
erscheint es geradezu wie ein Wunder, dass kein weiteres Fahrzeug
in diese Unfallstelle hinein fuhr.
Der Lkw- und der Pkw-Fahrer wurden
durch den Crash leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Erst dem Bergungsunternehmen fiel
angeblich auf, dass der Lkw-Tank aufgerissen war und Diesel über
die Fahrbahn in einen nahe gelegene Oberflächen-Entwässerungskanal
floss. Daraufhin erst wurde die Feuerwehr Elz um 19:31 Uhr alarmiert,
die mit ELW 1, TLF 16, GW-N, RW 1 und LF 16 sowie 20 Einsatzkräften
anrückte. Der Feuerwehr gelang es, noch rund 300 Liter aus
den Lkw-Tanks abzupumpen und den Kanaleinlauf abzudichten.
In den Verkehrs-Warnmeldungen
wurde übrigens bereits nach den 19 Uhr-Nachrichten vor der
Unfallstelle mit auslaufendem Kraftstoff gewarnt (!).
Da bereits über einen längeren
Zeitraum Diesel in den Kanal gelaufen war, wurde noch in der Nacht
eine Fachfirma mit der Spülung des Kanals und Entsorgung des
Inhaltes beauftragt |


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Feuerwehr Elz 2007 |
| Wohnungsbrand in der Friedrichstraße |
Zu einem Wohnungsbrand in der
Friedrichstraße wurde die Feuerwehr Elz am Mittwoch, 25.
Oktober gegen 21:30 Uhr alarmiert. Nach Meldung der Leitstelle
sollten sich „noch mehrere Personen in der Wohnung“
befinden.
Glücklicherweise fand zu dieser
Zeit bei der Elzer Feuerwehr gerade der wöchentliche Übungsabend
statt, so dass umgehend die komplette Mannschaft ausrücken
konnte.Da sich die Brandwohnung im 2. Obergeschoss
befand und beim Eintreffen eine kritische Lage hinsichtlich der
Brandausbreitung auf das darüber liegende Flachdach vorgefunden
wurde, erfolgte die Nachalarmierung der Drehleiter der Feuerwehr
Limburg. Da zudem ein umfangreicher Atemschutz-Einsatz absehbar
war, wurde auch die Ortsteilfeuerwehr Malmeneich und die DRK Ortsvereinigung
Elz als betriebliches Rettungsmittel hinzu alarmiert.
Aufgrund der zunächst gemeldeten Personenzahl,
wurden laut Alarmplan zusätzlich der Leitende Notarzt und der
Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie mehrere Rettungswagen
zur Einsatzstelle entsandt.
In der Wohnung hatten sich tatsächlich
drei Personen aufgehalten, wovon eine Mutter mit ihrem Kind mit
Rauchgasvergiftung in eine Wiesbadener Klinik eingeliefert werden
mussten.
Der Löscheinsatz gestaltete sich für
die 10 eingesetzten Atemschutzgeräteträger zunächst
schwierig, da der eigentliche Brandherd wegen zahlreicher in der
Wohnung eingelagerter Materialien nicht direkt zu erreichen war.
Durch die heruntergelassenen Rollläden,
deren Gurte weg gebrannt waren, herrschte ein enormer Wärmestau
in der Brandwohnung, so dass als erste Maßnahme die Rauchgase
mit Sprühstrahl abgekühlt wurden, um eine Durchzündung
wirksam zu verhindern.
Erschwerend kam hinzu, dass es zunächst
nicht gelang, die Wohnung stromfrei zu machen und somit für
die vorgehenden Trupps durch herab hängende elektrische Leitungen
die Gefahr eines Stromschlages bestand. Deshalb wurde das Vordringen
bei Null Sicht zunächst auf das Notwendigste beschränkt.
Nachdem eine Balkontüre nebst Rollladen
von außen geöffnet und der Hochdrucklüfter an der
Wohnungstür in Stellung gebracht war, herrschte jedoch bald
gute Sicht für die umfangreichen Nachlöscharbeiten. Nachdem
alle Glutnester mit der Wärmebildkamera gefunden und abgelöscht
waren, wurde die Wohnung von der Kriminalpolizei versiegelt, da
ein Brandermittlerteam am folgenden Tag der Brandursache auf den
Grund gehen soll. |
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Feuerwehr Elz 2007 |
| Gefahrgut-Lkw brannte auf
der A3 |
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Am
Dienstag, 5.September, wurde die Feuerwehr Elz mit ihren Wasser
führenden Fahrzeugen TLF 16 und LF 16 gegen 4:30 Uhr zur
Unterstützung der Feuerwehr Limburg auf die A 3 kurz vor
der Anschlussstelle Limburg-Süd alarmiert.
Ein
mit hochgiftigen und explosiven Chemikalien beladener Sattelzug
stand in Vollbrand. Während der Löscharbeiten kam es
zur Explosion mehrerer Fässer.Insgesamt hatte der Lkw der
nicht als Gefahrgut-Transport gekennzeichnet war (!)- zwölf
Fässer mit je 200 Litern Hexamethyldisiloxan sowie 150 Säcke
à 20 kg Mekaptobenzothiazol geladen. Dem türkischen
Fahrer, der sich zudem kaum auf deutsch verständigen konnte,
war nach eigenen Angaben nicht bekannt, was er transportierte.Gemeinsam
mit den Kameraden der Limburger Wehr war der Brand mit einem massiven
Schaumeinsatz relativ schnell gelöscht. Weiteres Löschwasser
für die Elzer Fahrzeuge lieferte die Feuerwehr Lindenholzhausen
mit ihrem LF 8/6 sowie die Feuerwehr Niederbrechen mit TLF 16
und LF 16, während die Feuerwehr Bad Camberg die Limburger
Fahrzeuge versorgte.Nachdem bekannt wurde, dass Gefahrgut im Spiel
ist, wurde sofort eine Löschwasserrückhaltung durch
Verschluss der Regenwasser-Einläufe auf der Autobahn eingeleitet.Dennoch
waren zwischenzeitlich schon größere Mengen des kontaminierten
Löschwasser-Schaum-Gemisches über die Oberflächenentwässerung
direkt in die Lahn gelangt und der Fluß von einem dicken
Schaumteppich überzogen.Da mehrere Ölsperren ausgebracht
werden mussten, wurde in Absprache mit der Einsatzleitung gegen
05:30 Uhr Vollalarm für die Feuerwehr Elz ausgelöst,
um weitere Einsatzkräfte zu mobilisieren und die Limburger
Kameraden auch hierbei zu unterstützen.Die Besatzungen des
RW 1 und des GW-N brachten die Elzer Ölsperre im Bereich
des Schleusenkanals aus. Als Transportmittel über die Lahn
wurde übrigens ein Kanu vom Limburger Campingplatz benutzt,
da wegen Explosionsgefahr motorbetriebene Boote nicht eingesetzt
werden durften.
Wir
haben uns gefreut, dass auch wir mal den Limburger Kameraden aushelfen
konnten, die uns bei unseren Einsätzen schon oft mit ihren
Sonderfahrzeugen unterstützt haben. |
Alle Bilder unterliegen dem Copyright
der FF Limburg.




Alle Bilder unterliegen dem Copyright
der FF Limburg. |
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Feuerwehr Elz 2007 |
| Schwerer VU mit 3 Schwerverletzten |
Zu einem schweren Verkehrsunfall
mit eingeklemmter Person wurde die Feuerwehr Elz am 1. September
gegen 5 Uhr auf die Elbbachbrücke in der Offheimer Straße
alarmiert.
Ein mit drei Personen besetzter
Pkw war aus Richtung Offheim kommend, vermutlich infolge nicht
angepasster Geschwindigkeit außer Kontrolle geraten und
mit der Beifahrerseite gegen einen Mauerpfosten geprallt und auf
der Brücke zum stehen gekommen. Alle Insassen wurden dabei
schwer verletzt, die Beifahrerin zudem schwerst eingeklemmt.
16 Einsatzkräfte der Feuerwehr
Elz rückten mit ELW1, TLF 16, RW1, GW und LF 16 aus. Unterstützt
wurde sie von der DRK-Ortsvereinigung Elz, welche den hauptamtlichen
Rettungsdienst sowie die Feuerwehr als „betriebliches Rettungsmittel“
mit RTW und 5 Helfern kompetent unterstützte.
Zur Befreiung der kompliziert eingeklemmten
Beifahrerin wurden beide Rüstsätze inklusive Hdro-Zylinder
eingesetzt. Nach Stabilisierung der Patientin durch den Notarzt
und Entfernung des Fahrzeugdaches konnte sie mit der Schaufeltrage
aus dem Unfallfahrzeug gehoben werden. |



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Feuerwehr Elz 2007 |
| Schwerer VU auf der B8 |
Gegen 17 Uhr kam es am Mittwochnachmittag,
05. Juli, auf der B 8 Höhe Ortseingang Elz aus Richtung Malmeneich
zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Kleintransporter-Fahrer
in seinem Fahrzeug eingeschlossen war und von der Feuerwehr befreit
werden mußte.Vermutlich in Folge eines Schwächeanfalls
kam der 61jährige Kleintransporter-Fahrer mit seinem Fahrzeug
ins schlingern, prallte seitlich gegen einen entgegenkommenden
polnischen Pkw. Anschließend schoß das Fahrzeug durch
den Straßengraben, prallte gegen einen Baum und blieb auf
der Seite im Straßengraben liegen.
Nachdem das Fahrzeug seitlich stabilisiert
war, konnte der Patient zügig aus seiner Zwangslage befreit
werden. Er wurde ins Limburger Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr
Elz war mit 19 Mann und ELW 1, TLF 16, RW 1, GW und LF 16 im Einsatz. |


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Feuerwehr Elz 2007 |
| Schwerer Verkehrsunfall fordert 5 Verletzte |
Am Sonntagmorgen, 02.Juli wurde
die Feuerwehr Elz gegen 02:40 Uhr auf die A 3 in Fahrtrichtung
Frankfurt alarmiert. Die Alarmdurchsage lautete: „Verkehrsunfall,
Fahrzeug brennt !“
Ein Kleinbus mit fünf Insassen
war auf Höhe der Brücke bei Buderus infolge Sekundenschlaf
des Fahrers außer Kontrolle geraten, hatte 15 Meter Leitplanke
nieder gewalzt und war auf der mittleren Fahrspur auf der Seite
liegend zum Stillstand gekommen und sofort zu brennen begonnen.
Während der Anfahrt zur Einsatzstelle
war bis zuletzt unklar, ob sich noch Personen im Fahrzeug befinden,
so daß die ersten anrückenden Mannschaften angesichts
des weithin sichtbaren Vollbrandes mit dem Schlimmsten rechneten.
Glücklicherweise erfüllten sich diese Befürchtungen
nicht, da sich alle Insassen durch das heraus geschleuderte Schiebedach
ins Freie retten konnten.
Zwei Notärzte und die Besatzung
von 4 Rettungswagen kümmerten sich um die Verletzten. Das brennende
Fahrzeug war schnell mit Schaum gelöscht. Durch die Lösch-
und Aufräumarbeiten war die Autobahn in Richtung Frankfurt
für nahezu eine Stunde voll gesperrt. |
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Feuerwehr Elz 2007 |
| Zug fuhr gegen umgestürzten
Baum |
Zug gegen umgestürzten Baum,
das war die Ausgangslage für eine nicht
angekündigte Alarmübung für die beiden Elzer Feuerwehren.
Ein Nahverkehrszug fuhr auf der
Strecke Staffel-Siershahn in einer unübersichtlichen Kurve
im Elzer Wald gegen einen umgestürzten Baum und entgleiste.
Durch den Aufprall wurden mehrere Menschen verletzt und größere
Mengen Treibstoff liefen aus. Der Zugführer setzte den Notruf
über den Dienstweg ab: zunächst zum Fahrdienstleiter
in Staffel, dieser zur Notfallleitstelle der Bahn in Frankfurt
und diese dann zur Zentralen Leitstelle des Landkreises Limburg
–Weilburg. Bis zur Alarmierung der Feuerwehren Elz und Malmeneich
vergingen somit 8 (!) Minuten.
Einen Vorteil hatte dieser Umstand
jedoch für die Einsatzkräfte: Das drei Minuten nach
der Alarmierung ausrückende TLF 16 der Feuerwehr Elz bekam
schon in der Ausrückephase die Mitteilung der Leitstelle,
daß die Bahnstrecke gesperrt ist und das entsprechende Fax
vorliegt. Aus Elz rückten weiterhin RW 1, GW-N und LF 16
aus. Die Feuerwehr Malmeneich kam mit ihrem TSF hinzu. Seitens
der Bahn war der Notfallmanager im Einsatz. Aufgrund des abgelegenen
Einsatzortes hatten die anrückenden Kräfte erhebliche
Schwierigkeiten, die Einsatzstelle zu orten.
Doch damit nicht genug: Die Einsatzstelle
war durch umgestürzte Bäume nicht direkt erreichbar,
so daß zunächst die Motorsägen zum Einsatz kamen,
um den Fahrzeugen freie Bahn zu schaffen. Trotzdem mußte
aufgrund des unwegsamen Geländes sämtliches Material
–unter anderem auch die gesamte Ölschadensausrüstung
inklusive Umfüllpumpe des GW-N- zur Einsatzstelle getragen
werden.
Dennoch gelang es den Einsatzkräften
zügig, die „Verletzten“ zu retten und die zahlreichen
„Geschockten“ der Betreuung zuzuführen. Auch
das auffangen und umpumpen des Treibstoffes (mit Wasser simuliert)
gelang ohne Probleme.
Bei der Nachbesprechung in der
Elzer Feuerwache zeigte sich der zuständige Notfallmanager
der Bahn, Erhard Nilges, sehr zufrieden mit dem Einsatz der Feuerwehr.
Gemeindebrandinspektor Walter Schaaf, der die von Heribert Wittayer
geplante Übung als „stiller Beobachter“ verfolgte,
zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Einsatz seiner rund 30
Wehrleute. Er dankte den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und der
Altersabteilung, die sich bereit erklärt hatten „Opfer“
zu spielen.
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©Freiwillige
Feuerwehr Elz 2007 |
| Hilflose Person in Wohnung |
Am Samstag, 18.03., wurde die
Feuerwehr Elz um 13:56 Uhr zu einer Türöffnung in die
Onesimastraße alarmiert. Eine Nachbarin hatte Hilferufe
aus der Wohnung vernommen und die Polizei alarmiert. Da die Wohnungstür
verschlossen und auch kein Fenster geöffnet war, wurde neben
dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr alarmiert. Die Besatzung
des ausgerückten TLF 16 stieg über die Steckleiter zum
Balkon im 1. Obergeschoß. Dort wurde mit Brechgerät
die Balkontüre aufgehebelt. Der in die Wohnung vordringende
Trupp fand den Mieter in der Badewanne sitzend, jedoch ansprechbar
vor. Er war nicht mehr in der Lage, die Wanne aus eigener Kraft
zu verlassen.. Nach Öffnung der Etagen-Wohnungstür durch
die Feuerwehr kümmerte sich der Rettungsdienst um den Patienten.
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©Freiwillige
Feuerwehr Elz 2007 |
| Brand in Küche - Säugling
erlitt Rauchvergiftung |
Zu einem Wohnungsbrand in einem
2. Obergeschoß am Südbahnhof wurde die Feuerwehr Elz
am Donnerstag, 9. März, um 9:22 Uhr alarmiert.
Während einer kurzen Abwesenheit der Eltern im Küchenraum
war dort ein Brand ausgebrochen. Ein sechs Monate alter Säugling
befand sich im Brandraum in einem Laufstall.
Nachbarn bemerkten die Rauchentwicklung und alarmierten die Feuerwehr.
Den mit TLF 16 und LF 16 angerückten Wehrmännern gelang
es rasch zum Brandzimmer vorzudringen. Das Kind wurde aus dem
Gefahrenbereich verbracht und dem nachalarmierten Notarzt übergeben,
der die Einlieferung ins Krankenhaus veranlasste. (Mittlerweile
ist das Kind wieder wohlauf.)
Der eigentliche Brand war schnell gelöscht. Während
des Einsatzes stand der mit alarmierte Hintergrunddienst des DRK-Ortsverbandes
in Bereitschaft.
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©Freiwillige
Feuerwehr Elz 2007 |
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